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 [Shishi] Mōri Kojirō

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Mōri Kojirō
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BeitragThema: [Shishi] Mōri Kojirō    Di Nov 18, 2014 8:28 pm



Mouri

Kojirou


zur Person


Name Mōri, Kojirō.

Alter 16 Jahre.

Geburtsdatum 8. Juni 1848.

Beruf Samurai.

Klan Mōri Klan.

Herkunft Chōshū.

Fraktion Shishi.




体貌
Erscheinung


Aussehen Nicht wirklich sonderbar ist der kleine Kojirō. Ein Wicht von gerade einmal 1,51m wird eben auch nicht ernst genommen auf dieser grausamen Welt. Doch er erscheint eben noch wie ein Kind. Weder hat er einen Bart, noch hat er ein faltiges raues Gesicht. Nein, seine Haut ist zart und frisch wie ein Babypopo. Die kurz geschnittenen schwarzen Haare auf seinem Kopf erinnern an einen Bobschnitt der modernen Zeit, jedoch recht kurz, so wie es bei den Samurai eigentlich nur selten üblich ist. Die Augen im Gesicht schimmern blau, wohl das einzige, was ihn irgendwie besonders macht. Seine Statur erinnert auch an die eines Kindes, zwar hat er etwas mehr Muskeln, jedoch kann man dies durch die Kleidung kaum wahrnehmen.
Die Kleidung, die er trägt ist jedoch von recht nobler Qualität. Um die Beine trägt er vorzugsweise einen indigoblauen recht weiten Hakama, wozu er als passende Oberbekleidung den klassischen Mantel eines Keikogi trägt, in seinem Fall ist dieser himmelblau gefärbt und passend zur Hose mit indigoblauen Rändern versehen. Unter dem Mantel trägt er gern einmal etwas eher Ungewöhnliches: Ein westlich erscheinendes weißes Hemd mit Knöpfen. Abschließend, wenn es auch nicht wichtig erscheint, trägt er weiße Tabisocken zu einfachen Sandalen.

Besondere Merkmale Wohl das auffälligste an ihm, ist sein kindliches Aussehen. Von mehr kann man nicht sprechen.




性格
Charakter


Persönlichkeit
Auf der einen Seite steht er, der er eigentlich immer ist. Ein einfacher pubertierender Junge mit seinen Eigenarten. Er ist oft freundlich, hat Flausen im Kopf und verschlägt sich in die seltsamsten Winkel auf der Suche nach Unterhaltung und Spaß. Quatsch ist ein Element seines Lebens, so wie es Schwertkampf ist. Er lebt für die Gelassenheit und kindliche Freiheit. Denn selbst wenn er nahe an der Grenze zum Erwachsensein liegt, er will lieber ein Kind bleiben und gibt sich in jeder Lebenslage genau so.
Das kindlichste in seiner Natur ist wohl seine besondere Eigenschaft des Lernens. Er beobachtet schließlich ziemlich gern andere Menschen oder Vorgänge und lernt daraus. Diese Bewunderung für neue Dinge ist einfach ein Gefühl das ein Kind tief in seinem Herzen trägt. Entdeckergeist ist etwas, was nur ein kleines Kind haben kann, doch dieser Junge trägt ihn immer noch.
Leider bezieht sich dieser Geist nicht einzig und alleine auf normale Dinge. Kojirō besitzt einen dunklen Schatten, der ihn gleichzeitig ziemlich stark geprägt hat und regelmäßig nach außen dringt: Seine Perversität. Er spannt gerne, begrabscht gerne, all das gehört irgendwie zu ihm. Es kommt nicht einmal selten vor, dass er seine „Fähigkeiten“ missbraucht um sich so ein genaueres Bild vom weiblichen Körper seines Gegenübers zu machen. Sexuelle Belästigung, ist das ein Verbrechen? Viel eher eine Kunst! Er genießt gern, was die Welt ihm gibt und schiebt sein jungenhaftes Aussehen dabei gern vor.

