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 [Gaikokujin] Huang Li

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Huang Li
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BeitragThema: [Gaikokujin] Huang Li   Do Jan 01, 2015 9:41 pm



Li

Huang


zur Person


Name
Mein Name Li (陈) bedeutet Schönheit oder Anmut, er ist der alte Name meiner Vorfahren.
Der Vorname Huang (黃) bedeutet so viel wie Blume oder Blüte, ich denke da mein Vater ihn gut passend zu dem Nachnamen fand, genaueres ist mir nicht bekannt.

Alter
Mit meinen recht jungen 17 Jahren, wird es doch langsam Zeit, das wärmende Nest zu verlassen und sich eine Existenz auf zu bauen, was ich nun auch versuche.

Geburtsdatum
Der Frühling war mild und die Ernte schien reich zu werden als ich am 19. April im Jahr 1847 das Licht der Welt erblickte und das meiner Mutter nahm.

Beruf
Früher habe ich meinem Vater in seinem Tai-Chi Dojo geholfen, doch nun wo ich in Japan lebe arbeite ich in einem kleinen Wirtshaus in Kyoto, als Bedienung.

Klan
Ich gehöre meines Wissens nach keinen Klan an, unsere Familie ist auch nicht berühmt, das einzige was uns etwas bekannter macht ist, das mein Vater das Dojo von seinem Meister übernommen hat und nun selbst der Großmeister dort ist.

Herkunft
Ich stamme wie sicherlich an meinem Antlitz erkennbar ist nicht aus Japan sondern wurde in dem kleinen Dorf Chenjiagou in der Provinz Henan in Zentralchina. Alle meine Verwandten wohnen dort oder in den näher gelegenen Dörfern, ganz traditionell.

Fraktion
Da ich aus dem Dorf Chenjiagou nach Kyoto gezogen bin, zähle ich hier wohl als Ausländerin, somit zu den Gaikokujin.


体貌
Erscheinung


Aussehen




Wie beschreibe ich mein Aussehen am besten?
Also zuerst würde ich sagen bin ich nicht all zu groß, so in etwa 1,56 m würde ich sagen und bringe 57 Kg auf die Waage. Meine Statur ist aber die einer schlanken Frau, was natürlich meinen sportlichen Aktivitäten zu Grunde zu legen ist. Dies sieht man durch meine Kleidung nur Teilweise. Ich trage nämlich mehrere Schichten Kleidung, einen unter Kimono der eng anliegt, darüber einen Farbigen und darüber noch einen sehr feinen manchmal auch leicht durchsichtigen Kimono, der meine Figur nur erahnen lässt.
An meinen Füßen trage ich meist flache schwarze Stoffschuhe die eine dünne Sohle haben und den Fuß nicht ganz umschließen.

Doch das erste was außer meiner Kleidung sicherlich auffällt ist mein eindeutig chinesisches Gesicht. Es hat eine ovale Form und schmale mandelförmige braune Augen, auch mein Mund ist schmal, und rosafarben. Ein Mann sagte mal zu mir er würde zum Küssen einladen. Zu diesem Zeitpunkt war er jedoch gerade betrunken, und wissender weise verschönern die Herren so allerhand dinge in diesem Zustand.
Aber weiter im Text. Meine Haare tragen ein sehr dunkles Braun, so das sie oft schwarz erscheinen, es jedoch nicht sind, und sie sind sehr lang. Wenn ich sie offen trage, was sehr selten vorkommt, dann reichen sie mir bis über Po. Doch wie gesagt habe ich sie sehr häufig hoch gesteckt oder zusammen gebunden. Ihre Beschaffenheit ist so weich und sie sind so fein das sie einer schwachen Brise schon mit schwingen. Da stören sie im offenen Zustand bei der Arbeit um so mehr. Doch abschneiden würde für mich nie in frage kommen.
Sonst gibt es nur noch zu sagen, das ich sehr oft Armbänder, Ketten, Ohrringe und Haarschmuck trage und so gut wie immer ein Lächeln auf meinen Gesicht habe.

