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 [Bakufu] Kusajishi Nagisa (既遂)

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Kusajishi Nagisa
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BeitragThema: [Bakufu] Kusajishi Nagisa (既遂)   Di Nov 18, 2014 8:31 pm



Kusajishi

Nagisa


zur Person


Name Ihr wollt also meinen Namen wissen? Nur noch wenige Menschen interessieren sich dafür und das wohl aus gutem Grund. Nagisa (渚), denke ich war mein Name...ich habe ihn lange nicht mehr gehört oder selbst ausgesprochen daher kommt er mir allmählich so Fremd vor. Es bedeutet wohl so viel wie Meeresküste oder Strand. Mein Familienname lautet Kusajishi (草鹿), ein Name den man heute wohl nicht mehr aussprechen sollte. Zu viele Menschen spüren hass in ihrem Inneren wenn sie jene Silben hören, zumindest all diejenigen welche sich in Kyoto und der näheren Umgebung aufhalten oder aufhielten...

Alter ...Meine Familie besitzt wohl eine lange Geschichte und möglicherweise auch Tradition, doch solange bin ich selbst noch nicht hier um dazu eine Meinung zu haben. Wenn ich richtig liege und die Winter richtig gezählt habe bin ich nun wohl 18 Jahre alt geworden...ich kann mich möglicherweise auch täuschen. Es geht wohl allerdings auch niemanden etwas an, geschweige denn es würde jemanden interessieren...

Geburtsdatum ...Da ich mittlerweile allem Anschein nach 18 Jahre alt bin, ist es wohl nur logisch das mein Geburtsjahr 1846 war. Doch welcher Tag war es noch einmal, vor zwei Jahren wusste ich dies noch aber jetzt hmm. Im Grunde ist es auch nicht wichtig aber wenn ich mich richtig erinnere wurde ich am 22 März 1846 geboren...

Beruf...Was ich tue ist wohl etwas das ich niemandem sagen sollte. Würde jeder das wissen weil ich es ihm sage hätte ich wohl sehr schnell ein Katana in meiner Brust stecken. Nun gut ich verrate es, allerdings sage ich es kein zweites mal. Ich bin eine einfache Diebin. So etwas wie einen richtigen Beruf habe ich nicht. Ich lebe auf der Straße und versuche mich nur irgendwie am Leben zu halten, das ist alles. Wenn das heißt andere Menschen zu beklauen mit dem Risiko dafür büßen zu müssen....naja, ich habe keine wirkliche Wahl, solltest du mir begegnen wäre es also Ratsam auf deine Wertsachen aufzupassen...

Klan ...Natürlich gehöre ich einem Klan an, doch wie ich schon sagte sollte man dies besser nicht aussprechen. Meine Familie war der Klan der Kusajishi, einst waren wir wirklich viele. Allein meine Eltern, meine Geschwister, also allgemein unsere Familie besaß schon etwa 10 Leute...dazu kamen noch andere Verwandte, ich nehme an unser Klan bestand aus gut und gerne 60 Menschen....eher mehr. Wir wahren hoch angesehen in Japan, unsere Schmiedekunst war etwas womit nur wenige andere Schmiede mithalten konnten, oder diese sogar übertrafen, es ist nicht zu viel behauptet wenn ich sage das wir zu den besten Schmieden aller Zeiten gehörten. Allerdings ist diese Zeit längst vorbei, der Kusajishi Klan ist nichts weiter als ein unbenanntes Wrack in der Geschichte Japans. Mit meinem Tod wird wohl der Name gänzlich verschwunden sein, sollten nicht noch einige entferntere Verwandte von mir überlebt haben...

Herkunft ...Auch das ist wohl ein Punkt der weniger Beachtenswert ist, wenn interessiert es schon wo eine Person wie ich geboren wurde. Ich stamme aus dem Dreck, lebe dort und werde irgendwann auch dort sterben. Es ist nichts was sie wirklich ändern ließe. Mein Geburtsort ist allerdings tatsächlich die Hauptstadt Japans, Kyoto. Ich wurde natürlich in unserem Anwesen geboren als viertes von sieben Kindern. Möglicherweise wären noch mehr dazu gekommen hätte die Zeit ausgereicht, doch seis drum. Nicht nur das ich hier geboren wurde, ich verbringe auch schon mein ganzes Leben hier. Im Grunde habe ich nie etwas anderes in diesem Land gesehen, dies hat jedoch den Vorteil das ich mich als Diebin hier blind bewegen kann und verstecke kenne und Wege um jedem zu entkommen, nun fast jedem...

Fraktion ...Eine Frage zuletzt die sich eigentlich nur beschwerlich beantworten lässt. Zu welcher Gruppierung zähle ich den nun. Im Grunde würde ich wohl sagen das mich all das nicht interessiert, Politik, Krieg...was auch immer. Ich lebe nur für mein Überleben, alles andere ist mir egal. Doch hat der Shogun mein Leben verschont unter der Bedingung das ich ihm ergeben sein würde wenn er eine Hand wie meine bräuchte. Zu dem ist es wohl einfach eine Abneigung anhand jener Vorfälle mit meiner Familie die mich eine Abneigung gegen den Kaiser entwickeln ließen. Ich würde also sagen ich gehöre dem Bakufu an, bin allerdings kein Aktiver Kämpfer für jene Sache. Habe ich jedoch die Möglichkeit einen beider Anführer zu töten wäre es wohl eindeutig und ohne zu zögern jener Mann der den Tod und die Verfluchung meiner Familie befohlen hat, der Kaiser Japans.



