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  [ 外国人 Gaikokujin] Luciano Terracciano

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Luciano Terracciano
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BeitragThema: [ 外国人 Gaikokujin] Luciano Terracciano    Di Nov 25, 2014 5:18 pm


 

 
Terracciano

 
Luciano


 
zur Person


  Name Luciano [sprich: "Lutschano"]
Terracciano [abgeleitet vom sizilianischen "tirrazzanu" = Terrasse, "Terrrrrratschano" ausgesprochen]

  Alter 37 Jahre

  Geburtsdatum 20. Mai 1827

  Beruf Händler

  Klan ohne Klan

  Herkunft Sizilien [Ragusa]

  Fraktion Gaikokujin  外国人




 
体貌
Erscheinung


  Aussehen Mit 166cm gehört Luciano nicht zu den grössten Männern, da er damit leicht unter dem Durchschnitt liegt. Das liegt aber wohl auch an seinem Blut; So sind die meisten Italiener im Durchschnitt kleiner als diejenigen Bewohner der anderen europäischen Länder.
Nun in Japan hingegen wird wohl die Grösse eine der kleineren Sorgen sein, wenn der Orangehaarige nicht auffallen möchte.

Auch sein Kleidungsstil lässt ihn wahrscheinlich nicht sonderlich von der Masse abheben. Die Kleidung ist meist in verschiedenen Brauntönen gehalten und einigermassen wetterresistent.
Luciano hat es mit seiner Bekleidung eher auf den praktischen Nutzen abgesehen, versteht jedoch sehr wohl, wie man sich zumindest auf die westliche Art und Weise elegant kleidet.
Das rote Hemd, welches er damals als Guerillakämpfer getragen hat, trägt er zwar immer noch in seinem Sack mit sich, zieht es jedoch äusserst selten an, damit es nicht noch dreckiger wird (und sich als Wucher vielleicht irgendwann mal verkaufen lässt).

  Besondere Merkmale Die orangeroten Haare hebten ihn schon damals in Sizilien hervor. Das lag aber auch daran, dass sich sein Vater eine rothaarige Ausländerin aussuchte und sich Luciano somit in Kombination mit den grünen Augen bereits damals von den anderen unterschied. Zudem besitzt er für einen Italiener - er hat sich bereits vor der Einigung Italiens als solchen bezeichnet - auch noch eine relativ bleiche Haut.

Zusätzlich kann wohl noch angefügt werden, dass der grosse Sack, den er auf seinem Rücken trägt, in gewisser Weise auch Aufmerksamkeit erregt. Dies lässt ihn vielleicht eher wie einen Dieb erscheinen, der gerade all seine Beute darin verpackt hat. Tatsächlich hat der Sack ein ganz schönes Gewicht.
Der Orangehaarige besitzt zudem die Eigenart, dass er immer auf etwas herumkaut. Es ist ein wahrlich seltener Moment, sollte der Händler mal mit leerem Mund sprechen. Meistens handelt es sich hierbei um ein Stück Stroh oder etwas mit ähnlicher Länge.


 
性格
Charakter


  Persönlichkeit Bei Luciano handelt es sich definitiv um die Art Mensch, wo der anfängliche Schein trügt. Viele halten ihn wohl eher für einen Vollidioten, der nicht begreifen möchte, dass man nicht an seiner Ware interessiert ist. Tatsächlich wird Lu ziemlich penetrant, wenn es darum geht, sein Handelsgut an den Mann zu bringen. Dabei stört er sich dann auch nicht an den sprachlichen Unterschieden oder ob er sich dabei gerade dezent peinlich anstellt. Hauptsache, irgendwer gibt irgendwann entnervt nach!

Seine Methoden bleiben indes fragwürdig. So beschimpft er seine potenziellen Kunden gerne mal als "dreckig" oder "voller Schmutz" um ihnen weiszumachen, wie nötig sie seinen reinigenden Stoff doch hätten.
Netterweise denkt er sich sogar echt kreative Namen von seinen "Wundermitteln" aus - nur leider können Japaner damit relativ wenig anfangen, da er ihre Sprache nur sehr gebrochen spricht und gerne italienische Wörter verwendet.

Zudem kann Luciano ziemlich leidenschaftlich und passioniert werden. Besonders, wenn es ums Fluchen geht. Man glaubt kaum, was für Lautstärken seine Stimme anzunehmen vermag, oder wie lange er dabei durchhält! Und ja, er kennt eine Menge Schimpfwörter. Sogar japanische. Sollte ihn also grade irgendeine Kleinigkeit an einem schlechten Tage verärgern, kann man sich auf eine vulgäre Welle seinerseits gefasst machen.

Man muss nämlich wissen, der Händler ist äusserst launisch, faul, träge und schnell mal gelangweilt. Daher mimt er auch lieber mal den bekloppten Verkäufer, als diese Sache ernst zu nehmen. So ist es nicht verwunderlich, dass sein Budget nicht immer fürs Überleben reichen würde.
Genau deswegen tritt Luciano stets seine "Vorkehrungen". Hat sich denn noch niemand gewundert, woher er seine Verkaufsgüter hat? Jedenfalls lässt er gerne mal etwas mitgehen. Erst, wer ihn dabei beobachtet, wird wohl bemerken, dass er alles andere als nur der trottelige Händler aus Italien ist. Lu stellt sich dabei nämlich wirklich nicht so an, als wäre es sein erstes Mal. Nein, er besitzt sogar ein Händchen dafür, abzuschätzen, was wertvoll ist und was nicht, ehe er irgendjemanden geschickt bestiehlt.
Anschliessend wird die Ware scheinheilig an Unwissende verkauft. Sein liebster "Streich" ist es übrigens, eher unbekannte Käsesorten zu klauen und sie als "Parmigiano reggiano di Luciano Terracciano!" zu verkaufen. Das hat ihn aber auch schon blaue Flecken gekostet.

