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 [Shishi] Kawabata Chiasa

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Kawabata Chiasa
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BeitragThema: [Shishi] Kawabata Chiasa   Do Dez 04, 2014 11:08 pm


   

   
Kawabata

   
Chiasa


   
zur Person


   Name Kawabata Chiasa

   Alter 23 Jahre alt

   Geburtsdatum 1. Oktober 1841

   Beruf Samurai / Hitokiri

   Klan Sie gehört dem Kawabata Klan an, einer recht kleinen Familie die seit ein paar Generationen den Mori als Vasallen dient.

   Herkunft Senzaki, westlich von Hagi

   Fraktion Shishi


   
体貌
Erscheinung


   Aussehen Chiasa entspricht nicht komplett dem Bild, dass man von einer normalen, jungen, durchschnittlichen japanischen Frau hat. Obwohl man hier auch sagen muss, dass sie nicht unbedingt durchschnitt ist, so ist sie einige Zentimeter größer als eine normale Japanerin und auch größer als viele Männer mit ihren 165cm. Eine wahre Riesin könnte man beinahe sagen. Eine gut trainierte und kräftige Riesin (und auch deutlich kurvige), was man gut an ihren kräftigen Oberarmen und ihren, für eine Frau breiteren Schultern, erkennen kann. Aber auch etwas anderes fällt an dieser großen Frau auf: 1. ihre Haare sind nicht vom üblichen Schwarz sondern einem sanften Braun, das eher an das Schokoladengetränk der Gaikokujin erinnert. Ein weiteres Detail an ihren Haaren fällt auch auf. Sie trägt ihre Haare kurz und sie erinnern einen an westliche Haarschnitte. Dies tat sie mit absicht, sie ist zwar eine Samurai, pflegt und verehrt die Traditionen und ihre Vorfahren, doch ist sie sich auch gewahr, dass eine neue Zeit am anbrechen ist, eine Zeit der Veränderung, was sie mit diesem Frisur auch für sich ausdrücken wollte. Darüber hinaus gefällt ihr dieser Schnitt.

Ein weiteres Merkmal, welchem man auch immer wieder beachtung schenkt, ist ihre doch recht blasse Hautfarbe, die sich trotz ihrer vielen Reisen nicht stark verändert oder zu bräunen scheint. Auch verzichtet sie stets auf die typische Schminke die Frauen ihres Alters verwenden.
Zu ihrer Garderobe lässt sich wie folgt zusammenfassen: Individuell und traditionell.
Aber meistens ist es bessere und festere Reisegarderobe, die sie gut verhüllt, gleichzeitig gegen die Witterung schützt und in welcher sie sich auch gut bewegen kann, teilweise hat sie ihre Kleidungsstücke auch durch westliche Näherzeugnisse ergänzt.
Hauptsächlich aber hat sie ein weißes Übergewand mit angenähten Ärmeln und darunter ein schwarzes ziemlich enganliegendes Untergewand, das an die Kleidung so mancher Ninjakrieger erinnert.

Ihr gepflegtes Auftreten ist, beherrscht und selbstsicher, wobei gesagt werden muss, dass es die Selbstsicherheit einer Samurai ist und von jemanden der höherer Geburt ist. Ihre Augen blicken stets ruhig und aufmerksam und bilden eine Art von Ruhepol wenn man in diese blickt. Im Prinzip kein wirklich einnehmendes Gesicht, wäre da nicht ihr leichtes Lächeln, dass sie gleich um einiges freundlicher Erscheinen lässt.

   Besondere Merkmale
Wirklich besondere Merkmale hat Chiasa keine, außer eben, dass sie eine Samurai ist und damit natürlich in jeder Menge hervorsticht. Davon aber einmal abgesehen ist ihre Körpergröße von 165cm als besonderheit zu nennen und das sie, wenn sie gerade nicht unterwegs ist, ab und an eine dieser neuartigen Brillen der Gaikokujin trägt. Hauptsächlich trägt sie diese aber nur zum Lesen und Schreiben, wobei zweiteres notfalls auch ohne Brille klappt. Die Brille hat sie übrigens von einem deutschen Medizinier bekommen, dem sie in Edo begegnet war.