Besondere Merkmale 
Ich wüsste nichts das an mir außergewöhnlich sein könnte, außer vielleicht das ich meist recht weite Kimonos trage statt diese engen. Gut und der Tatsache das ich Chinesin bin.


性格
Charakter


Persönlichkeit
Wie bin ich denn? Ich finde es immer wieder schwer man sich selber vorstellen oder erklären soll, da andere einen ja doch anders sehen, aber ich kann es mal versuchen.
Also ich bin zu anderen immer freundlich und offen, Vorurteile schaffen bei mir mehr Interesse an jemandem als mich abzuschrecken, da ich auf diese wenig gebe. Ich finde in jedem Menschen steckt was gutes. Genauso wie ich mich für neue Bekanntschaften interessiere interessiere ich mich auch für neue Kulturen oder mystische Dinge die mir über den Weg laufen. Gern denke ich mir auch selber Dinge aus oder schwelge in Gedanken in anderen Welten, was leider meist negatives nach sich zieht.
Genauso begeistern können mich auch mir unbekannte neue Tätigkeiten, die ich mit der größten Mühe und dem größten Interesse ausprobiere. Allerdings muss ich zugeben das mich vieles auf Dauer anfängt zu Langweilen. Vor allem dann wenn es nicht die Ergebnisse erbringt die ich angestrebt habe. In dem Sinne bin ich sehr idealistisch.
Mir sagte auch mal jemand das ich für manche Dinge einfach zu impulsiv bin und zu hibbelig. Ich möchte oft einfach mit dem Kopf durch die Wand um jeden Preis, und denke gar nicht über mögliche folgen oder Auswirkungen nach.
Als Kind war das besonders schlimm, ich war ein richtiger Wildfang und habe keinen Gegner ausgelassen. Mir war sogar egal ob ich einen Erwachsenen wütend machte und dieser gegen mich antrat. Davon abgesehen konnte ich nicht still sitzen und musste immer etwas tun, wobei wenn ich genauer überlege ist das heute noch so.
Früher wollte ich auch immer ganz viel Aufmerksamkeit und bin anderen wahrscheinlich sehr oft damit auf die Nerven gegangen, davon abgesehen das mich einige meiner Freunde damals zu vielen dummen Taten überredet haben.
Wobei ich heute wohl auch kein Abenteuer ausschlagen würde, nur um den langweiligen Alltag zur Seite schieben zu können. Allerdings muss ein Abenteuer nicht immer ein Kampf oder etwas gefährliches sein, manchmal ist es einfach nur eine neue Bekanntschaft zu machen und zu helfen.  Denn anderen helfen ist eine meiner Leidenschaften. Gern zaubere ich Personen ein Lächeln auf ihr Gesicht. Durch meine gute Menschenkenntnis kann ich in den traurigsten Situationen durch einfühlsame Worte die Stimmung aufhellen, so als wären die Worte ansteckend.
Leider bringt meine Abenteuerlust und das Gutmensch sein meinen Alltag immer etwas durch einander, oft bin ich einfach nicht in der Lage Ordnung in mein Leben zu bekommen, vertausche Bestellungen oder verliere dinge. Auch das würde ich zu meiner Persönlichkeit dazu zählen.
Wie man sehen kann, habe ich sowohl gute als auch schlechte Eigenschaften, die mich als Menschen ausmachen.

Stärken

Zu meine Stärken würde ich wohl auf jeden Fall meine aufgeschlossene Art anderen gegenüber zählen. Ich begrüße jeden gern mit einem Lächeln und versuche Freundschaft mit ihm zu schließen, bevor ich ihn verurteile, das hilft mir auch sehr in meinem Beruf. Dazu habe ich auch eine ausgesprochen gute Menschenkenntnis, sagten mir Andere. Ich erkenne recht schnell und genau wie mein Gegenüber fühlt, vor allem bei negativen Gefühlen.  Zu dem bin ich sehr kreativ, vor allem im häuslichen Bereich und während des Trainings. Ich kann mich gut an neue Situationen anpassen und diese für mich nutzen.
Im Kämpferischen kann ich nur sagen, das ich mich auf Schnelligkeit und Geschicklichkeit spezialisiert habe. Also darauf auszuweichen, meine Waffen präzise und genau zu führen und vor allem schnell zu agieren.