Als ehemaliger Guerilla würde man ihn wohl eher als Kämpfernatur sehen. - Denkste. Der Italiener meidet Konflikte, sobald sie in Gewalt ausarten könnten. Das hat nichts damit zu tun, dass er sich nicht wehren könnte, sondern schlichtweg zu faul dafür ist. Klar, er lässt es sich nicht nehmen, dem einen oder anderen was aufzuschwatzen und somit zu provozieren, ergreift jedoch lieber die Flucht, sollte es brenzlig werden.
Schliesslich hat er ja nur ein Leben! Und im Gegensatz zu damals im "Zug der Tausend", sieht er hier in Japan keinen Sinn im Kampf.  Klar, in der Not würde er sich bestimmt verteidigen oder wenn wieder ähnlich hohe Werte wie zu jener Zeit im Unabhängigkeitskrieg auf dem Spiel stehen. Aber einfach so grundlos, weil sie hier in Japan nicht freundlich auf Ausländer zu sprechen sind? - Nö!

Im Gegensatz zu seinen Kollegen nimmt er die Sache mit der Loyalität nicht so genau. Das mag zwar vom Verrat an ihn kommen, aber man sollte wirklich nicht auf Lu als verlässlichen Partner bauen. Luciano besitzt jedoch so viel Anstand, diskret darauf hinzuweisen. Wobei, nur er selbst betrachtet es wohl als diskret, einfach so "Verlass dich nicht auf mich" rauszuhauen. Blöderweise glauben ihm das manche genau deswegen nicht.

Er hat sich halt einfach zu einem Einzelgänger entwickelt. Das will nicht heissen, dass er jegliche Kontakte meidet - im Gegenteil! Trotzdem ist es ihm schlussendlich einerlei, was mit dem sympathischen Kontakt vor ein paar Tagen passiert ist. Der Italiener hat sich damals an Giuseppe Garibaldi, danach an seine Leidensgefährten gebunden und jetzt hat er diese "Dummheit" nicht mehr vor.

Dabei ist er nicht einmal dumm. Mitnichten! Luciano ist ein gebildeter Mensch, der es vor allem versteht, andere Menschen zu durchschauen und zu überlisten. Trotzdem hat er in Japan da natürlich so seine Mühe, weil er die Sprache kaum versteht. Nungut! Körpersprache sagt doch meist sowieso viel mehr aus. Doch würde er wohl nicht abstreiten, dass er öfters "dezente Kommunikationsprobleme" besitzt.

Das fängt schon mit diesen "blöden Geldstücken" an. Er kommt immer noch nicht darauf klar, wie viel die ihm da geben, wenn sie die Zahlen immer nur auf Japanisch labern. Dies ist natürlich doppelt unpraktisch, wenn man eigentlich noch geizig ist und von seinem Geschäft leben möchte. Da dieser Plan für Lu in absehbarer Zeit eh nicht verwirklichbar ist, nervt er seine Kunden eben lieber als Antilangweilebeschäftigung.

Oh, es sollte noch gesagt werden, dass der Italiener Schiffe verabscheut, nein, hasst! Seit seiner Schiffahrt rüber nach Japan mag er die Dinger nicht mehr sehen und kriegt eine halbe Krise, sollte man ihn dazu zwingen, eines zu betreten. Denn dann wird der sonst eher ruhige Kerl - abgesehen von seinen Fluchattacken und der ständigen Aufschwätzerei - richtig hysterisch.

Gegenüber Frauen benimmt er sich dann doch eher wie ein Gentleman, solange sie nicht zu seinen Feinden zählen. Bereits vor ihrem Zusammenschluss hatten seine Kameraden und er abgemacht, dass Frauen und Kinder grösstenteils aus geschäftlichen Sachen rausgehalten werden. Diesen Ehrenkodex verfolgt er jedoch nur solange, wie sie ihm nicht auf den Wecker gehen.

  Stärken
# clever
# geschickt
# Waffenkenntnis (jedoch keine japanische)
# gebildet
# erfahren
# flink
# kräftig
# leidenschaftlich
# angeln

  Schwächen
# Süssigkeiten
# nihilistische Grundeinstellung
# bestechlich
# unverlässlich
# niemandem loyal
# mental absolut nicht ausdauernd
# faul
# träge
# schlechte Japanischkentnisse
# schnell gelangweilt
# Schiffe (regelrechte Furcht)
# kochen
# leidet an der Menière-Krankheit
Erklärung zur Krankheit:
 

Daraus resultierend:
# hört im rechten Ohr nicht mehr sonderlich gut
# ab und an Schwindelanfälle und Gleichgewichtsstörungen sowie Tinnitus