Die andere Seite ist ein Schatten.
In einer Zeit voll Krieg und Gewalt ist es kein Wunder, dass ein Mensch nicht länger normal durchs Leben gehen kann. Kojirō ist ein Wunderkind und daher dem größten Druck ausgesetzt, den man sich nur vorstellen kann. Sein Klan stellte viele Lehrer, um einen zweiten Sasaki Kojirō zu erschaffen, das Ergebnis schoss leider in die falsche Richtung. Er besitzt nicht die Fähigkeit ein Original zu sein, sondern ist eine Anomalie. Wie fühlt sich jemand, der es nicht würdig ist „echt“ zu sein? Man kann es nicht beantworten, jedoch ist der Schmerz ein offensichtliches Leiden.
Er besitzt keinerlei Skrupel in seiner Vorgehensweise, denn er ist ein Mörder. Er tötete bereits einige und bezwang noch viel mehr im Kampf. Sobald es nämlich um Schwerter geht verschwindet der doch so fröhliche und glückliche kleine Junge und verwandelt sich in ein Wesen absoluter Kälte. Absolut frei von jeglicher Persönlichkeit, so wie sein Stil, kämpft er in den meisten Fällen. Es ist furchtbar schwierig ihn in einem Kampf nicht für ein Monster zu halten, denn wahrlich, man erhält das Bild einer leblosen Hülle.
Seiner Bestimmung als Hitokiri der Zukunft folgend ist er auf dem besten Wege sich in ein Monster zu verwandeln, so wie es all die anderen sind. Eine Marionette ist er jedoch nicht…

Denn am Ende gibt es einen dritten Pfad, der sich aus seiner Persönlichkeit heraus bildete.
Er ist wer er ist und das äußert sich einzigartig. Er strebt nach Abenteuern und Geschichten, ist dabei jedoch meist unbefangen durch Zwänge von außen. Ja, er will ein Hitokiri werden und ja, er lässt sich durch den Mōri Klan unter Druck setzen. Blinden Gehorsam leistet er jedoch nicht. Er tut was er will, wie er es will und wann er es will. Sein Weltbild ist anders als das vieler Menschen auf Seiten der Shishi, denn er ist bestrebt sein vollkommen Eigenes zu bilden und folgt nicht den Vorgaben großer Politiker.
Man kann ihn zwar nicht als gutherzigen Menschen bezeichnen, jedoch besitzt er genug Intelligenz, die es ihm erlaubt die Vorgänge der Welt besser zu verstehen als sonst ein Mensch. Einseitig ist seine Denkweise nämlich nicht.

Stärken Körperbeherrschung
Ein Körper ist eine Waffe, gerade wenn das Shinkogan beherrscht ist man dazu in der Lage dies zu verstehen. Kojirōs größte Stärke ist seine Macht seinen Körper zu kontrollieren. Bei Bewegungen sind ihm keinerlei Grenzen gesetzt. Einfache Bewegungen, komplizierte Bewegungen, er kann sie mit unglaublicher Perfektion ausführen und immer den optimalen Weg wählen. So unmenschlich es klingen mag, doch Kojirō ist dazu in der Lage absolut jeden Muskel seines Körpers zu kontrollieren.

Konzentration
Der Meister des Shinkogan ist ein Meister der Konzentration. Sein Geist ist stets gegenwärtig und niemals lässt er sich aus der Ruhe bringen. Konzentriert er sich, dann ist er wirklich wie ein Monster. Absolut kalt und vollkommen vertieft in die Situation. Ablenkungen, Täuschungen, die ganze Trickkiste? Das erscheint beinahe schon vollständig frei von Wirkung. Wie will es denn auch wirken? Sein Blick bohrt sich quasi durch eine andere Person.

Schwächen Körper
Gesegnet mit einem schwachen kindlichen Körper ist Kojirō wohl eine Niete was manche Dinge angeht. Gut, er hat sich genügend Muskelkraft antrainiert, dass er mit den anderen Erwachsenen mithalten kann, jedoch ist er einfach nicht gut im Widerstand. Treffer setzen ihm mehr zu als anderen. Er weicht zwar mit großem Talent oft und viel aus, dadurch vertuscht er jedoch einzig und alleine die Tatsache, dass er nicht wirklich gut einstecken kann. Kick ihn und du wirst sehen, er wird kaum noch hoch kommen oder stark verlangsamt. Zusätzlich kommt dann auch noch der Fehler der geringen Reichweite. Denn ja, kurze Arme sind nicht immer nützlich.