体貌
Erscheinung


Aussehen Wie ich Aussehe sollte nun wirklich niemanden interessieren, einfach weil mich niemand ansehen sollte. Doch nun gut, ich beuge mich und erzähle euch von meinem Anblick. Wenn ich es in einem Wort beschreiben müsste, würde dies wohl "ungepflegt" lauten, wobei auch "dreckig" ganz passend wäre. Natürlich spricht man so nicht gern über sich selbst, dies hat auch nichts mit Selbstbewusstsein oder etwas derartigem zu tun, es ist schlichtweg eine Tatsache. Seit nun fünf Jahren lebe ich auf der Straße. Einen Waschraum habe ich seither auch nicht mehr von innen gesehen, geschweige den eine Badewanne. Im Grunde reicht das wohl auch um sich ein Bild von mir zu machen. Meine Haare sind kurz gehalten, nicht weil ich es mag...im Grunde vermisse ich meine schönen, langen Haare von früher, aber diese wären nicht besonders praktisch. Ich habe mir meine Haare selbst mit dem Messer geschnitten, von daher sind sie alles andere als akkurat. Über die Jahre wurde ich natürlich besser und so sieht es jetzt ganz passabel aus, aber mehr als eine einfache Frisur dieser Art bekäme ich auch nicht hin. Zudem, ist es so besser, ich sehe zumindest noch etwas wie eine Frau aus und dennoch sind meine Haare mir nicht im Weg oder könnten zu einem Nachteil werden. Allerdings dürfte wohl auch jedem Auffallen das sie seit über 5 Jahren keine Berührung mehr mit einem Kamm hatten, naja gut, jedenfalls keinem sonderlich guten. Einige Haare stehen ab und naja, sicherlich findet man an manchen stellen auch etwas Dreck den ich beim Waschen nicht richtig rausbekam. Mein Gesicht ist, naja...ich weiß nicht. Schön, nicht schön? Ich kann es ehrlich gesagt nicht beurteilen.

Ich habe halt alles was ein Gesicht braucht...glaube ich....mit dem Zusatz Dreck wohl, wie immer. Ich glaube der ist schon in meine Haut eingebrannt. Meine Statur ist wohl recht normal würde ich sagen. Sehr schlank und eher wenig muskulös bin ich wohl mit meinen 1.51 m in einem guten durchschnitt. Im Grunde ist das aber auch egal, wie viele ich wiege weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber ich denke mehr als 42 kilo dürften es nicht sein. Wahrscheinlich eher weniger wenn man sich mein Körperfett ansieht, was wohl auch Auswirkungen auf meine Oberweite hat die nun wirklich nicht sonderlich beachtlich ist. Man sieht wohl das ich eine Frau bin aber das war es wohl auch schon. Mein Körper weißt einige Narben auf, unteranderem einige größere Narben auf meinem Rücken, einige Narben an meinen Beinen und auch an meinen Schultern. Man kann wohl sagen das es zu jeder Narbe eine Geschichte gibt die sich in den letzten fünf Jahren ereignet hat. Nun gut, weiter fällt mir nur wenig ein. Meine Kleidung ist meist abgetragen, kratzend oder halt einfach allgemein gesprochen alt. Ich nehme das was ich kriege, ob es mir steht oder nicht, es interessiert mich wenig. Meist trage ich einen braunen Umhang.

Er besitzt gerade am unteren Ende viele Risse aber der Stoff ist wirklich nicht also dünn wodurch er gerade im Winter wirklich hilfreich ist um durch die kalten Tage und Nächte zu kommen ohne zu sterben. Ebenso trage ich meist entweder ein großes Oberteil welches wohl einmal einem Mann gehört hat der größer war als der durchschnitt. Dieses Shirt geht mir fast bis zu den Knien, weswegen ich es meist ohne etwas anderes trage, es ist dabei ebenfalls eher braun gehalten, jedoch heller als der Umhang. Oder ich trage ein Bauchfreies Oberteil, was nur Bauchfrei ist da es zu klein ist und darunter ein altes Stück eines Hakama, bei dem ich den restlichen Teil entfernen musste da die Beine viel zu lang waren und mich beim gehen behindert haben. Letztlich trage ich nur noch meinen Dolch bei mir, meist im Hakama an meinem Rücken versteckt, wo er auch durch meinen Umhang verdeckt wird. Mehr besitze ich derzeit wirklich nicht mehr, auch Zōri, Tabi oder etwas ähnliches befinden sich nicht in meinem Besitz.
Das Messer:
 

Besondere Merkmale Ich denke nicht das es bei mir etwas besonderes zu berichten gibt. Wie bereits erwähnt bin ich ein dreckiges Straßenkind, nichts weiter. Ich trage meist meinen Umhang welcher mich vor der Kälte schützt und auch ein wenig davor bemerkt zu werden. Auch meinen Dolch trage ich stehts bei mir. Derzeit bin ich Barfuß unterwegs, ich habe einfach noch keine neuen Schuhe oder Tabi für mich gefunden, was will man da machen.




性格
Charakter


Persönlichkeit Wie bin ich....wie ist Nagisa...wie soll ich so eine Frage bitte beantworten? Also schön, ich werde es zumindest versuchen. Ich denke ich bin eine sehr starke Persönlichkeit. Mein Charakter wurde geformt durch eine behütete Kindheit und einige sehr schwere Jahre danach. Ich habe beide Seiten des Lebens gesehen und dadurch bereits viele Erfahrungen gemacht, wie es ist oben zu stehen und wie es ist nach ganz unten zu fallen. Ich denke ich verhalte mich oft sehr distanziert. Ich sage gern das viele Dinge mich nicht interessieren und wenn ich es schaffe lasse ich auch nichts an mich heran. Ein Gewissen habe ich kaum noch, wie könnte ich auch. Ich bestehle Menschen, hätte ich dabei ein Gewissen könnte ich es nicht und würde am Ende sterben. Dies jedoch möchte ich nicht, ich habe einen starken Willen der mich immer wieder antreibt. Ich möchte eines Tages raus aus der Gosse und wieder ein normales Leben führen, welches zwar auch nicht das ist welches mir eigentlich auferlegt wurde, doch immer noch besser als mein derzeitiges Leben in dem ich jeden Tag hoffen muss den nächsten Morgen zu erleben. Meine Distanzierte Art wird meist gehalten durch eine eher abweisende Art von mir. Ich lasse keinen Menschen mehr wirklich an mich heran da ich große Angst davor habe wieder alles und jeden zu verlieren der mir nahe stand. Die Gesellschaft hat mich bereits vergessen und zu dem restlichen Müll degradiert...ich denke es ist besser wenn ich damit allein zurück komme. Im Grunde denke ich jedoch bin ich eher freundlich. Ich würde niemanden töten und auch das stehlen widerstrebt mir eigentlich, hätte ich eine andere Möglichkeit würde ich es wohl tun. Doch wie ich mittlerweile weiß gibt es für eine als Verräterin, abgestempelte Straßenwaise keinen Platz. Selbst die örtlichen Bordelle haben mich abgewiesen. Ich müsste mich erstmal gründlich waschen und meine Haare wachsen lassen und diese etwas pflegen. Auch meine Narben wären nicht sonderlich gut, weswegen ich selbst dort keinen Platz finden konnte, geschweige denn eine normale Arbeit.