  Talente

Menschenkenntnis, Manipulation und Systematisierung von Menschen
Dieser Italiener war nicht umsonst Berater eines Mafia-Bosses gewesen.  Luciano lässt es sich meist nicht anmerken, doch besitzt er ein ausgesprochen gutes Händchen dafür, um Personen einschätzen zu können. Hierbei handelt es sich wahrscheinlich auch um seine grösste Stärke. Selbst Sprachhindernisse und eine andere Körpersprache hindern ihn nicht daran, die Japaner genauer unter die Lupe zu nehmen und einer seiner Analysen zu unterziehen. Seine Menschenkenntnisse, die er über die Jahre stetig verbessert hat, sind ihm hierbei eine grosse Hilfe.

wandelndes Lexikon dank gutem Gedächtnis
Sei es Geschichte oder auch die Sprachen Italiens Nachbarländer, Luciano kann bestimmt etwas darüber erzählen. Er hat sich auch über Amerika und beispielsweise Indien informiert. Natürlich kennt er Japans Kultur, Tradition und Sprache nur sehr begrenzt. Man muss aber auch sagen, dass der Italiener nie erwartet hätte, dass er je ausgerechnet in diesem Land landen würde. Trotzdem kann man ihn sehr wohl als gebildeten Menschen bezeichnen, der sich ein breit gefächertes Allgemeinwissen angeeignet hat und dieses stetig erweitert. Das hat er wohl seinem Gedächtnis-Talent zu verdanken, welches ihm das Lernen erleichtert.
Wichtig ist jedoch, dass sich der Orangerothaarige dafür interessiert. Ansonsten landet jegliche noch so simple Information durch das eine Ohr hinein und das andere hinaus ins Nirgendwo.

Sprachen
Von klein auf hat sich Luciano sehr viele Sprachen angeeignet, sodass er heute zumindest in den europäischen Sprachen und dem Latein bewandert ist.

Geschicklichkeit
Sei sein Geschick beim Bestehlen eines Händlers oder beim Flüchten gefragt, Luciano schafft es meist, einigermassen heil aus solchen Situationen zu entkommen. Dabei geht er auch nicht sonderlich zimperlich mit Waffen um und zeigt sich in Notsituationen, wo er bisher unbekanne Waffen verwenden muss, äusserst lernwillig.

Angeln
Obwohl der Vater hierfür wirklich das mieseste Vorbild überhaupt war, darf Luciano ruhig von sich behaupten, dass er dank viel Übung mittlerweile erfolgreich beim Angeln ist.


 
Biografie


Luciano wurde 1827 am 20. Mai in Sizilien, in der Provinz Ragusa und der gleichnamigen Hauptstadt,  als zweites Kind von Melanie und Enrico geboren. Seine Mutter war eine hochgewachsene Holländerin, von der er auch die Haarfarbe erbte. Der Vater Enrico hingegen war ein eher kurz geratener Mann mit einem ziemlichen Temperament. So gestaltete sich die Kindheit als ziemlich abwechslungsreich, da die Mutter kein richtiges Italienisch sprechen konnte, jedoch ein ungeheures Selbstbewusstsein besass und sich sein Vater stets mit Worten und Taten zu wehren wusste.

Luciano hingegen war ein ziemlich ruhiger und zurückgezogener Junge gewesen, der lieber beobachtete und neue Sachen erfuhr, anstatt - wie die Eltern - sich in jedes mögliche Gefecht um den günstigsten Fisch zu stürzen. Fisch stand nämlich überdurchschnittlich oft auf dem Speiseplan, obwohl sie sich diesen stets auf dem Marktplatz kaufen mussten, weil Enrico einfach kein Talent fürs Angeln besass.

Im Grunde genommen war seine Zeit als Kleinkind ansonsten nicht wirklich aussergewöhnlich. Lu war etwas grösser als die anderen Kinder und konnte mit seiner Haarfarbe angeben. Blöderweise mochten die Menschen in seiner Umgebung diese aber eher an Frauen, weswegen doch nichts aus dem Angeben wurde und sich der Junge lieber Abwehrstrategien gegen blöde Sprüche überlegen musste. Natürlich nur, wenn sein Vater gerade nicht anwesend war, ansonsten waren diese Angelegenheiten relativ schnell erledigt: Enrico war berüchtigt dafür, kurzen Prozess zu machen. Dabei musste er nicht einmal gewalttätig werden, so war er die Art Mensch, die anderen zuerst mit Worten Vernunft einhämmerte. Heftigen Worten. Luciano hatte viel von ihm gelernt, was das Schimpfen anbelangte. Und natürlich auch die Taktiken, wenn Worte nicht mehr viel brachten.
Jedenfalls lernte er dadurch früh, dass man Menschen nicht anhand des Äusseren oder der Körpergrösse beurteilen sollte. Sein Vater war da ein echtes Paradebeispiel für ihn gewesen.

Innerhalb von 3 Jahren bekam Luciano noch eine Schwester namens Enrichetta und einen kleinen Bruder, der Luigi getauft wurde. Somit waren es zusammen mit seiner älteren Schwester Anna bereits vier Kinder.