Schwächen

Oh Schwächen habe ich viele. Ich verliere nahezu ständig irgendetwas, sei es den Einkaufszettel in der Stadt, oder einen Schuh. Aber genauso verliere ich auch andere Dinge, allerdings meist kleinerer Gestalt. Trotz meiner Fähigkeit mich gut an neue Situationen gewöhnen zu können, handle ich viel zu oft ohne darüber vorher nach zu denken. Das sagt mein Vater zumindest. Ich soll mich mehr konzentrieren heißt es dann. Meist lasse ich dadurch das Essen anbrennen. Wobei das wahrscheinlich mehr daran liegt das ich mich auch sehr leicht ablenken lasse. Genauso leicht werde ich zu unnötigen oder gar dummen Sachen überredet. Durch meine natürliche freundliche Art möchte ich gern jedem einen Gefallen tun, weshalb ich nicht genau über das gesagte nachdenke und dann mitmache. So habe ich als Kind oft für Ärger gesorgt ohne das ich es wusste. Nun bekomme ich eher wegen Worten die ich sage nervöse oder böse Blicke zu spüren. Und das nur weil sich meine Muttersprache und die Sprache Japans so verschieden sind. Jedoch nicht vollkommen, einige der Schriftzeichen sind sich sehr ähnlich haben nur eine andere Aussprache. Am Anfang musste ich mich deshalb viel schriftlich verständigen und viele Wörter neu lernen. Doch glücklicherweise habe ich gute Freunde gefunden die mir helfen und mir die wichtigsten Sachen beibringen. Nur mit dem spreche tue ich mich noch recht sehr schwer, wenn das Vokabular für die Arbeit auch sitzt.
Im kämpferischen unterliegt bei mir meine fehlende Körperkraft, was nicht heißt das ich eine schwache Frau wäre, doch komme ich an die Kraft eines ausgewachsenen Mannes, wenn es um Lasten tragen oder durch bloße Kraft schaden zu fügen geht, nicht heran. Deshalb nutze ich andere Physikalische Gesetzte um dies in Kämpfen ausgleichen zu können.
Dazu kommt das Tai-Chi ein defensiver Kampfstil ist, was bedeutet das es seine Wirksamkeit erst entfaltet wenn ich angegriffen werde. Greife ich jemanden zuerst an, so hat der Tai-Chi-Angriff nur die halbe Wirkung bzw. Kraft.
Eine weitere Schwäche liegt darin, das ich durch überraschende und abrupte Bewegungen oder Angriffe aus meinem inneren Gleichgewicht gebracht werden kann und somit meine Reaktion verzögert oder verlangsamt wird.

Talente

Zu meinen Fähigkeiten würde ich wohl mein wissen und Können im Haushalt zählen. Von Kochen bis Waschen und sogar Musizieren und Teezeremoniell kann ich alles im Haushalt ohne größere Probleme meistern. Wenn ich nicht gerade etwas verloren habe oder mich ablenken lasse.
Für den Fall das etwas außergewöhnliches passiert habe ich mein Talent zur Anpassung an neue Situationen. Ich lasse mich von unerwarteten dingen nie aus der ruhe oder Fassung bringen. Wobei das sicher auch mit meiner Ausbildung zusammen hängt in der das eines der Grundelemente darstellt.
Zudem habe ich das Talent alles was ich unbedingt probiere möchte auch aus zu probieren und meist bin ich darin dann gar nicht so schlecht. So wie im waffenlosen Kampf, den ich als Kind probiert und später trainiert habe und heute noch dabei bin. Wobei auch der Umgang mit ein paar Waffen keine Schwierigkeit bietet, doch an einen ausgebildeten Spezialisten komme ich nicht heran.
Genauso habe ich das Talent andere motivieren zu können und ihnen ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern.