Als Frau hat man sowieso keine Möglichkeiten aber als Frau in meinem Stand ist man eigentlich nur noch Dreck auf der Straße. Ich habe mich jedoch daran gewöhnt, daher auch meine distanzierte Haltung. Ich denke nicht darüber nach und bin deswegen wohl auch nicht seelisch völlig zerstört. Depressionen oder eine Pessimistische Haltung habe ich nicht. Ich nehme mein Leben wie es kommt und mache das beste daraus und erfreue mich an den schönen Dingen die hin und wieder auftreten. Wenn ich etwas zu essen finde oder neue Kleidung vielleicht. Allerdings, etwas das ich wohl nie zugeben würde, ich bin innerlich schon verletzt und schwach. Es ist nicht selten das ich mich abends in den Schlaf geweint habe, die Götter gefragt habe warum es meiner Familie so ergehen musste. Es ist nicht so als ließe mich das alles kalt, aber ich lasse mich davon auch nicht besiegen. Irgendwann schaffe ich es und wenn ich noch 20 Jahre dafür brauche. Ich möchte mein eigenes kleines Lokal öffnen und darin kochen für die Gäste, damit niemand erlebt wie es ist zu Hungern über Tage. Ja ich liebe es zu kochen, neue Dinge auszuprobieren. Ich würde meine Zeit gern dafür einsetzen doch weder habe ich Zutaten, noch die Utensilien noch andere Mittel. Was mir ein wenig Kraft gibt ist wohl die Tatsache das ich Abergläubig bin. Ich glaube an unsere Götter...aber ich glaube auch an Geister, Dämonen, Magie und all jene Dinge. Nennt mich dumm, doch ich denke nur weil man etwas nicht versteht oder erkennt....ist es dennoch da. Ich bin sicher schon Nachts stimmen im Wald gehört zu haben ohne das ein einziger Mensch dort war. Es gibt mehr als wir Menschen verstehen und sehen können, davon bin ich überzeugt. Weiterhin mag ich schöne Kleider, ich mag...oder eher mochte es mich zurecht zu machen. Das tollste daran war der Haarschmuck in meinen Augen, ich liebte meine langen Haare und diese mit etwas Schmuck zu verzieren. Meine Mutter hatte immer solche schönen Stücke welche ich auch immer unbedingt wollte.

Es gab eine Zeit da drehte sich in meinem Leben alles nur darum eine perfekte Frau zu werden. Ich lernte verschiedene Dinge wie Kochen, Nähen und natürlich etwas über Kindererziehung und was es hieße den Mann vollständig zu unterstützen, was auch immer er tat. Wir sollten da sein für unsere Männer. Doch dies ist lange vorbei, über so etwas denke ich nicht mehr nach....ich werde eh keinen Mann bekommen. Mir würde es schon reichen ein kleines Haus zu besitzen. Was gäbe es wohl noch zu erzählen? Ich denke nichts mehr das von interesse sein könnte. Ich bin einfach nur ein Kind von der Straße das versucht zu überleben da sie keine andere Möglichkeit hat. Im Grunde sollte es auch niemand interessieren wie ich bin. Besser wäre es wenn mich niemand sehen könnte dann wäre meine Arbeit um einiges leichter.


Stärken Gibt es so etwas wie eine Stärke überhaupt an mir, ich kanns so gesehen nicht sagen. Ich denke persönlich nicht, wenn man vorallem von meinen Talenten absieht wird die Auswahl doch eher sehr dünn. Ich denke aber wirklich das sich eine Sache sagen lässt, wenn es auch die einzige ist. Ich verfüge wohl über einen recht starken Überlebenswillen. Ich habe Angst davor meinen Ahnen gegenüber zu treten, die zugesehen haben wie mein Leben in die Gosse führte. Ich möchte nicht sterben ohne etwas vollbracht zu haben auf das ich irgendwie Stolz sein kann. Nennt mich blauäugig oder so, aber ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Trotz der letzten fünf Jahre halte ich weiter an meiner Zukunft fest. Die Götter stellen mich auf eine Probe und wenn ich diese erfolgreich beendet habe werde auch ich endlich wieder Freude kennen lernen. Bis dieser Zeitpunkt kommt, kämpfe ich mich durch alle Widrigkeiten des Lebens und ich werde überleben.

Schwächen Schwächen, eh? Naja was soll ich sagen, ich denke man kann vieles als eine Schwäche sehen an mir. Im Grunde bin ich eine einzige Schwäche. Abgesehen von meinem Willen bin ich innerlich wohl sehr Schwach. Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll doch ich würde es wohl so bezeichnen das ich seit den letzten Jahren nun wohl an die Grenze meiner Belastbarkeit stoße. Jeder Tag ohne Essen oder jede kalte Nacht zehren an meinen Kräften. Ich habe nur noch so viel um mich am Leben zu halten irgendwie, für viel mehr reicht meine Energie einfach nicht mehr aus. Doch dies als Schwäche zu bezeichnen weiß ich nicht, es ist einfach Normalität. Eine schwäche die sich aber sicher nennen dürfte ist die Tatsache das ich keine Kampfausbildung habe. Nun gut ich besitze ein Messer das ich auch halten kann und damit vielleicht sogar einen Kampf gewinnen könnte. Aber im Grunde benutze ich es nur um die Beutel meiner Opfer abzuschneiden und sie so leichter bestehlen zu können. Ich habe wirklich keine Kampferfahrung oder Ausbildung. Es liegt wohl nahe das mich auch eine einfache Wache überwältigen kann wenn sie nicht allzu ungeschickt oder leichtgläubig ist.