Als Luciano 7 Jahre alt war, verabschiedete sich Enrico jedoch von seinen Kindern und seiner (mal wieder) schwangeren Frau. Er wollte nach Marseille reisen, weil es dort ein besonders kostbares Handelsgut geben sollte, das er teuer in Italien weiterverkaufen und somit seiner Familie zu Wohlstand verhelfen könnte. Zuerst versuchte vor allem seine Ehefrau, ihn von diesem blödsinnigen Plan abzuhalten, doch war der alte Sturkopf durch nichts aufzuhalten und zog sein Ding durch.
Dafür aber hielt er sich an das Versprechen, in regelmässigen Abständen - wobei sich das mit der Regelmässigkeit arg ungenau definierte bei ihm - jedenfalls ab und zu Briefe nach Hause zu schicken.
Die ganze Aktion hatte natürlich immense Schattenseiten. Melanie durfte nicht wirklich arbeiten gehen und die Familie nagte dadurch am Hungertuch. Da Lucianos Mutter zu allem Übel auch nicht lesen konnte, mussten sie immer gegen teures Geld die Briefe von einem Gauner vorlesen lassen. So kam es, dass manche Briefe erst einige Monate nach Erhalt ihren Inhalt offenbaren konnten.
Irgendwann in demselben Jahr wurde Luciano dies definitiv zu blöd, weswegen er sich das Lesen beibringen lassen wollte.  Da dies ohne Geld natürlich eine ziemlich schwere Angelegenheit war und die Terracciano jetzt auch nicht den besten Ruf hatten - die gesamte Familie stahl sich ihr tägliches Brot von unerfahren Spaziergängern zusammen - musste eine Lösung her.
So wurde der örtliche Pastor von dem Jungen belästigt. Dabei musste Luciano jedoch so ziemlich all sein bisheriges Wissen anwenden, was er über die Kirche besass. - Und das war nicht gerade viel. Also predigte er einem Priester von christlicher Nächstenliebe und dass man die gefälligst auch mal zeigen konnte. Der Geistliche schien tatsächlich vom Redeschwall des Jungen überzeugt worden zu sein. Ob er nun wirklich Potenzial erkannte, das gefördert werden sollte oder sich eher eine Runde vergnügen wollte, Luciano kann das bis heute nicht beurteilen. Jedenfalls willigte er mit einem amüsierten Lächeln unter der Bedingung ein, dass Luciano zusätzlich mit ihm die lateinische Sprache lernen würde. Latein!

Wenn Luciano etwas jeden Tag zu hören bekommen hatte, dann seinen verärgerten Vater, der ihm Schauermärchen über diese Sprache und seinen Erlebnissen damit erzählte. Latein war die Sprache der Gelehrten - und der Kirche, also gewissermassen auch die Sprache Gottes. Jedenfalls war es wohl das Letzte, was sich Luciano zu lernen gewünscht hätte. Damit verpflichtete er sich schon fast zu einem halben Messdiener, da diese immer zusammen mit dem Pastor lateinische Gebete - das einfache Volk hatte natürlich keinen Plan, worüber sie sprachen, besuchte die Messe jedoch in aller Gottesfurcht trotzdem - runterdonnern mussten. So stellte sich Luciano also seine Zukunft gewiss nicht vor. Er wollte kein "Hampelmännchen der Kirche" werden, wie sich sein Vater damals selbst bezeichnete, weil er zu diesem Prozedere vom Haus aus gezwungen worden war.

Nein, keine 10 Thunfische hätten ihn mit dem Gegenteil bestechen können, doch... Seine Familie war in der Not und man hatte nur die Briefe seines Vaters. Überhaupt waren diese Briefe wohl das Einzige, was die Laune seiner Mutter seit ihrer Totgeburt zu verbessern schien. Und so geschah es, dass sich Luciano widerwillig dazu bereit erklärte, auch so ein "Latinorum*-Vollidiot" zu werden.
Von da an ging er täglich in die Kirche, besuchte Messen und seine Familie wurde sogar mit Brot von der Kirche aus unterstützt. Trotzdem entwickelte er dabei keinen tiefen Glauben in Gott, sondern durch den unbewussten Einfluss seines Vaters erkannte er die Schattenseiten und dass selbst Pastoren nur Menschen waren. Das war wohl auch der Beginn seiner nihilistischen (und dadurch zu seinem eigenen Übel eher pessimistischen) Grundhaltung.
*Als Latinorum wird in diesem Kontext das Geschwafel von Gelehrten, die einfache Volksangehörige mit ihrem Latein einschüchtern und sich aufspielen, bezeichnet. Wer Latein beherrscht, ist gebildet und gilt als angesehen.


Im darauffolgenden Jahr half der Pfarrer Luciano auch mit dem Lesen der Briefe, weil sich dieser tüchtig am Kirchendienst beteiligte. Zuhause übersetzte er es seiner Mutter in einem Niederländisch-Italienisch-Mix.
Sein Vater schrieb von seinen Erlebnissen, dass er im September einem Giuseppe Pane - stellte sich später als Garibaldi heraus - begegnet und vom Charisma dieses Mannes fasziniert war, dass er gleich mit ihm zusammen nach Südamerika reiste. Melanie und Luciano zweifelten langsam am geistigen Zustand Enricos. Südamerika! Sie wussten, dass dies ein Ort weit westlich der Weltkarte sein musste. Dafür aber gewannen sie an Ansehen, wenn sie von den abenteuerlichen Geschichten Enricos erzählten. Trotzdem... Es machte sich allmählich Sorge breit.

