Austausch | 
 

 [Shishi] Tsunetomo Jinsuke [FERTIG]

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Tsunetomo Jinsuke
avatar

Anzahl der Beiträge : 14
Anmeldedatum : 25.11.14

BeitragThema: [Shishi] Tsunetomo Jinsuke [FERTIG]   Di Nov 25, 2014 1:58 pm



Tsunetomo

Jinsuke


zur Person


NameTsunetomo Jinsuke

Alter21 Jahre

Geburtsdatum01. April 1843

BerufHitokiri/Samurai

KlanŌshū-Tsunetomo Klan

Herkunft陸奥国 Mutsu  

FraktionShishi



体貌
Erscheinung


Aussehen Es fällt wirklich nicht schwer zu erkennen, dass an Jinsuke vieles ein bisschen anders und eigener ist, als man dies vom üblichen Stadtbild gewohnt ist. Obwohl der athletische junge Mann gerade Mal 1,71 echte Meter misst und wahrscheinlich nicht mehr darüber hinaus kommen wird, mogelt sein luftiger Afro durchaus nochmal drei, vier Zentimeter drauf. Die Form seiner Haarpracht hat er sich allerdings nicht ausgesucht, stammt sie doch von seinem Vater und dessen fragwürdigen Genen. Alles, was ihn auf den ersten Blick eher zum Fremdling macht und somit negativ für sein Image ist als auch alles, was er sonst nicht an sich mag, hat er unter Garantie von seinem nichtsnutzigen Alten. Allein die zwei Narben, die sich noch deutlich aus seiner hellen Haut und unter seinem rechten Auge kreuzen, kann er nicht auf ihn schieben. Deren Ursprung ist ein, für seine Bekannten und Freunde, ein offenes Geheimnis. Offen deshalb, weil jeder weiß wer sie ihm zugefügt hat und ein Geheimnis, weil niemand den wahren Grund dafür kennt. Ansonsten überrascht Jin mit einem drahtigen, fidelen Körper, ausgezeichneten Proportionen, jungenhaften Gesichtszügen und der Energie, tausend Berge zu versetzen. Steht er still, sitzt er oder lehnt er sich an und befinden er sich dann auch noch in lockerer Gesellschaft, so wirkt seine Körperhaltung unflätig und formlos. Seine Schultern hängen dann, seine Beine lungern immer irgendwo drauf und er scheint fast schon ein wenig buckelig. Diese schlampige Art und Weise sich zu geben legt er jedoch augenblicklich ab, sobald ihm eine Person von und mit Autorität gegenüber steht. Dann sind die Schultern straff, der Rücken gerade und die Arme liegen eng am Körper an. Jin weiß sich zu benehmen, auch, wenn das oft nicht so wirkt, weil er viel seiner Persönlichkeit und seines Empfindest durch seine Haltung ausdrückt. Möchte man also erfahren, wie es wirklich in ihm aussieht, ist jedem geraten sich nicht auf sein Gesicht zu konzentrieren - das hat er mühelos im Griff und er schämt sich nicht, jemandem aalglatt ins Gesicht zu lügen. Will man die Wahrheit, so sollte man lieber auf seine Füße achten und ob diese zu einem gewandt sind oder lieber in Richtung Ausgang zeigen.

Dass er auch im Allgemeinen etwas lockerer ist und es nicht so genau mit den traditionellen Trachten nimmt, drückt er darüber hinaus auch mit seiner Kleidung aus. Sie ist ein Sammelsurium von Stoffen, Schnüren und Gurten und bietet ihm daher zu jederzeit die Möglichkeit, kleine Gegenstände oder Waffen in den Falten seiner Kleidung zu verstecken und unbemerkt zu transportieren. Was im Alltag praktisch ist, wird zu einer echten Qual sobald er sich entkleiden muss. Dann kann es leicht dazu kommen, dass er sich verheddert oder mitten drin aufgibt, weil er die Reihenfolge vergessen hat, in welcher er Schnur A über Schnur B unter Gurt A über Gurt C gelegt hat.