Talente Diebeskunst: Wenn ich so darüber nachdenke ist mein größtes Talent mittlerweile wohl die Diebeskunst. Ich bin sehr gut darin andere Leute zu erleichtern. Hierbei beziehe ich mich nicht unbedingt auf Einbrüche sondern eher auf Taschendiebstahl und ähnliches. Natürlich bin ich auch in der Lage ein Schloss zu knacken...sollte es eins geben aber es ist sicherlich nicht meine Paradedisziplin. Meine Finger sind sehr schnell und geschickt daher, wenn ich früher auch oft erwischt wurde und Probleme bekam, kommt dies heute immer seltener vor. Sogar gute Kämpfer oder Samurai habe ich schon bestohlen, wobei es bei diesen um einiges Schwerer ist. Aber ja...ich denke ich bin mittlerweile eine recht geschickte Diebin mit allem was dazu gehört.

Rennen: Ich habe wohl ein großes Talent dafür entwickelt zu rennen, besonders wegzurennen. Dies ist im ersten Moment jetzt nicht wirklich besonders, aber wenn man bedenkt was genau ich damit meine sieht das schon anders aus. Egal wie der Untergrund ist auf dem ich laufe, ich lasse mich meist nicht abbringen oder verlangsamen. Ob es nun Erde ist, Hausdächer, Steine oder Sand. Auf welchem Untergrund auch immer, ich bin flink und entkomme meinen Opfern, sollten sie mich bemerkt haben, meistens. Dies heißt natürlich nicht das mir nicht auch mal ein Missgeschick passiert, zum beispiel das ich umknicke, aber ich denke so einfach bin ich nicht zu fassen.

Ortskenntnisse: Geboren wurde ich in Kyoto und hier lebe ich nun seit 18 Jahren. Ich habe nie etwas anderes gesehen oder eine andere Stadt betreten. Seit nunmehr fünf Jahren lebe ich sogar auf der Straße. Im Grunde sollte es daher absolut niemanden wundern das meine Ortskenntnisse sehr gut sind, ob nun in der Stadt oder dem Nahen Umland. Ich würde sogar behaupten ich kenne jedes Haus, jede Gasse und jedes Versteck. Gut es klingt ein wenig übertrieben aber wenn man ehrlich ist kenne ich mich wirklich extrem gut aus in unserer Hauptstadt. Wenn man mir folgen kann, ist es immer noch gut möglich das ich plötzlich verschwinde, da ich einen Weg kenne den viele andere nicht kennen.

Kräuterkunde: Seitdem ich auf der Straße lebe habe ich mir einige Kenntnisse über Kräuter angeeignet. Oftmals tat ich das bei selbstversuchen. Einmal habe ich mich dabei sogar vergiftet, glücklicherweise war es jedoch kein tödliches sondern ein lähmendes Gift. Ich lag halt einen halben Tag im Wald und konnte mich nicht rühren. Ich würde nicht sagen das ich alles kenne, aber ich kenne mittlerweile einige Heilkräuter sowie einige Giftige Kräuter und von Tag zu Tag kommen einige mehr dazu.

Kochen: Ich nehme an dies ist eines der letzten Talente die ich noch aus meiner Kindheit hatte. Ich bin eine wirklich gute Köchin, wenn ich es auch seit Jahren nun nicht mehr tun konnte. Ich koche sehr gerne, habe ich sogar früher für meine Familie. Meine Mutter sagte immer das eine gute Frau auch gut kochen müsste, also lernte ich es. Anfangs war es wirklich nervig und störend doch die verschiedenen Geschmäcker die man entwickeln konnte, jedes Essen war irgendwie anders wenn man die nötigen Zutaten hatte. Es machte einfach Spaß zu experimentieren und das Ergebnis zu probieren. Also ja, ich denke ich koche sehr gut und habe eine große Begabung dafür.




Biografie


Ich werde euch eine Geschichte erzählen, von Freude, Kummer, Frieden und Kampf, meine Geschichte. Alles begann im Jahre 1846 in Kyoto, unser aller Hauptstadt. Geboren wurde ich in die Familie Kusajishi, hoch angesehen ward sie, überall bekannt und geehrt. Mein Vater war der Sohn des Oberhauptes und zudem ein fast ebenso genialer Schmied wie mein Großvater. Ich hatte sechs Geschwister, darunter zwei ältere Brüder und eine ältere Schwester, sowie zwei jüngere Brüder und eine jüngere Schwester. Wie man schnell erkennt war ich das mittlere Kind, Nummer vier von sieben. Es hatte im Grunde einige Vorteile aber auch Nachteile, diese waren jedoch kaum merklich da unsere Mutter sich stets darum bemühte jedem die selbe Aufmerksamkeit zu schenken. Mein ältester Bruder war natürlich der Stolz meines Vaters, er sollte in wenigen Jahren die Schmiede übernehmen, müsste bis dorthin allerdings noch viel lernen. Er war stämmig und kräftig gebaut, ähnlich unserem Vater. Dahingegen stand das zweitälteste Kind, mein Bruder Junichi oder wie ich ihn nannte Junniichan. Er war ein charismatischer, höflicher und absolut edeler Mensch, man könnte wohl wirklich behaupten, so stellte man sich einen Kaiser vor. Er war höflich, gut erzogen, intelligent, gepflegt und wahrscheinlich keine Frau dieser Welt hätte eine Einladung von ihm ausgeschlagen. Das merkwürdige dabei jedoch, er war nie eingebildet und fand immer zeit mit den jüngeren, also uns Zeit zu verbringen.