Persönlichkeit
Selten kommt es vor, dass eine Persönlichkeit so unglaublich voll mit Fehlern ist. Aber Kojirō ist wirklich ein Extremfall. Ihm mangelt es an eigener Kreativität, er ist bekannt dafür andere sexuell zu belästigen und er untersteht dem enormen Druck seines Klans. Kurz: Es häufen sich Probleme wo es nur geht. Er belästigt gerne Frauen, bewundert ihre Körper und betatscht sie, manchmal lässt er sich dadurch auch ein wenig zu leicht täuschen, denn ganz ehrlich: Es ist viel zu einfach einen Perversling in den Bann zu ziehen. Noch schlimmer ist es natürlich, wenn er sein Gegenüber dadurch auch noch provoziert. Der Druck seines Klans treibt ihn zu Leistungen, die ihm selbst schädlich sein können, schmälert seine kämpferische Geduld oder lenkt ihn in Richtungen, in die niemand gern gehen würde. Der Mangel an Kreativität ist offensichtlich. Eigene Techniken? Neue Techniken erlernen? Nicht wirklich der Fall.

Talente Spannen
Die Gabe des großen Spanners, beinahe noch legendärer als seine Kampfweise. Kojirō ist ein Meister darin unentdeckt und heimlich zu spannen. Er schafft es selbst im Alltag jeden fatalen Fehler zu bemerken, den das weibliche Geschlecht macht. Selbst der leichteste Blitzer wird sofort von seinem Shinkogan vernommen, ausnahmslos.

Nachäffen
Das ist es prinzipiell schon. Kojirō ist genial und absolut begabt darin andere Leute nachzuahmen. Er kann dies zur eigenen Unterhaltung, indem er Sprechweisen oder Stimmen imitiert oder gar ganze Bewegungen. Er kann es einfach auf Anhieb.

Lügen
Er hat es sich selbst beigebracht und er kann es auch sehr gut. Lügen! Dies ist beinahe schon eine große Kunst in seinem Fall, denn man sollte wirklich kein Wort glauben, das von ihm ausgesprochen wird. Er kann einen so dermaßen gut hinters Licht führen und man wird es ihm einfach so abkaufen. Wahnsinnig nützlich.

Rausschleichen
Das Talent des kleinen Jungen. Er haut gern einmal von zuhause ab und kann das meistens auch unbemerkt. Aufsichtspersonen? Welcher junge Mann weiß es denn nicht diese zu überwinden? Er klettert einfach aus dem Fenster und weg ist er. Ihn finden? Wie will man das anstellen? Ist er einmal weg, dann ist er schon wieder über alle Berge.





Biografie


Tansui Ken wurde als Sohn einer ärmlichen Fischersfamilie in einem einfachen kleinen Dorf in Chōshū geboren.
Sein Leben wäre ohnehin nichts Besonderes gewesen. Zwar prahlte sie Familie Tansui nur zu gern damit, dass es sich bei ihnen um Nachfahren des legendären Schwertkämpfers Sasaki Kojirō handelte. Selbst mit Beweisen jedoch fand sich selten jemand, der sich wirklich dafür interessierte. Sie hatten immerhin den Weg der Fischer eingeschlagen und nicht etwa den der Samurai.  
Und eines Tages dann war das Problem der Armut nicht mehr zu bekämpfen. Aus diesem Grund verkauften sie ihren vier Jahre alten Sohn weit unter dem Wert, den man solch einem vorzüglichen Exemplar wohl zugeschrieben hätte. Die Käufer waren die Herrscher der Provinz, der Mōri Klan. Doch was hatten sie davon ein solches Kind zu erwerben? Nun, sie hatten das Talent des Kindes, welches es von seinem Ahnen geerbt hatte, erkannt.