Biografie



Wie sah mein Leben bisher aus? Eigentlich ganz einfach:
Ich wurde geboren, ich wuchs auf und wurde erwachsen, und dann … zog ich weg.
Etwas kurz, ich glaube auch nicht das das ausreicht. Nun gut ich werde es etwas präziser beschreiben.
Wie ich schon anmerkte, starb meine Mutter bei meiner Geburt und mein Vater musste mich ganz alleine aufziehen. Was nicht ganz einfach war. Da er das Dojo und den Haushalt auch noch zu bewältigen hatte. Deshalb verbrachte ich auch ganz viel Zeit in meiner Kindheit bei meinen Großeltern. Die im Prinzip nebenan wohnten und Bauern waren. 
Als ich alt genug für das Training im Dojo wurde und mein Vater immer noch allein war, verstarben meine Großeltern nacheinander. Das war eine schwere Zeit für unsere Familie, aber es war auch nichts was man hätte ändern können. Um mich abzulenken fing ich an mich in das Training hinein zu steigern und mich für den Haushalt zu interessieren. So konnte ich meinem Vater unter die Arme greifen und gewann zunehmend an ansehen in unserem Dorf. Doch wo Licht scheint fällt auch Schatten, und so gewann ich nicht nur Freunde sondern auch Missfallen. Denn viele Freunde sind nicht immer gut, oder die richtigen, wie ich schmerzhaft lernen musste. Ich ließ mich viel zu oft zu dummen albernen Dingen überreden die nur Ärger einbrachten. Doch ich war ein Kind und Kinder machen Fehler, also war es nie so das es wirklich ernsthafte Konsequenzen gab. Und auch diese rebellierende Phase ging langsam vorbei. Entweder kam die Einsicht durch das Training und das Studium, das damit zusammen hing oder aber dadurch das ich einfach erwachsen wurde. Was es auch war, ich wurde vernünftiger und meine Freunde auch. Keiner von uns machte mehr solchen Mist und die Treffen wurde kleiner, kürzer und weniger kindisch. Wir trafen uns zunehmend in Gasthäusern oder zu Teezeremonien, oder beim Wäschewaschen. Die Mädchen wurde Hausfrauen und die Männer Handwerker, Krieger oder ähnliches. Manche lebten sich auch auseinander. Am Ende war ich die einzige der Mädchen die nicht verheiratet war. Doch als auch für mich die Zeit gekommen sein sollte und mein Vater mit einem jungen Mann ankam um mir zu sagen das ich diesen heiraten sollte, war mir nicht wohl. Ich wusste wie glücklich die anderen waren, aber der Mann den mein Vater mir da vorsetzte war kurz gesagt nicht mein Geschmack. Es war einer seiner Schüler, der in meinem alter war. Klar er war einer der besseren und Vater hat ihn sicher ausgesucht damit nicht ich als Frau das Dojo weiter führen muss, aber dieser Kerl war weder gutaussehend noch attraktiv in meinen Augen, genauso wenig schien er von Körperpflege oder Höflichkeit zu halten. Seine Blicke waren mir zuwider und versetzten mich in Angst. Mit den erst schönsten und sanftesten Worten versuchte ich meinen Vater davon zu überzeugen das das nicht der richtige Mann für mich sein konnte, doch als das keine Früchte trug wurde ich eindringlicher. Doch auch das versagte. Mein Vater wollte es nicht einsehen. Es artete irgendwann in Streit aus, so das ich erst einmal zu Verwandten zog.
Doch auch dort fand ich kein Gehör, also dachte ich mir, das es besser wäre ich ginge fort.