Die Zeit von Brief zu Brief verlängerte sich auch zunehmends, weil Enrico nun ziemlich weit von der Familie entfernt war. Luciano lernte unterdessen fleissig weiter, liess sich auch für andere Fächer begeistern und sicherte das Überleben der Familie, weil er sich alles gefallen liess, was der Pastor von ihm verlangte. Trotzdem reichte dies alleine nicht aus und seine Mutter musste nebenbei noch ihren Körper an reiche Italiener verkaufen.
Sein Vater schrieb ihm zudem, wie er nun Spanisch gemeinsam mit Garibaldi erlernte und dass diese Sprache in Zukunft bestimmt wichtig werden würde. Zudem erzählte er ihm, wie dieser Garibaldi Truppen versammelte, durch seine Ausstrahlung die Leute zu begeistern wusste und sie jetzt in einer Rebellengruppe die Republik Rio Grande verteidigen würden.
Mittlerweile war Luciano 12 Jahre alt, er beherrschte das Latein in Wort und Schrift, begann sich die französische Sprache anzueigenen und sich für Geschichte sowie Literatur zu interessieren. Besonders die Aufklärer wie Voltaire bearbeitete er eingehender, was jedoch vom Geistlichen nur ungerne gesehen wurde, weswegen Luciano diesen Recherchen eher heimlich nachging.

Genauso faszinierend waren auch die Briefe seines Vaters. Dieser beschrieb ihm, wie es dieser Garibaldi schaffte, dass er totales Vertrauen, gewissenhafter Gehorsam, eine komplette Hingabe und die Fähigkeit, Aktionen zu beenden, die für andere unmöglich waren, von seinen Anhängern genoss. Langsam drängte in Luciano der Wunsch, diesen Garibaldi kennen zu lernen. Was war diese unbeschriebliche Macht, über die jener Mann verfügte?

Es vergingen wieder drei Jahre und Luciano widmete sich immer noch den Lehren der Kirche, jedoch neuerdings auch der englischen Kultur und Sprache. Europa war wirklich faszinierend für ihn, doch wusste er nun genug über Italien und seine Dichter. Weiter enfernte Länder waren nun sein Interessengebiet. Von Brasilien, Uruguay und auch Argentinien lernte er nur dank seinem Vater, während er in der uralten Stadtbibliothek Bücher über die Mythen der östlichen Länder vorfand.
Sein Vater beschrieb ihm unterdessen, wie sie eine Armee aus freiwilligen italienischen Emigranten von Montevideo am 10. April 1843 formten, um Uruguay von der Besatzung der Argentinier zu befreien und für seine Unabhängigkeit zu kämpfen. Dabei berichtete ihm sein Vater auch davon, wie Garibaldi gefangen und gefoltert wurde. Dieser verriet seine Leute jedoch auch unter der Folter nicht, was ihn abermals zum Helden kürte.  Nach einem gewaltigen Gegenangriff konnten sie ihn befreien und später den General Millan gefangen nehmen. Was Luciano an der Sache genauso imponierte wie auch seinem Vater, der voller Entzückung in seinen Briefen davon berichtete, war die Tatsache, dass sich dieser Garibaldi nicht für die Folter rächen wollte. Nein, hätte er ihn gefoltert, wäre er auf dasselbe Niveau gesunken. So liess er ihn völlig entehrt fliehen, was er auch als Befehl gab. Kurz vor Kriegsende kam jedoch kein Brief von Enrico mehr - er war auf dem Schlachtfeld gestorben.

Luciano war es gewohnt, längere Zeit keine Briefe mehr zu erhalten, weswegen sich er und seine Familie nicht direkt sorgten. Sie hatten sowieso Vertrauen in das taktische Geschick dieses Garibaldi gewonnen und rechneten gar nicht mit einem Verlust - oder zumindest nicht mit dem Ableben Enricos.
Mittlerweile war er 21 Jahre alt und war als Lehrer, ausgerechnet im Fach Latein, tätig. Während er in seiner Freizeit sein Wissen erweiterte, konnte er mit dem Honorar seine Familie versorgen. Melanie war an einer unbekannten Krankheit erkrankt und musste seit zwei Jahren das Bett hüten, ihr Zustand verschlechterte sich zunehmends.
Nach drei Jahren verstarb seine Mutter jedoch, als sie die Nachricht über den Tod ihres Mannes vernahm. Von da an musste sich Luciano um seine Geschwister kümmern, die er daheim unterrichtete und mit denen er als Sonntagsritual fischen ging. Zuerst waren sie nicht wirklich erfolgreich: Es schien, als hätte Enrico sein "Talent" an seine Nachkommen vererbt. Mit der Zeit und Übung verbesserten sie sich jedoch, sodass Anna und Enrichetta Fische verkauften, während Luciano und sein Bruder Luigi die gehobene Bürgerschicht unterrichteten.