Der Mōri Klan wollte einen Krieger. Der Mōri Klan bekam einen Krieger. Sie gaben ihm Essen, Kleidung, Bildung, ja selbst – in aller Vorfreude – einen neuen Namen und dafür musste er sich lediglich zum Samurai ausbilden lassen. Zu diesem Zweck hatten sie ihm schon früh ganze fünf Lehrer zur Verfügung gestellt. Fünf Meister, die ihn zu einer Legende schmieden sollten.
Entgegen der Erwartungen des Klans wurde aus dem Jungen kein zweiter Sasaki Kojirō, mangelte es ihm an den dafür benötigten Talenten. Dennoch fand man etwas zutiefst Ungewöhnliches in ihm. Ein wirklich besonderes Talent.
Richtige Kampfkünstler sind individuell, intelligent, talentiert. Sie entwickeln eigene Techniken, entwickeln eigene Bewegungsmuster und entwickeln ihre gänzlich eigenen Stile. Sie arbeiten hart, um sich den Titel eines Künstlers zu verdienen.
Doch klein Kojirō war anders. Er brach mit dieser Regel als sei sie ein Witz. Er beherrschte den Schwertkampf auf Anhieb, meisterte schnell die Grundlagen und bezwang seine Lehrer. Eine ganz besondere natürliche Begabung nannte er sein eigen. Die Meister nannten es Shinkogan, sie fürchteten es. Er analysierte ihre Bewegungsmuster, kopierte sie und nutzte ihre eigenen Techniken unheimlich effizient gegen sie. Die Lehren blieben dabei hohl.
Sie nannten ihn eine Kopie, eine Fälschung, gar einen Dieb. Er besaß keinerlei eigene Fähigkeit, nur die der anderen konnte er für sich verwenden. Er kopierte alles, was man ihm zeigte und nutzte es für sich selbst. Ihm eigene Fähigkeiten einzuprügeln dauerte lange. Er wurde gehasst, verachtet, gefürchtet. Kojirō, obgleich er schon in jungen Jahren seine Meister bezwingen konnte, sollte niemals selbst einer von ihnen werden. Sie sahen ihn als eine Waffe, jedoch nicht als mehr. Er kopierte nur und blieb dabei wenig originell. Wo war darin noch der Sinn eines echten Kriegers? Kopien sind eben keine Originale.
Er selbst lebte jedoch damit, denn es war eben so wie es gekommen war. Für ihn war das einfach die Natur.  

Er lebte schließlich nicht alleine für das Schwert. Man gab ihm genügend Möglichkeit das Leben zu genießen. Er erlebte die erste große Liebe, die erste große Wanderung, das erste große Fest, den ersten Mord und so viele andere besondere erste Male. Viele Aufenthalte in der Natur, in Schlössern, an Schreinen, in Tempeln oder in den heißen Quellen zum Spannen, sie formten ihn.

Traurige Tage wird man in seiner Biographie vergeblich suchen, denn eigentlich hatte er sich des Glücks und der Freude verdient gemacht. Er hatte kaum Freunde. Er hatte keine richtige Familie. Und der Umgang, den er pflegte bestand in den so ziemlich meisten Fällen aus erfahrenen Männern, die ihm mit furchtsamem Respekt begegneten oder ihn mit schmerzhaftem Druck peinigten. Sein Talent wurde gehasst und gefürchtet. So sehr, dass man ihn zunächst selbst als echten Samurai nicht zu akzeptieren bereit war.  
Am Ende jedoch erhielt auch er den Segen eines eigenen Schwertes und seine Ausbildung wurde als beendet erklärt.  

Aufgrund seines erfolgreichen Wachstums entschied der Mōri Klan ihn nach Kyoto zu schicken, um ihn dort für ihre zukünftigen Pläne einzusetzen. Ein Kind wie dieses würde schließlich keine Menschenseele verdächtigen ein Feind zu sein und selbst wenn, er besaß ja immer noch Talent.
Ironisch nur, dass er genau diese Talente, die er in sich trug dazu genutzt hatte einfach so von der Bildfläche zu verschwinden.  




読者
für die Leser


Erreichbarkeit Skype.