Er interessierte sich weniger für die Schmiede, mehr für feinere Dinge wie Kunst oder Mode. Er war äußerst kultiviert und daher war auch sein Bekanntenkreis wohl fast größer als der von uns anderen zusammen. Nach diesem kam meine große Schwester, ebenfalls eine Schönheit. Auch wenn es Arrogant klingen mag, ich denke wir drei Schwestern waren alle wirkliche Schönheiten, doch nun gut. Sie war häufig mein Vorbild und für mich verantwortlich wenn Mutter nicht da war. Sie war streng, aber nicht unfair. Wenn man ihren Wünschen nachging dankte sie auch und ihre Wünschen waren nichts egoistisches oder eigensinniges. Gut sie hat mich auch mal los geschickt Wasser zu holen oder etwas ähnliches, aber diese Kleinigkeiten störten mich nicht allzu sehr. Nach ihr kam natürlich ich, das mittlere Kind, ich denke ich werde noch genug über mich erzählen also lassen wir es erstmal so stehen. Nummer fünf war mein kleiner Bruder, er war gerade ein Jahr jünger als ich. Nachdem ich als zweite Tochter zur Welt kam wollte mein Vater es nicht so recht wahrhaben und schnell noch ein Kind...er brauchte kurzgesagt mehr jungen. Dennoch fand man auch für meine Schwester und mich Verwendung. Immer wieder wurden wir anderen Familien vorgestellt, mussten uns vorher schön machen, stundenlang um dann nur einen kurzen Eindruck zu hinterlassen. Große Namen gingen dabei zu uns um eine zukünftige Gattin für ihre Söhne zu finden. Selbst die Familie des Shoguns machte davor keinen halt.

Manche munkeln sogar das meine ältere Schwester oder ich zur Wahl bei einem Sohn des Shoguns standen.....oder so ähnlich. Also kurz gesagt, es gingen Gerüchte um das einer der Tokugawa Interesse an uns beiden hatte. Meine Mutter sprach immer in den größten Tönen von ihnen, wenn wir erwählt werden würden von jemandem in diesem Stand würde unsere Familie gleichgesetzt werden mit den größten Namen dieses Landes. Tokugawa Nagisa....Ich kann wohl sagen das ich positive Gedanken damit verbinde. Es sollte meine Aufgabe sein zu heiraten, bestenfalls einen hoch angesehenen Mann, wie alt dieser war, das konnte stark variieren. Um meine Aufgabe zu erfüllen hätte ich dies mit Freuden getan, doch zurück. Nach meinem kleinen Bruder folgten noch ein Bruder und meine kleinste Schwester. Sie war die jüngste, so gesehen unser Nesthäkchen. Wir wuchsen alle zusammen auf in unserem riesigen Anwesen in Kyoto. Man konnte es fast schon als eigenen kleinen Stadtteil bezeichnen, zumindest kam es mir immer so groß vor. Ich glaube drei Häuser zählten dazu, wobei unseres das größte war und natürlich die Schmiede. Meine Kindheit verlief sehr einfach, ich lernte das was eine zukünftige Braut können musste. Lesen oder Schreiben zählte nicht dazu, dennoch kann ich unser Wappen malen. Ich lernte nähen, ich lernte es mich schön zu machen, ich lernte etwas über Kindererziehung was ich bei meiner Schwester schon üben sollte. Ich lernte zu kochen und wie man sich mit den verschiedenen Menschen unterhielt. Wie man mit Armen umgehen solte oder auch mit reichen. Ich lernte vieles in dieser Hinsicht....im Nachhinein betrachtet aber fast nur unsinn. Ich liebte Haarschmuck über alles und wenn ich mich an einem Tag wirklich schön machen durfte, war das schon ein großartiger Tag für mich. Ich wollte einfach nur möglichen Ehemännern gefallen, je höher sie standen desto mehr gab ich mir Mühe. Mir war es egal wie sie aussahen oder sich verhielten.  Dies alles sollte jedoch schon bald zu Ende sein.

Im Jahre 1859 geschah es das mein unbeschwertes, nach Männer suchendes Leben sich drastisch änderte. Es war eine gewohnte Nacht. Ich schlief in meinem Zimmer und es war still. Ich erinnere mich noch sehr gut daran wie ein wirklich sehr kurzer Aufschrei zu hören war, dieser weckte mich wohl auch...doch dachte ich es sei eine Illusion gewesen. Als ich jedoch durch die dünnen Wände meines Zimmers sah, bemerkte ich einen schnell vorbei ziehenden Schatten. Ein Geist?! Zumindest dachte ich das. Als ich aufstand zum die Tür aufzuziehen, öffnete diese sich jedoch. Vor mir stand ein völlig in schwarz gekleideter Mann. In der Hand hatte er eine Waffe....ich denke es war ein Katana, aber damals war ich noch kleiner, es konnte also auch ein Wakizashi sein. Von der Klinge tropfte Blut in mein Zimmer und seine Augen sahen mich ohne jedes Gefühl an. Ich weiß noch das ich in diesem Moment meine Ahnen um eine Erklärung anflehte. Ich stolperte zurück und fiel auf mein Gesäß als er sich über mir aufrichtete. Ich kauerte mich zusammen und verdeckte mein Gesicht hinter den Armen. “Du bist eine seiner Töchter....” hörte ich ihn sagen. Die Stimme war männlich, ich kannte sie aber nicht und ich würde sie wohl auch nicht mehr erkennen. “Ich denke ich kann dich verschonen, im Grunde endet dein Leben auch so.” Mittlerweile weiß ich warum er es sagte, doch damals machte es keinen Sinn. Er sah auf mich herab als wär ich nur Müll und Dreck. Nicht einmal den Tod war ich in seinen Augen wert. Ich war nichts für ihn, weder eine Bedrohung noch den Aufwand wert seine Klinge an mir zu beschmutzen. Er nahm an das ich sowieso sterben würde.