1860 sollte jedoch eine Wende in Lucianos bis dahin friedlichem Leben darstellen. Garibaldi erreichte mit seiner Flotte und Freiwilligen Sizilien, um weitere freiwillige, junge, unerfahrene Italiener für seinen Bürgerkrieg zu sammeln und Italien von der Besatzung der Fremden zu befreien. Die Mitglieder seiner Gruppe entstammen aus fast allen Teilen Italiens und auch Luciano sowie sein Bruder Luigi schlossen sich dieser an, weil Italien besonders unter der Besatzung der Bourbonen zu leiden hatte. Sie alle waren sehr schlecht bewaffnet, doch der Enthusiasmus und das Vertrauen in den Kommandanten enorm. Dieses Charisma war einfach erstaunlich und Garibaldi stellte sogar eine Frau auf eine höhere Position, um allen zu zeigen, dass jeder mit ihm "Italien machen" konnte.
Garibaldi lehrte Luciano während dieser Zeit auch die spanische Sprache, was auch Lucianos primäres Interesse war, weswegen er sich der "Spedizione dei Mille" (dem Zug der Tausend) überhaupt anschloss.
Tatsächlich imponierte ihm aber auch das taktische Geschick und die bereits von seinem Vater beschriebene Einstellung dieses Mannes.  
Gemeinsam zogen sie nach Marsala (Hafenstadt in Sizilien) und stiessen auf die Truppe der Bourbonen in Calatafimi. Der Kampf war hart und wer von den Freiwilligen überleben wollte, musste mit der schlechten Bewaffnung ein ungeheures Geschick beweisen. Sie schafften jedoch dank dem Kommandanten das Unmögliche und zwangen die Bourbonen fürs Erste sich zurückzuziehen.
Es war einfach dieser Kampfgeist - der bereits in den "cinque giornate di Milano"  1848, als sich die Mailänder gegen die Österreicherbesatzung des Grafen Radetzky wehrten - entfacht war. Die "Italiener" hatten genug von der Fremdherrschaft und wollten endlich ihre eigenen Identität zurück. Genau deswegen war die Armee von Garibaldis Jünglingen auch so effektiv. Luciano merkte sich auch die zahlreichen Taktiker seines Kommandanten und war wie die anderen fasziniert von ihm. Sie wollten die Einigung Italiens, das "Risorgimento" herbeiführen! Trotz all des Enthusiasmusses  verschlechterte sich die Situation für die Eroberer, da die Bourbonen reichlich in der Überzahl waren. Als auch noch einer der tapfersten Soldaten dem General den Rückzug anriet, waren es Garibaldis Worte, die Luciano nie mehr vergessen würde: "Wohin? Wir machen hier jetzt Italien - oder sterben." Der Rückzug fand trotz den niedrigen Chancen nicht statt und der eigentlich unmöglich zu gewinnende Kampf wurde fortgesetzt. Wieder Erwarten gewannen die "Rothemden" Garibaldis, was ihnen das Weiterziehen nach Palermo ermöglichte. Da Garibaldis Soldaten alle in roten von ihm gesponserten Hemden gekleidet waren, wurde Rot zur Mode. Die Strasse und Plätze Palermos waren plötzlich voll von Menschen in roten Kleidern, welche sich alle die Einigung und Unabhängigkeit Italiens wünschten.
Sie durchquerten die Meerenge von Messina und zogen durch Kalabrien hoch. Die Kompanie  war auch in Neapel siegreich. Luciano hatte sich während dieses Kleinkrieges viel praktische Kampferfahrung angeeignet, wobei er zuvor nur in Büchern Kampftechniken und -arten studierte und das nur mit geringem Interesse.

Der 26. September 1860 war ein schicksalshafter Tag gewesen. Sie trafen in Teano auf den König Vittorio Emanuele (Sohn von Carlo Alberto, dem ehemaligen König Sardiniens), dem Garibaldi alle bisherigen eroberten Gebiete übergab. Der König wollte Garibaldi den Herzogstitel, ein Schloss und eine Pension übergeben, doch der General lehnte mit folgenden Worten ab: "Ich bin hier um Italien zu machen, nicht eine Karriere."
Seiner Armee überliess er die Wahl: Entweder würden sie sich der königlichen Armee anschliessen oder die Waffen zurückgeben und ein Leben als gewöhnlicher Bürger führen. Ungefähr die Hälfte schloss sich Vittorio an, doch von der anderen Hälfte gab es auch eine grössere Gruppe von Personen, die weder die Waffen abgeben, noch diesem König dienen wollten. Darunter war auch Luciano, während sein Bruder Luigi sich dem König anschloss.
Dafür stiess er nur auf wenig Verständnis seitens Lucianos und seinen Anhängern, die sich von Garibaldi verraten fühlten. Wozu hatten sie sich bisher durchgekämpft und überlebt, wenn er "Italien" nun einfach der nächstbesten Autorität übergab? Sie bildeten eine Gruppe unter sich und wurden zu gewalttätigen Rebellen, die offiziell vom König und seiner Armee verfolgt wurden.
So wurden aus ehemaligen Freunden Feinde und selbst Brüder wie Luciano und Luigi begannen sich zu hassen. Die Rebellen konnten jedoch dank guter Organisation untertauchen und auch überleben. Mafiagruppierungen entstanden.
Luciano genoss als Taktiker eine ziemlich hohe Position in seiner Gruppe: Er war der Berater des Bosses seiner Gruppe. Gemeinsam mit ihm planten sie ihre Überfälle und sicherten sich so ihr Überleben. Dank der Kriegserfahrung und immer noch weiterführenden Kämpfen, steigerte sich auch ihre Kampferfahrung. Lucianos Strategien funktionierten auch gegen die königliche Armee, da Garibaldis ehemalige Soldaten einen kleinen Teil davon ausmachten.

1861 verliebte sich Luciano wie sein Vater in eine Ausländerin: eine Franzosin. Im Gegensatz zu Enrico gab es jedoch keine sprachlichen Kommunikationsschwierigkeiten mit ihr. Die beiden führten eine glückliche Beziehung und Françoise führte fortan ein genauso abenteuerliches Leben wie Luciano. Frauen wurden in der Mafia ehrenvoll behandelt, solange sie ihrem Geliebten die Treue hielten.