Besondere Merkmale Neben seinem Afro, den smaragdgründen Augen und den Narben im Gesicht, fällt lediglich noch der metallische Schulterschutz auf, den er stets trägt und nur ablegt, wenn er wirklich sicher ist nicht länger in Gefahr zu sein. Ansonsten gibt es nichts weiter, das wirklich Besonders an ihm wäre.



性格
Charakter


Persönlichkeit Jin ist ein ausgesprochen robuster Geselle, der es gern etwas derber und rauer hat. Obwohl er sowohl in Japan geboren als auch aufgewachsen ist, unter strenger Etikette erzogen wurde und durchaus Manieren besitzt, hat er kaum etwas für das zurückhaltende, höfliche und kühle japanische Wesen übrig. Auch kann er dem diplomatischen Grundgeist, der vorzieht zu schweigen und zu nicken, ehe man sich hinterrücks an Rachepläne setzt, nichts abgewinnen. Seit er auf sich alleine gestellt eigene Entscheidungen fällen muss, zieht er es vor direkt und unverblümt zu sein und nicht mit seiner Meinung hinterm Berg zu halten. Er teilt anderen gerne mit, wenn er der Meinung ist, dass sie völlig schwachsinnig sind. Ebenso gehen ihm Komplimente, wenn jemand eine gute Leistung erbracht hat, völlig mühelos von den Lippen. Tsunetomo kann Schönes, Hervorragendes und Einzigartiges anerkennen und schätzen. Verlegenheit oder Scham kennt er nicht, auch, wenn er in der Gegenwart seine Arbeitgeber und aller, die ihm höher gestellt sind, so tut als wäre das anders. Allgemein schlägt er ihnen gegenüber einen anderen Ton an, der ihm über Jahre hinweg anerzogen und eingetrichtert wurde.

Seine Erziehung ist es auch, die ihn gelehrt hat anderen gegenüber aufmerksam zu sein, ihnen zuzuhören und viel von ihnen zu lernen und zu erfahren. Ihnen gegenüber soll er offen sein, ihren Weg ein paar Meter gehen um sie besser zu verstehen und von ihren Gefühlen, Erlebnissen und Erinnerungen profitieren. Gleichsam wurde es zu seinem obersten Gebot, niemals zu viel von sich selbst und den eigenen Taten zu reden. Prahlerei, Hochmut und der brennende Wunsch nach Anerkennung wurden ihm nahezu ausgeprügelt, sodass es heute sehr schwer ist, ihn dazu zubringen, etwas von sich zu erzählen. So kommt es, dass er zu lügen gelernt hat um sich selbst zu schützen und zu vermeiden, gesellschaftlich unhöflich zu sein. Er antwortet auf Fragen, die man ihm stellt und auf die er aufgrund des Standes antworten muss. Allerdings ist das eher selten die Wahrheit. Seine Mimik weiß jede seiner Unwahrheiten auch famos zu unterstreichen, was es sehr schwer macht ihn der Lüge zu bezichtigen. Registriert man jedoch, dass er in solchen Situationen dazu neigt, die Haut direkt am Nagelbett abzukratzen oder, wenn er sitzt, stark mit dem Fuß zu wippen, kann man lernen ihn zu lesen. Kommt es dazu, dass Jin sich auf jemanden verlassen muss und wird er dann enttäuscht, reagiert er, wenn möglich, mit lockerem Gelächter und Verständnis. Tatsächlich jedoch ist es gerade das, was ihn am meisten und am schlimmsten zu verletzen weiß, nur kann er es einfach nicht zeigen. Jedenfalls nicht wie jeder normale Mensch. Jin neigt unter diesen Umständen einfach dazu, das Weite zu suchen und nie wieder etwas mit demjenigen zu tun zu haben, der in seinen Augen auf ganzer Linie versagt hat.