Ohne meine Familie, ein Kind von hohem Hause. Wie sollte sie schon überleben. Er hatte recht....ich war überfordert in allem. Mein Leben schien zur neige zu gehen. Minuten vergingen in denen ich mich nicht rührte. Ich erwartete den Tot. Wie lange ich dort kauernd auf dem Boden lag, weiß ich nicht. Es fühlte sich an wie wenige Sekunden aber ich könnte wetten das es eher eine Stunde war. Als ich mich beruhigt hatte erkannte ich das niemand mehr da war. Eine Stille war eingekehrt die ich so noch nie erlebt hatte. So leise wie möglich zog ich mir einen Kimono an und lief anschließend durch das Ansehen. Dabei fand ich Leichen, überall. Ich fand die Leichen meiner Eltern....meine Mutter wirkte noch immer so als würde sie schlafen. Ich fand auch die Leiche meiner Tante und ihres Sohns. Ihr wurde die Kehle durchtrennt. Zuletzt fand ich auch die Leiche meines Junniichan. Selbst ihn hatten sie nicht verschont. Sein Gesicht wirkte gar nicht mehre so ruhig und schön....ich sah zum ersten mal in seinen Augen entsetzen und Angst. Dieser Anblick tat weh und ich wusste nicht was zu tun war. Ich sah mich auch nicht weiter um, möglicherweise hatten auch andere überlebt aber ich wusste es nicht. Ich wollte nur weg. Ich hatte Angst und wusste nicht weiter. So floh ich in den Wald in der Angst das diese Leute es sich anders überlegen würden und mir doch mein Leben nehmen wollten. Ich blieb drei Tage im Wald....ohne Essen. Ich fand einen kleinen Bach aus dem ich trank, doch Essen....ich wusste nicht wie. Bisher bekam ich die Zutaten gebracht und kochte etwas daraus aber wo kamen diese Zutaten überhaupt her? Es war so unverständlich und neu alles. Meine Kräfte schwanden und so ging ich zurück. Als ich über den Markt ging, sah ich einen Stand mit frischem Obst, an einem anderen wurden Säcke mit Reis verkauft. Zunächst versuchte ich noch mit dem Reisverkäufer zu sprechen, ob er mir denn nichts geben konnte, doch nach drei Tagen im Wald ohne Essen sah ich aus wie ein Straßenkind in einem zerrissenen und verschmutzten Kimono. Natürlich gab er mir nichts und schickte mich weg.

So begann ich zu stehlen. Ich rannte an dem Obststand vorbei und entwendete das erst beste das ich greifen konnte. Ich schaffte es zu entkommen doch seitdem musste ich daran arbeiten um besser zu werden. Es geschah nicht nur einmal das man mich fasste. Man schlug mich zusammen, ob mit einem Stock oder der Faust. Anschießend lies man mich liegen mit den Worten das ich beim nächsten Mal nicht so leicht wegkäme. Leicht....ja, zum ersten mal hatte ich wirkliche Schmerzen, ebenso Hunger und Durst. Ich lernte auf die harte Weise wie das Land aussah wenn man nicht in einer reichen Familie halt finden konnte. Früher sollte ich von diesen Straßenkindern, Dieben und anderen fern bleiben...doch nun waren sie Vorbilder für mich. Ich beobachtete andere, wie sie vorgingen....ahmte sie nach. Ich begann auch mit ihnen zu reden. Alle dachten sie ich sei ein einfaches neues Straßenkind in der Stadt. Nie fragte man was mir passiert sei, jeder hatte seine eigene Geschichte doch niemand sprach den anderen darauf an. Ich lernte viel von diesen Menschen und so wurde ich seltener erwischt. Dadurch wurde ich jedoch übermütig. An einem Tag, ich denke ich war 16 zu dieser Zeit, wollte ich endlich etwas großes schaffen. Etwas wovon ich eine kleine Pause hätte oder so viel das ich diesem Leben entkommen konnte. Ich überfiel einen sehr gepflegten jungen Mann. Dies sollte allerdings mein Verhängnis sein. Ich hatte nicht bemerkt das dieser Mann von der ganzen Umgebung aus beobachtet wurde von Wachen. Als sie sahen wie ich etwas einsteckte nachdem ich ihm kurz nahe war...rissen mich 4 Männer zu Boden. Anfangs waren sie noch etwas sanfter, doch als sie den Beutel fanden änderte sich dies. Sie traten auf mich ein, schlugen auf mich ein, beschimpften mich. Ich war mir sicher das ich sterben würde. Selbst die Schmerzen waren irgendwann kaum noch spürbar, ich war sicher zu sterben. Doch sie hörten auf bevor ich in Ohnmacht viel. Nicht mehr in der Lage zu laufen oder zu stehen wurde ich von ihnen abgeführt. Ich war nicht wenig verwundert als ich sah wohin sie mich brachten, zum Shogunspalast. Warum dorthin, war ich so dumm gewesen. Ja, wie ich erfuhr schon.