Ich schlich mich Nachts zu meinem Vater, packte die wichtigsten Sachen die ich dachte brauchen zu können und legte meinem Vater einen Abschiedsbrief hin. Da ich nicht auf den Kopf gefallen war, erklärte ich ihm nicht wohin ich vorhatte zu gehen, sondern nur aus welchen Gründen ich dies tat.
Mit nun also zwei großen Säcken voll Sachen und meinen mir hart antrainierten Waffen ging ich aus meinem Heimatdorf fort. In eine unbekannte Welt.
Am Anfang fand ich alles noch sehr lustig und recht einfach, doch als mein Geld knapper wurde und auch meine Vorräte fing ich an mein Zuhause zu vermissen. Um weiter reisen zu können nahm ich hier und dort Tagesaufgaben mit Entlohnung an.
Irgendwann hatte ich die Küste erreicht und ließ mir etwas erfrischter und zuversichtlicher den Wind um die Nase wehen. Die Leute die ich bisher getroffen hatte, waren immer freundlich, gewesen, aber auch anders als die aus meinem Dorf. Doch abgeschreckt hatte mich das nie, nein im Gegenteil ich war richtig neugierig gewesen und sicherlich auch bei dem ein oder anderem nervig.
Nun aber war ich an der Küste angekommen, doch wollte ich hier nicht bleiben, China war gefährlich, hatte ich fest gestellt, also wollte ich raus aus China, um auch meiner Verlobung und meinem Vater weiter noch aus dem Weg gehen zu können. Ich wollte über das Wasser zu der Insel die man Japan nannte hinüber. Es war schwer einen Hafen zu finden von dem aus ein Schiff hinüber fuhr. Doch ich wurde nach wenigen Wochen fündig. Es war nur ein kleiner Kutter, der ein paar Waren rüber bringen sollte. Aber gegen ein bisschen meiner Ersparnisse und meine Gesellschaft war der Fuhrmann einverstanden mich mit zu nehmen.
In dem völlig Fremden Land angekommen kam ich aus dem staunen gar nicht mehr heraus. Unzählige Schiffe der verschiedensten Art lagen im Hafen und noch verschiedener waren die Menschen dort.
Als ich dann noch feststellte das auch die Kultur eine ganz andere war, war meine Neugierde endlos. Nur sah ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht das ich sie nicht so schnell wieder befriedigen würde, da es schon etwas größeres war und Zeit in Anspruch nehmen wird. Doch eins stand fest so schnell würde ich hier nicht mehr weg gehen.
Blöd war nur das man hier, wie ich wenig später feststellte als Ausländer nicht so gern gesehen war. Die Japaner waren sehr auf sich selbst bedacht und in der Hinsicht sehr engstirnig. Es gab nur wenige die die gleiche Gastfreundschaft wie den eigenen Landsleuten auch fremden entgegenbrachten. Ich musste erst weiter ins Inland reisen um einen Ort zum bleiben zu finden. Hier wohne ich nun und werde es auch bleiben. Es ist ein großartiger Ort, kein kleines Dorf und schon gar nicht langweilig. Hier in Kyoto ist immer etwas los. Und ich bekomme sehr viel davon mit, da ich in einem Gasthof Wohne und auch dort als Bedienung arbeiten darf. Es ist sehr interessant wie viel man von allem in dem kleinen Etablissement mitbekommt. Und ich hatte wahnsinnig viel Glück das der Wirt so ein guter Mensch ist und so geduldig mit mir. Wir sind richtig gute Freunde geworden in dem nun mehr halben Jahr das ich hier nun wohne und Arbeite. Und hoffentlich auch noch weiterhin werde.