Stärken

  • Umgänglich
  • Manierlich
  • Humorvoll
  • Energiegeladen
  • Unternehmungsfreudig
  • Gehorsam
  • Respektvoll
  • Willensstark
  • Ausgezeichnete Körperbeherrschung


Schwächen

  • Unehrlich
  • Verschlossen
  • Einfach gestrickt
  • Leichtfertig
  • Trunkenbold
  • Geldgierig
  • Manipulierbar
  • Unvorsichtig
  • Massive Platzangst


Talente
Schauspielern
Der Wechsel von tieftraurig zu unerhört glücklich, von absolut ernst zu gedankenlos närrisch und von herzzereißend dramatisch zu erschreckend bodenständig und rational ist bei ihm eine Sache von Sekunden. Jin kann auf eine umfassende, nuancierte Palette verschiedener Rollen, Charakterzüge und Gebaren zurückgreifen, die er wie besonders kunstvolle Masken auf und abzieht, wann immer er es für richtig und notwendig erachtet. Auch, wenn er in den meisten Fällen der lockere, einfache Typ ist, den er nicht nur spielt sondern der er wirklich ist, hat sich diese Fähigkeit durch jahrelangen Zwang, sich hier und da auf die unterschiedlichste Art und Weise verstellen zu müssen, zu einem lieb gewonnenen Schutz entwickelt.

Wegrennen
Wenn man ihn sagen hören würde, wegzurennen wäre eines seiner Talente, so bringt einen das im ersten Moment vielleicht zum lachen und man mag anzweifeln, ob das wirklich etwas ist, womit man sich brüstet. Auf den zweiten Blick macht das jedoch für einen wie ihn durchaus Sinn. Viel zu oft manövriert er sich in Situationen hinein, deren tatsächliche Gefahr er davor nicht einzuschätzen wusste und sieht sich Gegnern gegenüber, die er unmöglich alleine besiegen kann. Dann ist es mehr als nur ein bisschen hilfreich, schnelle Füße und lange Beine zu haben. So kommt es, dass er nicht nur ein ausgesprochen guter Läufer ist, sondern auch ein Gespür für gute und schnelle Fluchtwege besitzt.

Klettern
Mit dem schnellen Rennen und der ständigen Suche nach lebensrettenden Fluchtwegen geht es zwangläufig einher, an Häusern und Bäumen hoch, über Fässer drüber oder unter Zäunen hindurch klettern zu müssen. Wenn ihm der Teufel im Nacken sitzt, scheint ihm nichts zu hoch oder unüberwindbar zu sein und wenn nicht gerade das Schicksal beschlossen hat, sich von ihm abzuwenden und das Glück ihn für einen anderen verlässt, gehen seine Touren auch grundlegend gut und ohne Verletzungen von statten.

Gesang
Nicht, dass ihm das je irgendwie aus der Klemme geholfen hätte, aber Jinsuke ist ein wirklich guter Sänger. Er macht es nicht oft, ohne tüchtig getrunken zu haben und dann lallt er meisten jeden voll. Aber wenn man ihn dazu bekommt, allein und völlig nüchtern zu singen, so darf man sich gerne von seiner eigentlich sehr ruhigen, tiefen Stimme in eine Welt der wunderlichsten, traurigsten, wildesten oder schönsten Geschichten entführen lassen.


Biografie


Wenn man das mittlere von drei Kindern ist, hat man es im Leben nicht leicht. Man ist weder der Erstgeborene, noch das schützenswerte Jüngste. Man hat weder den Respekt, den der erste hat, noch die Liebe, die das letzte bekommt und wenn man dann zu allem Überfluss auch noch ständig Flausen im Kopf hat, wenig von den Schreibübungen hält und die lehrenden Schriften als so trocken wie die Seele des Lehrenden bezeichnet, braucht man sowieso nicht viel von dem eigenen Vater oder der beschämten Mutter zu erwarten.