Multiaccounts Keinerlei.

Avatarperson Sōjiro Seta – Rurōni Kenshin.




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Zuletzt von Mōri Kojirō am Mo Nov 24, 2014 6:50 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Shishi] Mōri Kojirō    Di Nov 18, 2014 8:28 pm



戦闘
zum Kampf


Meistergrad Krieger.

Kampfstil Ganshikiryū 眼識流 – Schule des scharfen Auges
Kojirōs Schwertstil mangelt es an Persönlichkeit. Dafür, dass er ihn mehr oder weniger selbst entwickelt hatte, mangelt es diesem Kampfstil an so einigem, was ihn einzigartig machen sollte.
Die Grundlage des Stils basiert auf der Beobachtung von Bewegungen und Bewegungsmustern. Hierbei wird jedoch nicht auf eine oberflächliche Beobachtung zurückgegriffen, sondern eine äußerst detaillierte, die so trief greift, dass es möglich ist jeden Impuls der Bewegung festzustellen und seine Funktion zu verstehen. Diese absolute Bewegungsanalyse erlaubt dem Nutzer ein absolutes Verständnis seines Gegenübers.
Absolute Verteidigung ist die offensichtliche Methode dieses Stils. Das Hauptaugenmerk liegt schließlich auf der Beobachtung des Gegners und somit auf der Verteidigung. Niemals wendet man ihm den Rücken zu, niemals greift man direkt an. Man kontert und verteidigt, jedoch auch nicht durchs Blocken, sondern geschicktes Ausweichen. Eine gute Körperbeherrschung ist das Mindestmaß. Das Schwert kommt dabei möglichst selten zum Einsatz, allerhöchstens für schnelle Streiche oder Stiche. Doch dann, wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind, beginnt der wahre Albtraum.
Ist es nämlich so weit und man hat den Stil des Gegners oder dessen Bewegungsmuster verstanden, dann ist man selbst an der Reihe. Kurz: Man kopiert das Gesehene mit absoluter Perfektion und verwendet es zum eigenen Vorteil. Techniken oder ganze Kampfstile, hat man es beobachtet und verstanden, dann kann man es sich selbst zu eigen machen und den Gegner an seinen eigenen Fähigkeiten verzweifeln lassen. Es ein dreckiges Spiel, jedoch Kojirōs einzig nützliche Fähigkeit.
Leider ist das hier keine Langzeitlösung, denn schließlich ist keine Kopie von langer Dauer. Lernen tut man schließlich nichts daraus.

Techniken Shinkogan 真個 – Auge der Wahrheit
Das absolute Auge. Es ist eine Technik, mit der man geboren wird. Natürlich kann man sie durch Training weiter formen, die Grundlage kann jedoch nur äußerst schwer erlernt werden. Prinzipiell ist man, sobald man das Shinkogan besitzt, dazu in der Lage absolut jede Feinheit einer Bewegung zu erkennen und instinktiv zu verstehen. Sieht man einen Schwerthieb, dann ist man auf der Stelle dazu in der Lage dessen Verlauf, Kraft und Geschwindigkeit zu bestimmen, selbst Finten kann man ungewohnt leicht durchschauen.
Das Shinkogan registriert absolut alles. Nicht alleine Bewegungen, sondern auch die Beschaffenheiten des menschlichen Körpers. Man ist dazu in der Lage ein recht genaues Bild des Körperbaus einer anderen Person aufzubauen, sei es die Beschaffenheit der Muskeln oder die Formen der Damenwelt. Denn ja, durch die Beschaffenheit im Geiste einen „Blick unter die Kleidung“ zu werfen ist das Shinkogan die ideale Technik für einen Spanner.
Perfekt ist es trotzdem nicht. Man muss schließlich stets das Ziel im Blickfeld behalten, eine Rundumsicht gibt es nicht. Ebenso braucht es eine Unmenge an Konzentration, die in jedem Moment aufgebracht werden muss.