読者
Für die Leser


Erreichbarkeit Ich bin über PN oder über Skype erreichbar.


MultiaccountsDies ist mein erster Charakter

Avatarperson Für meinen Charakter habe ich mir ein paar Bilder von DeviantArt ausgesucht, die Künstler waren schumy33 , MarioWibisono und meine Signatur habe ich von hiliuyun.


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Zuletzt von Huang Li am So Jan 04, 2015 1:33 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Huang Li
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BeitragThema: Re: [Gaikokujin] Huang Li   Do Jan 01, 2015 9:52 pm



戦闘
zum Kampf


Meistergrad Kriegerin

Kampfstil

Tai-Chi



Die weit verbreitete chinesische Kampfkunst Tai-Chi, ist eine im Ursprung friedliche Verteidigungsform, beinhaltet aber mittlerweile in den verschiedenen Formen auch Angriffstechniken. Tai-Chi basiert auf dem Ying und Yang, und dem Gleichgewicht zwischen ihnen. Ein Tai-Chi-Kämpfer muss seinen Körper mit seinem Geist im Balance halten um es richtig anwenden zu können. Dazu tragen die rundlichen und sehr eleganten Bewegungen bei, die den Fluß der inneren Kraft beeinflussen und dadurch lenken.
Wie schon gesagt ist es ein recht friedlicher Stil der mehr auf die Abwehr geht. Bei den Angriffstechniken werden auch nicht die eigene Kraft genutzt sondern, die Kraft die der Gegner einem entgegen bringt. Diese Kraft, kann umgewandelt werden und somit zurück geworfen oder selbst genutzt werden. Allerdings wird nicht nur die Körperkraft sondern auch die Geschwindigkeit und auch das Gewicht des Gegners genutzt. Das kommt ganz auf die Situation an. Nur wird es im Tai-Chi nie Angriffe geben wo die Körperkraft des Anwenders eine große Rolle spielt, da diese sehr gering und somit nicht effektiv ist.
Zusätzlich dienen die runden Bewegung der Verwirrung des Gegners, der diese oft als unnötig oder lächerlich wahrnimmt. Und Huang ins besondere nutzt ihre Bewegungen im Zusammenhang mit ihrer weiten Kleidung um zu verwirren und auch für die Abwehr.

Ein Nachteil, außer der geringen Körperkraft, des Tai-Chi ist das überraschende und abrupte Bewegungen und Angriffe, den Kämpfer, aus dem inneren Gleichgewicht bringen können, wodurch seine Reaktion verzögert, gestört oder verlangsamt wird.

Tai-Chi-Fächer

Diese Waffe verfügte über ein breites Spektrum von kämpferischen Möglichkeiten. Man benutzte den Fächer als Schutz vor unerwarteten Attacken, aber natürlich auch als eine Waffe für den Angriff. Mal wurde er zusammengeklappt zum Schlagstock, mal öffnete er sich und verwandelte sich in eine scharfe Klinke. Die Schläge wurden mit dem Griff, der Seite und der Spitze ausgeführt. Die kleinen Klingen steckten in den Stofffalten und unter den Federn. Wenn diese Federn über das Gesicht des Feindes glitten, spürte dieser den blendenden Biss der scharfen Messer. Den Kampf-Fächer verwendete man in Zweikämpfen und insbesondere dort, wo der Samurai sein Schwert nicht herausnehmen durfte, zum Beispiel im Hause seines Herrschers. Wenn Sie also irgendwo einen Menschen treffen, der den Kampf mit einem solchen Fächer beherrscht, dann passen Sie auf, besonders wenn dieser Ihr Gegner ist! Mit eleganten Drehungen und Schwüngen lenkt er Sie ab, um dann ganz plötzlich eine blitzartige Bewegung zu machen, die Ihr Leben kosten kann!

Tai-Chi-Schwert

Es dient als Verlängerung des Armes, bei sämtlichen Bewegungen. Doch gibt es spezifische Bewegungsabläufe für diese Waffe. Diese sind oft Stich- oder Schneidebewegungen, die bei Huang oft aus dem Hinterhalt ausgeführt werden, da die Klinge unter ihrer Kleidung verschwindet.

Techniken

花舞流水 – Hua wu liushui (Blüten tanzen in fließendem Wasser)