Jinsuke wuchs als zweites von drei Kindern in der Provinz Mutsu auf, die unter der Führung eines Klans stand, der sich aus den zwei reichsten Familien zusammengeschlossen hatten, die die Provinz bevölkerten: Den Ōshūs und den Tsunetomos.  Sein Vater, Takeshi Tsunetomo, galt selbst als rumreicher Samurai, dessen Freund und Mentor, Ryo Ōshū, verantwortlich für die Anerkennung Takeshis Leistungen in verschiedenen, kleineren aber wichtigen Schlachten bei der Bevölkerung Mutsus war. Wie auch schon sein Vater und des Vaters Vater zuvor, sah Ōshū großen Wert darin, den weit in die Vergangenheit reichenden Klan aufrecht zu erhalten und ihre Heimat zu jeder Zeit vor Gefahren und fremden Einflüssen zu schützen. Er und Tsunetomo, sowie alle vor ihm, waren sehr starke Befürworter des Kaisers und seinem Regiment sowie seiner Kultur, seinen Grundsätzen und seiner Stärke. Als Anhänger einer langen, reinen und tief verwurzelten Tradition, wie sie nur der Tennō zu vermitteln und zu verkörpern wusste, lehrten sie auch ihren Kindern dessen Weisheiten und dessen Weg. Takeshi war es sehr wichtig, dass vor allem seine beiden Söhne verstanden, wie wichtig es war seinen Ursprung nicht nur zu kennen, sondern ihn auch zu ehren und zu verteidigen und wie bedeutsam einem selbst die eigene Familie und eigene Freunde sein mussten. Sie glaubten an den inneren Frieden, den Einklang mit der Natur und an den Nutzen harter Arbeit. Auch befürworteten sie die Allmacht des Kaisers und seiner stets sorgfältig gefällten Entscheidungen und seinem Streben, die Rechtschaffenen von den Unrechten zu trennen; die Guten von den Schlechten und die Zivilisierten von den Barbaren. Für Menschen wie Takeshi oder Ryo war ihr eigener Reichtum in ihrer kleinen Gegend ein Resultat ihrer eigenen Hände. Sie hatten für jedes Geldstück gekämpft und geblutet, hatten Freunde und andere geliebte Menschen verloren um letztendlich eine eigene, kleine Wirtschaft in ihrer eigenen, kleinen Stadt aufbauen zu können. Sie wussten wenig von Korruption oder Betrug, wie es in größeren Städten schon damals längst Gang und Gebe war und so vertraten sie die Ansicht, dass die Reichen zu Recht die Führenden waren und die Armen zu Recht die Unterdrückten, denn letztere waren die, die sich vor dem Dienst für den Kaiser gedrückt und auf der faulen Haut gelegen hatten.