Bei dem Mann welchen ich beklaut hatte, handelte es sich um den Neffen des Shoguns. Als ich erfahren hatte das ich einen Tokugawa bestohlen hatte, war mir klar....das ich sterben musste. Es gab für einfache Diebe in dieser Zeit keine Gnade. Eigentlich stand wohl nur zur Debatte auf welche grausame Art ich sterben würde. So warf man mich jedoch zunächst in einen Kerker wo ich etwa zwei Monate verblieb. Man gab mir nur das nötigste an Verpflegung, gerade soviel das ich überleben konnte doch ansonsten war ich nicht existent. Einige Male zog man mich aus der Zelle, bestrafte mich auf verschiedenste Weise um herauszufinden wer ich war und ob meine Tat einen besonderen Hintergrund hatte. Ich schätze dabei ließ ich auch meinen Namen fallen. Ich weiß nicht ob es daran lag, aber es war wohl naheliegend dann daraufhin wurde mir zunächst nichts weiter angetan. Eines Tages erschien ein junger Herr, in schönem Gewand an der Pforte meiner Zelle. Er erkundigte sich nach mir, eher gesagt nach meinem Namen. Als er dies vernahm begann er nur kurz zu lächeln und sprach plötzlich davon das ich meinen Glückstag hätte. Man würde mir Gnade gewähren.....eine Tatsache die fast nie in diesem Land passiert war. Eine Person in höherer Stelle wollte meinen Tod verhindern, dies jedoch nur unter bestimmten Forderungen. Ich sollte dem Shogunat treu ergeben sein und nie wieder ein Mitglied deren Familie berauben. Ich solle eine Dienerin der Tokugawa sein, dann wenn sie mich brauchten. Außerdem legte man mir nahe, mich nicht wieder gefangen nehmen zu lassen da es keine weitere Begnadigung geben würde. Entkräftet wie ich war, stand meine Entscheidung allerdings schnell fest. Ich schwor meine Treue und das ich mein Leben in die Dienste des Shogunats stellen würde. Ebenso das ich alle Befehle ausführen würde, sollte er sie von mir einfordern.

Daraufhin durfte ich gehen, zurück auf die Straße. Manche möchten mich vielleicht verrückt nennen, doch wieder zurück zu sein in meinem Dreck....in dieser Stadt in der mein Name so verachtet war, es war ein gutes Gefühl. Das einzig gute Gefühl seit langem, aus diesem Kerker hinaus zu sein. Schon an den ersten Tagen begegnete ich einem Verurteilten Verbrecher. Man hatte ihn einer der üblichen Strafen ausgesetzt, seinen Körper im Boden vergraben, sein Verbrechen an eine Tafel geschrieben und die vorbeigehenden Menschen dazu aufgefordert seine Kehle immer wieder um wenige Millimeter mit einer Säge zu zerteilen. Es war grausam und doch gab es wohl noch andere Hinrichtungsmethoden die an der Tagesordnung standen, ich jedoch sollte von all dem verschont bleiben, zumindest für diesen Zeitpunkt. Seit diesem Ereignis ist nicht viel passiert. Ich lebe in den Tag und versuche einfach nur zu überleben. Zu mehr bin ich nicht mehr Fähig, Ich stehle...schlafe....esse....trinke....atme....und stehle weiter. Hin und wieder gehe ich zu einem Nahen See oder Fluss und reinige mich dort so gut es eben ohne Seife geht. Ich bin 18 Jahre alt....Nagisa ist mein Name....ein Name den jedoch wohl kaum noch jemand kennt. Ich bin ein Straßenkind....oder eher jetzt eine Frau von der Straße. Freunde habe ich kaum welche, höchstens die anderen Leute auf der Straße....auch mit manchen Prosituierten kann man reden, doch sonst sind wir für eh niemanden existent.


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Zuletzt von Kusajishi Nagisa am Di Nov 25, 2014 9:01 pm bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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Mōri Kojirō
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BeitragThema: Re: [Bakufu] Kusajishi Nagisa (既遂)   Di Nov 25, 2014 12:29 pm

Also gut, du bist die Glückliche mit dem Anrecht auf die allererste Charakterbewertung in diesem Forum. Ich würde dich gern mit Konfetti bewerfen, aber das ist leider alle.

Dann legen wir auch endlich los. Zückt eure Bleistifte liebe User, das hier ist ein gutes Beispiel!


1. Absätze, bitte. Bei Aussehen und Persönlichkeit solltest du jeweils mindestens 2 oder gar 3 – mehr würde ich natürlich noch viel stärker willkommen heißen – von diesen lieben Freunden einbauen, einfach damit es lesbar wird. Bei längeren Texten ist es einfach eine Qual einen absatzlosen Text wie diese zu lesen.

2. Das ist jetzt einfach Mal reine Formalität, dennoch bin ich gezwungen es zu sagen: Keine Kampfausbildung zu haben ist in diesem Forum keine Schwäche. Schließlich ist der Weg des Kämpfers ein optionaler Pfad und nicht etwa ein vollkommen implementiertes Feature.
Kannst es aber drin lassen. Jedoch nutze ich die Gelegenheit das hier für die Zukunft festzuhalten.

3. Bitte genauere Angaben zu ihrem Dolch. Die Länge, Qualität und Gewicht der Waffe sind meiner Meinung nach notwendig. Verlange ich ja auch von Kämpfern.

4. Es gibt da ein paar Sachen, die ich zu der Geschichte sagen muss:
Der Shōgun und die Regierung des Landes residieren nicht in Kyōto, sondern in Edo. Allgemein wird man nur seltener einen Tokugawa in dieser Stadt antreffen. Und das letzte und einzige Mal in den letzten Jahrhunderten, dass der Shōgun Kyōto betrat war vor einem Jahr und auch nur mit äußerst strengem Personenschutz, da die Anspannungen in ganz Japan eine deutliche Gefahr für ihn darstellen, gerade in Kyōto. So ist es kein Wunder, dass er sich in seinem Schloss in Edo verschanzt haben müsste.
Gleichzeitig missfällt mir auch die Idee, dass Nagisa nach der Gefangenschaft direkt dem Shōgun vorgesetzt wurde. Selbst mit den Kontakten und dem Einfluss ihrer Familie, sollte dies nicht einfach so möglich sein. Nun aber da die Kusajishi auch noch als Verräter gebrandmarkt wurden, verschlechtert sich die Chance darauf. Der Shōgun könnte es sich sicherlich niemals leisten einen Verräter zu empfangen oder gar freizusprechen, da er ansonsten mit strenger Kritik rechnen müsste.
Schlimmer könnte es natürlich noch dadurch kommen, dass extremistische Anhänger des Shōguns auf die aufmerksam werden würden, was sie wiederum in große Gefahr bringen könnte.