Hierbei vollführt Huang drehende Bewegungen um ihre eigene Achse, ähnlich einer Ballerina beim Ballett, wobei sie mal auf einem Fuß steht und mal auf beiden Füßen. Wehrendessen ihr weiter Kimono mit ihren weiten Ärmeln mit Luft gefüllt wird und es die Blütenblätter einer wunderschönen Blüte darstellt, dessen Kern Huang Li selbst ist. Dieser Schwerttanz, von der Familie Li entwickelt, in Kombination des Tai-Chi, dem gezogenen Tai-Chi-Schwert in der rechten und den Kampf-Fächer in der linken, kann neben dem bezaubernd kunstvollen Auftritt sowohl zum offensiven als auch zum defensiven Zweck verwendet werden. Der Gegner nimmt dabei nur ein Meer aus flatterndem Stoff wahr, aus dem gelegentlich aus verschiedenen Winkeln und Richtungen mal Schwert, mal Fächer und mal ein Tritt hervorblitzt, sodass es unmöglich macht den nächsten Schritt des Anwenders dieser Technik hervor zusehen, während man mit zahlreichen Angriffen eingedeckt wird. Gewiss ist es auch möglich diese Technik für die defensiven Zwecke anzuwenden. Sollte ein Gegner versuchen sich in die Reichweite der schwebenden Kleidung vorzuwagen, besteht zunächst die Gefahr, dass sich seine Waffe in dem formlosen Stoff, welcher unaufhörlich wie das wilde Wasser fließt, verfangen werden kann. Sollte diese erste Hürde überwunden worden sein, kommt das Tai-Chi-Schwert ins Spiel. Der Aufprall der gegnerischen Waffe wird aufgenommen, während das eigene Schwert nachgibt und dabei die gegnerische Kraft neutralisiert, genauer gesagt wird seine Kraft aufgenommen. Dabei wird die Drehung nicht unterbunden, sondern fortgeführt, wobei der entkräftete gegnerische Angriff fehlgeleitet wird und die gesamte Kraft des Drehmoments zusammen mit der aufgenommenen Kraft des gegnerischen Angriffes an den Fächerarm weitergeleitet wird. Ähnlich einer flexiblen Windmühle wird der Gegner mit der doppelten Kraft getroffen, ohne dass der Anwender seine eigene Körperkraft dafür einsetzen musste. Das Ganze funktioniert genau so auch wenn der Angriff mit dem Fächer aufgenommen wird um von der Schwerthand abgegeben werden zu können. Da die Waffen bei Tai-Chi-Quan erst die nächst höhere Stufe der Kampfkunst darstellen, ist diese Technik natürlich auch ohne Waffen möglich.

文雀飞出下雨云 – Wenque fei chu yuyun (Sperling flieht aus der Regenwolke)

Bei dieser Technik handelt es sich um eine offensive Schwertparade, wie sie bei Schwertduellen gerne eingesetzt wird. Hierbei stürmt der Anwender nach vorne, wobei das Schwert auf den gegnerischen Körper zeigt, als ob man ihn aufspießen wollte, dabei wird der Fächer nach hinten gesenkt und für defensiven Zwecke zurückgehalten. Der Anwender bleibt kurz vor dem Aufprall stehen und lehnt sich leicht zurück, was zur Folge hat, dass die zuvor nach hinten geblasene weite Kleidung des Anstürmenden plötzlich nach vorne geschwungen wird und Huang im Augenblick des Aufeinandertreffens beide Kontrahenten in einer Wolke aus Stoff, zusammen mit ihrem Schwert, gehüllt wird. Durch die geholte Geschwindigkeit wird Huang ins Rutschen befördert, um dabei den Schnitt oder Stich im vorbei rutschen zu landen. Dabei kann die Höhe des Stiches durch den Winkel der Knie variiert werden. Geht man zum Beispiel beim Rutschen tiefer in die Knie, so landet der Stich in der Magengegend, verlagert man sein Gewicht hierbei auf die Zehen, wie bei Bagua, so ist der Winkel des Schnittes in Halshöhe. Letztendlich kommt man nach dem vollführen des Stiches, mit welchen Ergebnis auch immer, hinter dem Gegner zum stehen.

Ausrüstung

Kampf-Fächer



- Breite bei geöffnetem Fächer ca. 61,5 cm
- Holzstreben aus Bambus mit kaum sichtbaren Klingen an den Enden
- Länge der Streben jeweils ca. 32 cm
- Bespannung aus einem robusten nylonähnlichen Material guter Qualität
- Höhe der Stoffbespannung ca. 19 cm
- Gewicht: 1,1 Kg


Der effektive Nutzen eines Fächers ist die Überraschung. Durch das plötzliche Auf- und Zuschlagen des Fächers können Überraschungseffekte und Finten generiert werden. Außerdem dient ein Fächer der Distanzgewinnung und -reduzierung. Er kann als Schild genutzt werden und bei entsprechendem Material, wie Metallsträben oder Bambus, auch als Angriffswaffe gegen weiche und offene Körperstellen beim Gegner. Ein beliebtes Angriffsziel mit dem Fächer ist der Kopf. So kann man die Augen verdecken, den Fächer auf den Mund legen, ihn geschlossen gegen die Ohren schlagen oder mit den Stäben in den Hals stechen. Es gibt Fächer-Modelle, die über Spitzen und Krallen verfügen, mit denen der Gegner wesentlich stärker getroffen werden kann.