Dass dem nicht so war und auch nicht alle dieser Ansicht folgten, sollten die beiden älteren Männer viele Jahre später und durch ihr eigenes Fleisch und Blut erfahren. Shun'ichi, der älteste Sohn der Tsunetomos, ähnelte sehr viel mehr seinem Vater als irgendeines seiner anderen Geschwister. Er war gelehrsam, respektvoll und achtete seinen alten Herrn. Das Schreiben und das Lesen machten ihm großen Spaß, sodass er beides sehr viel schneller meisterte als sein jüngerer Bruder. Auch das Reiten gehörte zu seinen Talenten und noch vor dem siebten Lebensjahr sollte er seinen Vater im Spiel Go übertrumpft haben. Allerdings besaß Shun'ichi auch Defizite, die seinen besonnen Charakter im Laufe der Jahre und vor allem in Hinblick auf Jinsuke sehr zum negativen wandeln sollte. Stark gefördert von dem Vater, da er als Erstgeborener irgendwann selbst Oberhaupt des Klans werden sollte, waren die Erwartungen, die man an ihn stellte, sehr viel höher als die an Jin. Obwohl sie beide dieselbe Ausbildung im waffenlosen Kampf und im Umgang mit Schwert, Speer, Bogen und Dolch durchliefen, kristallisierte sich schon bald heraus, dass Shun'ichi dafür nicht geschaffen war. Gleichwohl er die Theorie begriff und sich die Schritte merken konnte, gehorchte sein Körper nicht seinem Geist. Er war langsam, kraftlos, unausgeglichen und oft krank. Sein Leib ermüdete schnell und zu große Anstrengung endete oft in hohem Fieber. Es schien, als weigerte sich jede Faser seines Körpers gegen das Martyrium des Vaters und obwohl er sich zwingen wollte und wusste, er durfte das Oberhaupt unter keinen Umständen enttäuschen, gelang es ihm nicht sich selbst zu besiegen und die eigenen Grenzen zu sprengen. Seinen Höhepunkt fand Shun'ichis Schmach in einem Duell mit Jinsuke, das von Takeshi angeordnet worden war, da dieser die Geduld mit seinem ältesten Sohn verloren hatte. Er erhoffte sich, auf diesem Wege den blockierenden Knoten in ihm zum Platzen zu bringen und ungeahnte Kräfte in ihm zu wecken. Trotz der Sorge des hauseigenen Mediziners, der Mutter und selbst Ryos ließ Takeshi sich nicht von seinem Vorhaben abbringen. Verzweiflung, Ungeduld und die Angst, sein Nachfolger könnte nichts weiter als ein Schwächling sein, der es kaum schaffte einen Bambusstock zu halten, machten ihn blind gegenüber dessen Schmerzen. Er verkannte, wie sehr er Shun'ichi quälte. So kam es also zu dem Kampf der Geschwister und Shun, der wusste, was auf ihn wartete, wenn er versagte, gab alles.

Es war dieses Ereignis, das die Familie zerreißen und Jinsuke im Alter von 10 Jahren dazu bringen sollte, noch in derselben Nacht im Schutze der Dunkelheit das Familienanwesen für immer zu verlassen um stillschweigend förmlich vom Antlitz der Erde zu verschwinden. Bis zu seinem erneuten Auftauchen in Kyoto, weitere 11 Jahre später, reiste er durch das ganze Land und von Meister zu Meister. Sie halfen ihm nicht nur durch seine Jugend, gaben ihm nicht nur die Chance eigenes Geld zu verdienen, sondern lehrten ihn auch, sich selbst zu beherrschen. Sie lehrten ihm Kraft, Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Initiative. Sie zeigten ihm Techniken und Kampfarten, Beherrschung und Kontrollverlust und am Ende...am Ende blieb ihm nichts. Wie schon zuvor und unter seinem Vater sollte es ihm nicht gelingen, den Regeln zu folgen. Wie auch schon seinen Vater, enttäuschte er einen nach dem anderen, indem es ihm nicht gelang ihre Techniken zu meistern, egal, wie oft sie es ihm zeigten. Sein Körper wurde gewiss stärker und sein Geist stabiler, aber wie auch schon unter seinem Klanoberhaupt trug er die Theorie nicht auf der Haut, wie es Shun'ichi getan hatte. Stattdessen brach aus ihm etwas hervor, dass ihm niemand beibringen konnte. Eine neue Art des Kampfes, eine neue Leidenschaft, die ihm einen Platz auf der Seite der kaiserlichem Sympathisanten und im Bund der Hitokiri sichern sollte. Jinsuke, der von seiner eigenen Familie verschmäht wurde und bis heute verachtet wird, wurde zum tanzenden Attentäter in einem Kampf für sein Land und für seinen Kaiser. Hatte er es während des Großteils seines Trainings verabscheut, zu morden oder einen Gegner schwer genug zu verletzten damit dieser an seinen Wunden zugrunde ging, ließ er die Schatten seiner Vergangenheit mit der Realisation, dass er jemand eigenes mit einer eigenen Meisterschaft war, nach und nach hinter sich und schlug die, die ihn aufsuchten um ihm zu schaden, mit aller Vehemenz nieder, denn er lernte schnell, dass aus Zurückhaltung, Gnade und Güte nichts Gutes erwuchs. Zumindest nicht für ihn. Mit der Aufnahme in den Bund der Hitokiri wurde das Töten anderer für ihre Zwecke zum alltäglichen Geschäft und auch, wenn man ihm nicht nachsagen kann sinnlose Gewalt walten zu lassen oder anderen aus Freude großes Leid zu zufügen, tut er es doch, weil er es als schlichte Notwendigkeit betrachtet um ihre Botschaft nachhaltig zu vermitteln.