Mein Vorschlag an dieser Stelle: Ein Bote in geheimem Auftrag könnte sie im Gefängnis besuchen und aus ihrer Zelle befreien. Dabei könnte er nur andeuten, dass er dem Shōgun oder einer Person in wirklich mächtiger Position untersteht. Absolute Geheimhaltung und so.
Der Rest der Geschichte könnte jedoch bestehen, wie z.B. die Forderung, dass sie dienen muss, wenn sie gebraucht werden sollte.

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"I'm not an original. That doesn't make me a fake, though"
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Kusajishi Nagisa
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BeitragThema: Re: [Bakufu] Kusajishi Nagisa (既遂)   Di Nov 25, 2014 12:48 pm

1. Bitte dann auch in die Vorlage reinschreiben, wie soll man sonst wissen was gewünscht ist. Ich persönlich finde es nämlich keine Qual.

2. Wenn dies der Normalzustand ist, müsste man aber von jedem der eine Kampfausbildung hat, verlangen dies auch als Stärke zu schreiben, oder sehe ich das falsch?

3. Sehe ich als nicht so wichtig bei ihr an, warum? Weil es keine Bedeutung hat. Hab es dennoch editiert.

4. Entschuldige das ich kein Masterstudium Geschichte habe, ich werde mir in sofern neue Gedanken machen. Mal sehen.

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Mōri Kojirō
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BeitragThema: Re: [Bakufu] Kusajishi Nagisa (既遂)   Di Nov 25, 2014 2:05 pm

1. So ist’s gut. Viel besser.

2. Nein. Der Fokus dieses Forums liegt nicht auf dem Kampf, somit erhältst du auch keinen Nachteil, wenn du es nicht kannst oder einen Vorteil, wenn du es kannst.
Der Kampf ist einfach nur ein weiteres Talent, welches jedoch mit größerer Genauigkeit betrachtet wird als die anderen Talente. Von deiner Aussage ausgehend würde dies ja bedeuten, dass du jedes deiner Talente als Stärke angeben müsstest und jedes dir fehlende Talent als Schwäche.

3. Einheitlichkeit würde ich den Grund einfach Mal nennen. Aber schön, dass du es eingefügt hast.

4. Ich beziehe mich ausschließlich auf Informationen, die ich in den Guides des Forums geschrieben habe. Du kannst mir auch gern deine neue Idee mitteilen, ehe du es einfügst. Hier erlaube ich ausnahmsweise eine Diskussion außerhalb der Bewertung.

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BeitragThema: Re: [Bakufu] Kusajishi Nagisa (既遂)   Di Nov 25, 2014 2:32 pm

2. Der Fokus liegt nicht darauf, doch ist es ein Teil des Forums worum sich auch hauptsächlich diese Punkte drehen. Und genau deswegen sagt meine Aussage dies auch nicht aus, weil Talente nicht zwingend etwas im Kampf zu bedeuten haben. Ein Talent im Kochen ist keine Stärke im Kampf....eine militärische Ausbildung hingegen schon.

4. Tut mir leid, aber so sehr ich die Guides auch durchgehe, ich lese nichts davon das der Shogun sich abgeschottet hat. Entweder bin ich also Blind oder es fehlt schlichtweg. Daher ging ich auch davon aus das er als amtierender Herrscher gerade in Kyoto etwas Präsenz zeigt. Zu dem weiteren jedoch muss ich mir neue Gedanken machen da ich dies nicht bedacht hatte. Somit nehme ich mir etwas mehr Zeit.

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BeitragThema: Re: [Bakufu] Kusajishi Nagisa (既遂)   Di Nov 25, 2014 4:24 pm

Diskussionen @_@

2. Nach wie vor: Keine kämpferische Ausbildung zu haben ist in meinen Augen keine Schwäche für einen Charakter, der kein Kämpfer ist. Wir setzen hier nicht voraus, dass jeder Charakter ein Kämpfer sein muss oder kämpferische Fähigkeiten besitzen muss und somit erwartet dich gegenüber anderen Nichtkämpfern auch kein Nachteil.
Wäre dein Charakter wiederum jemand, der explizit dazu gedacht ist ein Kämpfer zu sein, dann wäre dies natürlich anders.

4. Punkt an dich. Ich schrieb zwar bei den Shinsengumi, dass er nur einmal in den letzten Jahrhunderten Kyōto besuchte, dies hatte ich jedoch nirgendwo anders vermerkt wenn ich mich recht entsinne.
Ich denke aber dennoch, dass das Abschotten des Shōgun eine Sache ist, die eigentlich recht logisch erscheint. Bedenkt man die vielen Bedrohungen, die sich in ganz Japan im Moment tummeln ist es eigentlich schon offensichtlich, dass sein Leben in stetiger Gefahr schwebt.

Nimm’s mir nicht übel, aber ich denke wirklich über meine Argumente nach ehe ich sie ausspucke.


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BeitragThema: Re: [Bakufu] Kusajishi Nagisa (既遂)   Di Nov 25, 2014 9:00 pm

2. Sehe ich immer noch anders, aber ich werde nun nicht mehr weiter darauf eingehen.

4. Logisch oder nicht logisch tut hier nichts zu Sache. Es war nicht bekannt, das ist alles. Habe es nun angepasst und bin gespannt ob der Staff weiteres daran auszusetzen hat.

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BeitragThema: Re: [Bakufu] Kusajishi Nagisa (既遂)   Mi Nov 26, 2014 6:57 pm

Punkt 2 betreffend kamen wir zu einer Einigung. Ich ziehe meine Aussage zurück, dass ich das Fehlen einer Kampfausbildung nicht als Schwäche ansehen werde.

Und damit kann ich voller Freude verkünden:



Angenommen!


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BeitragThema: Re: [Bakufu] Kusajishi Nagisa (既遂)   Mi Nov 26, 2014 8:57 pm

Muss ich nun noch auf eine zweite Bewertung warten oder etwas tun?

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BeitragThema: Re: [Bakufu] Kusajishi Nagisa (既遂)   Mi Nov 26, 2014 9:25 pm

Nope. Ist verschoben~

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