Schwert




- Klingen Breite: 3,5 cm
- Klingen Länge: 77 cm
- Schwertgewicht: 2,13 Kg
- Gesamtlänge: 106 cm
- Besonderheit: Die Klinge ist flach und flexibel


Ein Schwert ist ganz Klar da um andere zu verletzten, ob nun durch Stich- oder Schnittwunden. Es ist eine Nahkampfwaffe, die eine Verlängerung des eigenen Armes darstellt. Doch das Tai-Chi-Schwert ist anders als die meisten anderen Schwerter, da es eine flexible, biegsame Klinge hat, die beidseitig schneidet. Dadurch das sie Flach ist entsteht diese Flexibilität, durch die das parieren oder ausweichen erschwert wird. Bei richtiger Anwendung, schwingt die Klinge in Schlängellinien beim Stechen vorwärts. Genauso kann die Klinge leicht gebogen werden und einen anderen einen Schlag verpassen, ohne das der Anwender mit dem Schwert ausholen muss. Fasst wie bei einer Schleuder, zieht der Anwender an der Klinge und lässt sie vor schnalzen.
Jedoch ist das blocken mit dieser Waffe nicht ratsam, da es kein sehr festes Metall ist, kann es ein anderes Schwert nicht gut abhalten. Es würde eher zerstört werden und dem Anwender nichts mehr nützen. Weshalb es nur als Angriffswaffe genutzt wird.


Weitere Fertigkeiten




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Zuletzt von Huang Li am Sa Jan 03, 2015 7:09 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Gaikokujin] Huang Li   Sa Jan 03, 2015 1:39 pm

Zeit für die erste Bewertung des neuen Jahres. Ich gewähre der Dame den Vortritt, zumal sie ohnehin den ersten Streich verdient hätte.

1. Da das bei vielen anderen Charakteren, die Ausländer sind, bereits eingeführt wurde, verlange ich es auch an dieser Stelle: Wie gut ist ihr Umgang mit der japanischen Sprache?

2. Ich frage mich immer wieder wo die Schwachpunkte einer Kampfart wie Tai-Chi liegen. Ich nehme Mal an in der allgemeinen Offensiven Wirkung?

Das wäre dann auch alles von meinem Ende. Ich denke du hast eine schöne Bewerbung und ein schönes Konzept präsentiert. Weiter so, dann freuen sich die Admins und Mods dieser Welt.


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BeitragThema: Re: [Gaikokujin] Huang Li   Sa Jan 03, 2015 7:10 pm

Danke für das Kompliment, da freu ich mich und werde mich so gleich an die Arbeit machen.

1. Sprachbarriere

folgendes bei Schwächen hinzugefügt:

Spoiler:
 


2. Schwächen des Tai-Chi

Ich habe folgendes hinzugefügt:

Charakterbogen Schwächen::
 


Kampfstil::
 

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BeitragThema: Re: [Gaikokujin] Huang Li   So Jan 04, 2015 12:30 pm

Ich verweise an dieser Stelle einfach einmal darauf, dass die Japanische und Chinesische Sprache sich eigentlich deutlich unterscheiden. Die einzige Gemeinsamkeit kann man wohl in den Schriftzeichen sehen, das ist alles.

Du hast bei deiner Überarbeitung wohl versehentlich die Markierungen bei den Schwächen gelöscht. Könntest du diese wieder einfügen?

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BeitragThema: Re: [Gaikokujin] Huang Li   So Jan 04, 2015 1:32 pm

Ohwei, die Formatierung ist mir gar nicht aufgefallen, >.< so ein mist....

ja ok war schon spät als ich des mit der Sprachbarriere geschrieben hab, ich hab was neues geschrieben.

Spoiler:
 

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BeitragThema: Re: [Gaikokujin] Huang Li   Di Jan 06, 2015 7:03 pm

Kann jedem Mal passieren~

Nun ist jedenfalls alles zu meiner Zufriedenheit, willkommen an Bord.



Angenommen!

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BeitragThema: Re: [Gaikokujin] Huang Li   

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[Gaikokujin] Huang Li

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