読者
für die Leser


Erreichbarkeit DesDirektorsSchuhcreme@web.de

Multiaccounts Erstaccount

Avatarperson Favaro Leone - Shingeki no Bahamut: Genesis




Zuletzt von Tsunetomo Jinsuke am Fr Nov 28, 2014 11:34 am bearbeitet; insgesamt 11-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tsunetomo Jinsuke
avatar

Anzahl der Beiträge : 14
Anmeldedatum : 25.11.14

BeitragThema: Re: [Shishi] Tsunetomo Jinsuke [FERTIG]   Di Nov 25, 2014 1:58 pm



戦闘
zum Kampf


Meistergrad Meister

Kampfstil

鎌 踊
Sicheltanz - Abweichend von dem traditionellen, geradlinigen Stilen der japanischen Meister, hat Jinsuke seine leichtfüßige, spielerische Art zu einer Technik entwickelt, die so gewöhnungsbedürftig ist, wie er selbst. Anstatt mit geradem Oberkörper und Schrittfolgen zu kämpfen, tanzt Jin mit seinen Gegnern in vorher nicht festgelegten Bewegungssequenzen, die stets eine fließende Kombination aus Angriffen und Ausweichbewegungen darstellen. Sie beziehen den gesamten Körper mit ein und setzen Flexibilität und eine hervorragende Körperbeherrschung voraus. Verschiedenste, akrobatische Elemente geben ihm die Chance, Trägheit vorzutäuschen und aus ihr heraus das Tempo seiner Bewegungen ruckartig anzuziehen um einen unerwartet schnellen Vorstoß auszuführen. Diese Art des tanzenden Kampfes ist, da er geschickt nicht nur auf den Oberkörper des Gegners sondern auch auf oftmals zu wenig beachtete Regionen wie die Knie(-kehlen), die Waden oder die Knöchel zielt, auch waffenlos sehr erfolgreich sein.

Was Jinsuke allerdings erst zu einem Meister seiner Art gemacht hat, ist das Einbeziehen einer eigens für ihn angefertigten Kettensichel. Ebenso wie er ist auch sie ausgesprochen beweglich und nur schwerlich zu handhaben, wenn man ihre flexiblen Glieder nicht zu beherrschen weiß. Mit ihr spaltet er den kämpferischen Tanz nicht nur in schnell oder langsam, waffenlos oder mit Sichel sondern auch in Nah- oder Fernkampf. Legt er Tempo in seine Bewegungen, so hält er die Sichel gezwungenermaßen nah am Leib. Das ist vor allem in Situationen, in denen ihm nur wenig Platz zur Verfügung steht oder er unter nahem, starken Angriff seiner Feinde steht, von Vorteil. Führt er langsame Attacken aus, hat er Platz und ist er von einer Mehrzahl von Feinden umgeben, so nutzt er die ganze Reichweite der Kette. Es ist nicht gerade leicht, sich nicht in der Kette zu verheddern und vor allem zu Beginn seines Trainings hat er sich oft verletzt. Zu oft, um diese Fehler jemals zu wiederholen.