   
性格
Charakter


   Persönlichkeit
Chiasa ist Chiasa. Wie könnte man sie anders beschreiben? Sie ist einfach das Produkt ihrer Erziehung und ihrer Zeit. In Traditionen verhaftet, aber trotzdem, durch ihre erst 23 Jahre, der Moderne zugewandt. Sie ist das Produkt einer neuen Zeit und im richtigen Alter um daran teilzuhaben und ihr Land mitzugestallten. Wer würde sich da verweigern wollen und den ewig gestrigen spielen?
Chiasa aufjedenfall nicht. Sie ist groß an den Gaikokuji interessiert und an dem, was diese an Wissen in ihr Land bringen. Aber auch ist sie daran interessiert, ihr Land von diesen ungleichen Verträgen mit dem Westen zu befreien.
Aber von diesen Motiven einmal wegkommend, ist sie doch eine eher ernste junge Frau, die den alten Samurai Tugenden anhaftet. Wie dem Mut, der Aufrichtigkeit, Güte, der Höflichkeit und vorallem der Wahrheit und Treue. Und in ihren Augen hat das Shogunat sich der eigenen Glaubwürdigkeit beraubt als es einfach feige dem Westen nachgab und sich auch nur ohne einen einzigen Funken von Widerstand diesen schmachvollen Verträgen beugte. In der jetzigen Zeit weiß sie, das das Shogunat damals hatte nicht anders handeln können, aber sie sieht es in ihrer Idealisierten und Romantisierten Vorstellung der Samurai nicht ein, warum man nicht hätte wenigstens symbolisch Widerstand geleistet hat. Nicht das es irgendetwas gegen die Gaikokujin mit ihren Kanonen und Gewehren etwas gebracht hätte.

Auch hängt sie den Ideen Yoshida Shoins an, den sie während seiner Gefangenschaft und Hausarrestes in Hagi kennenlernte und besuchte auch zusammen mit anderen jungen niederen Samurai, dessen Privatschule bei Hagi, die Shokasonjuku.
Kurzum, sie identifizierte sich sehr schnell mit der Vorstellung, dass Japan sich schnell öffnen und sich modernisieren müsste, dass es sich gegen den Westen wirksam verteidigen kann und auch das der Tenno, Japans eigentliches Staatsoberhaupt ist und nicht der Shogun.
Dies jedoch, sagt nur etwas über ihre Motive und ihr Denken aus. Das geht soweit, dass sie wild entschlossen und mehr als nur bereit ist, ihr Schwert gegen das Shogunat zu erheben und dieses mit wilder Entschlossenheit zu vernichten. Gegenüber Anhängern des Shogunats kennt sie deshalb auch keine Gnade, zumal diese auch ihren Geliebten Lehrer Yoshida Shoin 1859 hinrichten ließen.

Sie will Rache. Rache für Shoin, Rache am Shogunat und dem Westen. Ja in ihrer Anfangszeit tötete sie Beamte des Shogunats und auch Ausländer, bis sie und andere sich wieder auf die Lehren Yoshida Shoins rückbesannen und den Westen besiegen wollten indem sie selbst zum Westen werden.

Zusammengefasst könnte man sie als eine Art "patriotischer Racheengel" beschreiben. Sie kämpft mit beinahe schon fanatisch nennender Entschlossenheit für den Kaiser und gegen das Shogunat. Und gleichzeitig hängt sie den alten Traditionen der Samurai an. Ja man mag sie vielleicht für einen Hitzkopf halten, doch ist sie vielmehr eine Soldatin der neuen Zeit, Kaltblütig, Geduldig, Gerissen, Zielorientiert und Patriotisch.

Sie glaubt nicht, dass man sie in guter Erinnerung behalten wird, doch ist ihr dies gleich, den manchmal müssen eben Opfer gebracht werden, sei es nun sie selbst oder seien es ihre Opfer, manchmal muss eben der Baum der Nation mit dem Blute Unschuldiger und Patrioten getränkt werden um eine neue Zeit einzuleiten. Und wenn sie dabei Greueltaten begehen muss, so wird sie dies mit Freuden tun um ihr Land, ihr Japan zu einem starken Land zu machen, dass sich gegen diese unzivilisierten Barbaren aus dem Westen behaupten kann.

   Stärken
Ausdauer:
Wäre sie eine Sportlerin und würde im 20-21 Jahrhundert leben, so wäre sie eine Langstrecken beziehungsweise, Marathonläuferin.
Sie kann wenn es sein muss auch noch ihre letzten Kraftreserven anzapfen und dadurch lange und weite Strecken laufen, lange an irgendwelchen Orten geduldig ausharren und, wenn es sein muss auch den Elementen trotzen. Oder einem länger andauernden Kampf.

Treue:
Sie ist eine Patriotin, eine Patriotin für ihr Land und ihren Klan, kurz: eine Patriotin der Choshu und für den Kaiser. Sie liebt Japan und jeden der sich ihrer Treue als würdig erweist. Für jene würde sie durchs Feuer gehen und Meere von Blut durchwaten und wenn es ihr eignes Ende wäre, so würde sie dieses mit Freude im Herzen tun.