Kūmei 空名 – Falscher Ruhm
Die Perfektion des Shinkogan. Das Beobachtete bleibt nicht länger nur eine Beobachtung, es wird Anwendung. Kurz: Man kopiert den Kampfstil und die Bewegungen einer anderen Person. Wie weit das reicht ist eigentlich offensichtlich. Man kann nur kopieren, was man mit den eigenen Augen gesehen hat. Das heißt, es muss bereits geschehen sein. Techniken, Schritte, Haltungen, Kojirō kann sich absolut alles aneignen, jedoch nur für einen kurzen Moment.
Vielleicht hält es eine Stunde an, jedoch nicht länger, dann ist die Kopie keine Kopie mehr sondern ein Witz oder gar ganz verschwunden. Das Nachahmen ist ohnehin niemals perfekt. Schließlich kann man nicht einfach so körperliche Gegebenheiten einer anderen Person nachahmen, sondern nur Bewegungen. Zwar gibt es für dieses Problem auch einen Kontermechanismus, dieser äußert sich jedoch in einem kleinen Bisschen Kreativität: Man lernt das Kopierte an sich selbst anzupassen. Zwar ist das immer noch fern vom Entwickeln eigener Techniken, jedoch erlaubt es Kojirō wenigstens etwas mehr an kämpferischer Kompetenz.
Es gilt die alte Faustregel: Selten wird eine Kopie ein Original übertreffen, wenn nicht genügend eigenes Talent dahinter steckt. Dies bedeutet, dass Kojirō zwar kopieren kann, trifft er jedoch auf jemanden, der besser ist als er, dann wird er unterliegen.

Ausrüstung Kojirōs Schwert trägt keinen Namen, da niemand bislang die Gelegenheit gehabt hatte es zu taufen.
Als eines der letzten Kusatana, den Katana geschmiedet von der Kusajishi Familie, hatte es niemals die Ehre bekommen, die es verdient hatte. Als Schrott wurde diese Waffe verkauft und als Schrott kam es in die Hände des Mōri Klans, der es wiederum ungeachtet der allgemeinen gesellschaftlichen Verachtung an den Nachwuchs weiterreichte.


Die hell leuchtende Klinge erscheint schon beinahe weis und mit einer Länge von 73cm gesegnet. Direkt damit verbunden ist der mit blauem Stoff umwickelte 31cm lange Griff, sodass die Gesamtlänge des Schwertes an bei ungefähr 104 Zentimetern liegt. Selbstverständlich gibt es zwischen Klinge und Griff auch noch das Stichblatt, welches aus dunklem Stahl geschmiedet worden ist.
Allgemein kann man von einem wirklich guten Schwert sprechen, da seine Qualität typisch für die Kusajishi Familie wahrhaft wundervoll ist. Unglaubliche Schärfe und mit 780g auch noch ein geringes Gewicht. Was will man eigentlich mehr von einem Schwert? Eines Hitokiris wäre es jedenfalls würdig.

Weitere Fertigkeiten Kenpō
Einfache Kampfkunst sollte für viele Samurai auf dem Trainingsplan stehen. Kojirō wurde schon früh im Kenpō unterrichtet. Er lernte dabei einen Stil, der äußerst stark defensiv orientiert funktioniert wie sein eigener Schwertstil. Typisch für Kenpō nämlich besteht die Anwendung nicht etwa darauf einen möglichst langen und aufregenden Kampf auszutragen, sondern den Gegner möglichst schnell zu bezwingen.
Schläge, Griffe, Tritte, all dies findet sich dabei wieder und mit unglaublicher Effizienz, denn es geht wie bereits erwähnt darum den Gegner schnellstmöglich in die Knie zu zwingen.
Kojirō ist jedoch kein großer Meister, sondern nur ein durchschnittlicher Kämpfer, der zwar dazu in der Lage ist einen anderen Menschen auszuschalten, selbst ohne Waffen, jedoch würde er bei einem richtigen Krieger schon scheitern. Wahre Kampfkünstler sind solchen „Amateuren“, die nicht darauf spezialisiert sind, eben immer überlegen.





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BeitragThema: Re: [Shishi] Mōri Kojirō    Mi Dez 10, 2014 4:58 pm

Wird unter Vorbehalt verschoben.

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