Techniken Utsuroi 移ろい - Wandel & Vergänglichkeit
Die Vielfalt der Bewegungen, die ein Mensch ausführen und mit Tempo, Kraft und Geschicklichkeit kombinieren kann, haben Jin zu einem Improvisationstalent gemacht und ihn gelernt, dass er zu jeder Zeit so wandelbar bleiben muss wie ein wilder Bach. Aus diesem Grund folgt er bei seinen Kämpfen zu keiner Zeit einem Angriffsschema oder einer Reihenfolge. Stattdessen flechtet er immer neue Drehungen, Wendungen, Sprünge, Überschläge und ähnliches ein. Auch bleibt er dadurch äußerst kreativ beim Einsatz seiner Waffe. Manchmal lässt er sogar Angriffe, die er oft irgendwann zum Beispiel als finalen Stoß nutzt, monatelang einfach weg und ersetzt sie durch neue, sich stets der Kampfsituation anpassende. Wenn er nämlich eins von den alten Meistern gelehrt hat, dann wohl, dass ewige Bewegungslosigkeit und Starre unweigerlich mit dem eigenen (Ver-)Fall einhergehen.

Ausrüstung
Kusari·gama 【鎖鎌】Kettensichel

Es ist beinahe so, als hätte er sich für diese Waffe aus Trotz heraus entschieden. Verflucht von seinem Vater und unerwünscht in seinem Elternhaus, gab es nichts mehr, das ihn noch dazu zwingen konnte zu einem Schwerz zu greifen oder sich mit einem spitzen Stock oder gar einem Bogen zu begnügen. Nein, für Jinsuke musste es etwas sein, das seinen harten Kampf mit der Welt zum Ausdruck brachte und gleichzeitig repräsentierte, wie gestärkt er aus dieser Situation hervorging.


Während die drei bis vier Meter lange Kette aus einfachem, leichtem und dennoch stabilem Stahl besteht, hat man die Sichel selbst aus einem einzigen Stück mehrfach gefaltenen und mit Onyxpulver geschwärztem und durchsetzten Stahl geschmiedet. Der mit der Kette verbundene Stiel verfügt über kunstvolle Verzierungen, welche ihren Höhepunkt in einer flach geschlagenen Medaille findet, in welches man das Familienwappen der Tsunetomos geprägt hat. Das stets geschliffene Sichelblatt, welches am kurzen Ende das Gewicht von stolzen 923 Gramm trägt, verjüngt sich zum spitzen Ende hin stark.  Um eine perfekte Balance zu gewährleisten, schließt die Waffe am anderen Ende der Kette mit einem ästhetisch ansprechenden Gegengewicht von ebenfalls 923 geballten Gramm ab und kann, wenn es jemandem mit genügend Schwung ungebremst am Kopf trifft, lebensgefährliche Verletzungen verursachen.

Weitere Fertigkeiten  Jūjutsu 柔術 - „Die sanfte Kunst“
Obwohl er es in keiner üblichen Art zur Perfektion gebracht hat, beherrscht er doch Grundkenntnisse und nur beim Jūjutsu lohnt es sich auch, diese zu erwähnen. Als Kunst der Selbstverteidigung macht es das Praktizieren von Jūjutsu möglich, nicht stur Gewalt gegen Gewalt anzuwenden - wie es bei dem artverwandten Sicheltanz der Fall ist - sondern die Kraft des Feindes durch nachgebende Bewegungen abzufedern und zum Angreifer zurückzuleiten um ihn auch ohne Waffen möglichst effektiv unschädlich zu machen. Dabei ist es niemals vorrangig, massiv zu verletzen oder offene Wunden zu provozieren sondern simple Bewegungslosigkeit und Starre oder ein schnelles Verlieren des Bewusstseins ohne bleibende Schäden herbeizuführen.




_________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Mōri Kojirō
avatar

Anzahl der Beiträge : 60
Anmeldedatum : 31.10.14

BeitragThema: Re: [Shishi] Tsunetomo Jinsuke [FERTIG]   Do Nov 27, 2014 4:20 pm

OK, dann legen wir Mal los. Schöne Bewerbung, habe dennoch ein kleines Bisschen an Kritik vorbereitet.