Es kam Ende 1862, wie es kommen musste. Einer von Lucianos Gruppe ermordete seinen Bruder, wurde jedoch nur zwei Tage später tot im Lager aufgefunden. Bevor sie über den Täter richten konnten, mussten sie bereits die Flucht ergreifen, da irgendwer die genaue Position ihres Verstecks an den König verriet. Wer auch immer das gewesen war, dem gebührte die Todesstrafe, da er sich dem wichtigsten Gesetz, der Omertà widersetzte.
Der Verdacht fiel sofort auf Luciano, besonders was das Ermorden von Luigis Mörder anging. Man glaubte an eine Racheaktion des bis dahin so genialen Taktikers und es wurden auch bald Beweise gefunden. Tragischerweise ihm angehängte Beweise, denn Luciano war in beiden Fällen unschuldig. Er fand nie heraus, wer ihn beseitigen wollte, so gelang ihm auch die Flucht nur dank einem halben Wunder.
Es brach ein Feuer unbekannter Ursache im Versteck aus, das die gesamte Gefolgschaft zu einer weiteren Flucht zwang. Luciano wurde noch nicht gerichtet, weil man ihn als Verräter möglichst qualvoll sterben lassen wollte. Seine Geliebte, Françoise, wurde jedoch noch vor Lucianos Augen gerichtet, da sie mit ihm büssen sollte.

Luciano floh - und verbitterte. Mit dem wenigen Geld, das er bei sich hatte, kaufte er sich bei einem Marine Offizier Englands ein, der ihn einfach "nach Irgendwo" bringen sollte. Diese Schifffahrt war die reinste Hölle für Luciano. Er war bereits nach zwei Tagen seekrank, doch war in absehbarer Zeit kein Land in Sicht.
Irgendwann erreichte er das Land der aufgehenden Sonne: Japan. Keine Ahnung von der Sprache, keinen Plan von der Kultur - und doch war es ihm lieber, dort zu verweilen, als auch nur eine Sekunde länger auf dem vermaledeiten Schiff.

Mittlerweile ist er bereits fast ein halbes Jahr in Japan und hat sich zumindest so die gängigsten Floskeln eingeprägt. Trotzdem spricht er nur sehr gebrochen Japanisch und schlägt sich als Händler durchs Leben. Luciano wirkt ganz fröhlich und geniesst vor allem eine Sache in Japan: überall Fisch.



 
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 Historisches Indirekt, er kannte eine historische Persönlichkeit. Näheres zu Garibaldi:  klick und klick
Im englischen Wiki sollte das Wichtigste auch stehen, ich habe mich aber ans italienische und an meine Unterlagen gehalten. Daher wurden im Lebenslauf auch die italienischen Namen verwendet, weil der König Sardiniens beispielsweise Carlo und nicht Charles heisst.


 

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Zuletzt von Luciano Terracciano am So Dez 21, 2014 8:43 pm bearbeitet; insgesamt 12-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [ 外国人 Gaikokujin] Luciano Terracciano    So Dez 14, 2014 3:15 am



   
戦闘
zum Kampf


   Meistergrad Ex-Soldat

   Kampfstil Macht durch Improvisation!

Luciano ist niemand, der den Kampf sucht, obwohl er bereits als Soldat tätig war. In der Mafia selber fungierte er auch lieber als Stratege und Berater und zog nur im absoluten Notfall in den Kampf.

Sein Kampfstil basiert auf taktischem Geschick und Überraschungen. Es gibt keinen Namen, der ihn definieren würde. Garibaldi lehrte seine Leute verschiedene Elemente des Kampfes und vor allem auch die goldene Regel, dass beinahezu alles zu einer Waffe werden kann und man einfach alles geben muss, auch wenn man keine Ahnung vom Gebrauch hat.

So kämpft Luciano - sollte er es dann doch einmal tun - meist skrupellos und mit jeder möglichen Waffe, die sich grade finden lässt. Meist hält er sich jedoch zu Beginn eher zurück oder lässt den Gegner in falscher Sicherheit wiegen, um dessen Kampfstil zu analysieren und - wenn er interessante Bewegungsmuster erkennt - diese sich selbst anzueigenen und abzukupfern, wobei er dafür dann erst einmal eine Weile für sich üben muss. Sieht er einen neuen Kampfstil, konzentriert er sich vor allem darauf, Schwachstellen zu entdecken.

Lässt es sich vermeiden, geht er der direkten Kontrofration jedoch aus dem Wege und arbeitet lieber mit psychologischen Mitteln. Irgendeine Waffe verwenden ist nämlich ziemlich risikoreich, besonders dann, wenn der Gegner in der Überzahl ist.

   Techniken Langfinger
Kaum schaut man einmal kurz nicht hin, schon ist es weg! Luciano besitzt ein äusserst flinkes Händchen zum Stehlen.

analysieren, Schwachstellen erkennen, ganz gemein kopieren!
Es fasziniert den Italiener immer wieder, wie andere kämpfen. So kupfert er leichtere Techniken oder Bewegungen manchmal nach längerer Übung ab, um für Überraschungseffekte zu sorgen.