1. Erste Bitte: Kannst du bei der Persönlichkeit noch einen Absatz einfügen? Die Vorlage ist zusammen mit dem Blocksatz ein klein wenig gemein, was längere Texte angeht. Erschwert manchen das Lesen ungemein.
Zusätzlich würde ich dich drum bitten nach dem letzten Punkt bei den Talenten noch einen Absatz einzufügen, da sich der Text ansonsten mit der nächsten Überschrift überlappt~

2. Zuerst einmal: Hast ne wirklich schöne und interessante Geschichte geschrieben, man merkt dir die Mühe an. Sehr lobenswert!
Jedoch muss ich auch hier etwas ansprechen: Mir fehlt irgendwie der Aspekt des Mordens und des Todes, der eigentlich recht wichtig für einen Hitokiri und seine grundlegende Natur ist (siehe Guide). Ich als Leser stelle mir in diesem Fall die Frage: Wie steht er denn zum Morden im Allgemeinen und welchen Platz hatte es in seinem bisherigen Leben eingenommen?

3. Im Angesicht seines Kampfstils würde ich dich darum bitten Körperbeherrschung zu seinen Stärken hinzuzufügen. Klingt immerhin recht plausibel, wenn das die Grundvoraussetzung des Kampfstils ist~
Ne Schwäche, die das ausgleichen würde, würde ich auch gern willkommenheißen.

Vielen Dank, das war’s fürs Erste.  

_________________


"I'm not an original. That doesn't make me a fake, though"
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tsunetomo Jinsuke
avatar

Anzahl der Beiträge : 14
Anmeldedatum : 25.11.14

BeitragThema: Re: [Shishi] Tsunetomo Jinsuke [FERTIG]   Do Nov 27, 2014 5:38 pm

So! Wenn ich alles richtig verstanden habe, dürfe ich die Punkte nun ausgebessert haben. Das mit dem Absatz ist relativ knifflig gewesen, da gar kein Absatz vorgesehen war. Nicht wundern also, wenn das ein bisschen willkürlich wirkt. Auch bei seiner Einstellung zum Töten bin ich etwas geizig gewese, da das mehr oder weniger mit einem Punkt in seiner Vergangenheit zusammenhängt, den ich bewusst nicht erwähnt habe. Hoffe, es passt also so! Sonst bekomm ich kleine Probleme.

_________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Mōri Kojirō
avatar

Anzahl der Beiträge : 60
Anmeldedatum : 31.10.14

BeitragThema: Re: [Shishi] Tsunetomo Jinsuke [FERTIG]   Fr Nov 28, 2014 11:21 am

Jup, passt alles so weit!

2. Der letzte Satz bei „Gesang“ überschneidet sich immer noch mit der Überschrift. Wäre cool, wenn du noch einen Absatz einfügen würdest.

Ansonsten – ich denke Mal das editen geht schnell – gibt es nicht mehr viel von meiner Seite zu sagen.



Angenommen!

Glückwunsch und und und!


_________________


"I'm not an original. That doesn't make me a fake, though"
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Tsunetomo Jinsuke
avatar

Anzahl der Beiträge : 14
Anmeldedatum : 25.11.14

BeitragThema: Re: [Shishi] Tsunetomo Jinsuke [FERTIG]   Fr Nov 28, 2014 11:34 am

Erledigt

_________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Gesponserte Inhalte


BeitragThema: Re: [Shishi] Tsunetomo Jinsuke [FERTIG]   

Nach oben Nach unten
 

[Shishi] Tsunetomo Jinsuke [FERTIG]

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1

 Ähnliche Themen

-
» man will mich fertig machen...
» Keinen Ausweg mehr..
» Milla jovovich (ich noch nicht fertig )
» Naomi Sasuno [Fertig]
» Neue Modulbilder - fertig!

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Bakumatsu - Kyoto 1864 :: Die Vorbereitungen :: Steckbriefschmiede :: Steckbriefsammlung-