   Ausrüstung
kleiner Dolch:
25cm lang, 200g schwer, mässig erhalten geblieben, weist Rost auf

ein Colt Police:
3.5 Zoll Laufflänge, 4 Kammern, ungefähr 350g schwer, noch 4 Schüsse enthalten

   Weitere Fertigkeiten reiten
Luciano hat während seiner Zeit als Lehrer das Reiten und Angeln erlernt. Nun kann er zwar auf Pferden reiten, ist darin aber eher durchschnittlich begabt, sodass reiten ohne Sattel, zum Beispiel, sich als schwierig gestalten würde.



   

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Zuletzt von Luciano Terracciano am Mo Dez 22, 2014 4:46 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [ 外国人 Gaikokujin] Luciano Terracciano    Do Dez 18, 2014 7:14 pm

Finito!

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BeitragThema: Re: [ 外国人 Gaikokujin] Luciano Terracciano    Sa Dez 20, 2014 7:57 pm

Rache wird am besten warm serviert, frisch aus der Mikrowelle.

1. Ich musste es googlen und finde einfach, dass eine Erklärung wohl im Steckbrief auch vorhanden sein sollte. Wozu genau? Die gute Menière-Krankheit, die du bei den Schwächen erwähnt hattest.
Wie schlimm ist diese Krankheit in seinem Fall ausgeprägt?

Außerdem würde ich dich darum bitten wenigstens ein oder zwei körperliche Schwächen hinzuzufügen. Es wirkt doch recht unausgeglichen.

2. Ich finde schon, dass man es als Talent bezeichnen kann, wenn jemand derart viele Sprachen spricht wie Luciano.

3. Wie lange braucht er so ungefähr bis er sich etwas von seinem Gegenüber abgekupfert hat?

4. Weitere Fähigkeiten: Wie gut ist er denn im Reiten? Das Angeln passt meinem Empfinden nach eher zu den Talenten als zu den kämpferischen Eigenschaften.

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BeitragThema: Re: [ 外国人 Gaikokujin] Luciano Terracciano    So Dez 21, 2014 5:15 pm

Mikrowellen... Du weisst, wie ich zu den Dingern stehe D:
Aber wenigstens schön warm mit Feuerwehralarm~

1. Ich habe die Erklärung in einem Spoiler verpackt zu der Schwäche mit angefügt (sowie auch die Ausprägung der Krankheit).

Luciano schrieb:
# leidet an der Menière-Krankheit
Erklärung zur Krankheit:
 

Daraus resultierend:
# hört im rechten Ohr nicht mehr sonderlich gut
# ab und an Schwindelanfälle und Gleichgewichtsstörungen sowie Tinnitus

Falls die durch die Krankheit resultierenden Schwächen - die ich eben nicht alle noch einzeln aufgezählt hatte - nicht reichen, überlege ich mir natürlich noch was, um weitere körperliche Schwächen zu erhalten.
Einfach Bescheid geben~

2. Okay, das finde ich auch xD
Ergänzt.
Luciano schrieb:

Sprachen
Von klein auf hat sich Luciano sehr viele Sprachen angeeignet, sodass er heute zumindest in den europäischen Sprachen und dem Latein bewandert ist.

3. Gewiss nicht direkt. Kommt natürlich auch auf die Schwierigkeit des Nachzuahmenden an. Ich denke aber, dass er sicherlich auch mindestens - wenn nicht noch länger - dieselbe Zeit wie das Gegenüber dafür braucht. Soll ich das noch ergänzen gehen?

4. Angeln verschoben und Beschreibung zum Reiten hinzugefügt.

Luciano schrieb:

Angeln
Obwohl der Vater hierfür wirklich das mieseste Vorbild überhaupt war, darf Luciano ruhig von sich behaupten, dass er dank viel Übung mittlerweile erfolgreich beim Angeln ist.

und:
Luciano schrieb:
Weitere Fertigkeiten reiten
Luciano hat während seiner Zeit als Lehrer das Reiten und Angeln erlernt. Nun kann er zwar auf Pferden reiten, ist darin aber eher durchschnittlich begabt, sodass reiten ohne Sattel, zum Beispiel, sich als schwierig gestalten würde.

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BeitragThema: Re: [ 外国人 Gaikokujin] Luciano Terracciano    So Dez 21, 2014 8:22 pm

Schade, dass es die Mikrowellen damals nicht schon gab Razz

1. Eine noch, dann bin ich zufrieden.

3. Also so wie ein normaler Mensch? Einverstanden.
Brauchst es nicht schreiben, ist ja logisch, denke ich~

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BeitragThema: Re: [ 外国人 Gaikokujin] Luciano Terracciano    So Dez 21, 2014 8:46 pm

Ich glaube, da können die Nasen damals von Glück reden. Verbranntes Mikrowellenzeug schmeckt schrecklich.

1. Höhö, ich habe eine körperliche Stärke "ausdauernd" entfernt. Wenn das zum Durchschnitt wird, gleich es sich ja wieder aus, oder?~
(thx für den Tipp, btw)

3. Okay.

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BeitragThema: Re: [ 外国人 Gaikokujin] Luciano Terracciano    Mo Dez 22, 2014 4:49 pm

Sehr schöner Charakter im Übrigen. Lobe dich für die vielen Mühen, die du hinein gesteckt hattest.



Angenommen!

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[ 外国人 Gaikokujin] Luciano Terracciano

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