   Schwächen
Fernkampf:
Egal was man über Chiasa sagen mag, sie ist keine Fernkämpferin, mit einem Bogen ein Ziel zu treffen ist für sie eine große Herausforderung, natürlich gibt es auch Musketen und seit kurzem auch die neumodischen Gewehre die schneller und präziser Feuern als eine Muskete, aber davon einmal abgesehen, hält Chiasa trotz ihrer liberalen Einstellungen nicht unbedingt viel davon selber so eine Waffe einzusetzen. Dafür liebt sie viel zu sehr ihr Schwert.

Weitsichtigkeit:
Sie leidet unter einer leichten Weitsichtigkeit, beim Schwertkampf kein wirkliches Problem, hier hat sie Routinen und Abläufe, besser gesagt einfach einen nahezu schon tierischen Instinkt entwickelt, aber zum lesen, da muss ist sie auf eine Brille angewiesen.

Fanatisch:
Sagen wir es kurz: Hass kann so manchen Menschen blenden.
Sie hasst den Shogun richtig gehend und tief. Für den Westen empfindet sie zwar auch keine besseren Gefühle, aber immerhin sieht sie die Notwendigkeit und verfolgt die Absicht von diesen Barbaren zu lernen. Natürlich mit dem Hintergedanken diese mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, obwohl sie gleichzeitig glaubt, das sie den Tag, wo dies geschehen wird, nicht mehr erleben wird. Was jedoch den Shogun angeht, so fühlt sie, dass sie dessen Sturz wohl sehr wohl erleben wird. Einem Anhänger des Shoguns würde sie wohl nur am Leben lassen, wenn sich dies für sie als Notwendig gestallten sollte.


   Talente
Sprachentalent:
Sie spricht, obwohl es nicht allzu lange her ist, dass sie damit anfing zu lernen, ein ganz passables Englisch, zumindest kann sie sich ihrem Gegenüber verständlich mitteilen und auch verstehen was ihr Gegenüber sagt. Darüber hinaus kann sie ein paar Worte Französisch und diese Sprache auch ein wenig verstehen, wenn auch alles andere als gut.

Lernen:
Sie hat ein Talent dafür Wissen aufzusaugen wie ein Schwam. Sie ist ein junger aufgeweckter und intelligenter Geist mit den Traditionen der Vergangenheit und dem Blick nach vorne, sowie dem Willen dieses neue Wissen zu bekommen.



   
Biografie


Chiasa wurde vor gut 23 Jahren während eines Herbststurmes in Hagi geboren, als sich ihre Eltern bei einem Besuch bei den Mori waren, um diesen ihre Aufwartung zu machen. Die Rückreise von Chiasas Mutter sollte sich aber auf das plötzlich schlechter werdende Wetter und ihren Wehen verzögern und so kam sie mithilfe der Frauen und Dienerinnen im Hause der Mori zur Welt.
Entgegen aller Erwartungen war es zum Glück für Chiasa und vorallem Chiasas Mutter eine leichte und recht schnelle Geburt und beide waren am Ende des Tages wohlauf und Gesund.
Die Alten und die Menschen im Palast nahmen dies als Zeichen das ein guter Stern auf dem Hause Kawabata zu liegen schien und das der kleinen Chiasa wohl Glück in ihrem Leben beschieden sei.

Die nächsten Jahre verbrachte Chiasa mit dem laufen und sprechen lernen. Auch lernte sie schon sehr früh den Umgang mit einem Schwert, oder anders gesagt, schon mit 3 Jahren drückte man ihr ein Holzschwert in die Hände und ließ sie tagtäglich unter Anleitung trainieren. Ihre Erziehung war sehr liebevoll, aber auch streng und oftmals sehr hart und unbarmherzig. Weinte sie, oder zeigte sie furcht und Angst so bestraffte man sie oder bezeichnete sie als Feigling. Auch wurde zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter trainiert, im Winter oder bei Regen auch gerne im Freien um sie so noch weiter abzuhärten.
Und warum musste sie diese Erziehung durchleben? Der Grund war ein einfacher, die Kawabata hatten ein gutes und geregeltes auskommen und eine schon längere Tradition, ihren Herren und Meistern, den Mori, als Leibwächter und Soldaten zu dienen, und es gab hier noch die weitere, wenn auch unübliche Tradition, dass auch die Frauen, zumindest die Töchter des Kawabata Hauses dasselbe harte Training und dieselbe Ausbildung durchlaufen mussten wie die Männer, da man über einen langen verworrenen Pfad zu erklären versuchte, dass eine ihrer Ahnherrinen Tomoe Gozen gewesen sei, was aber niemand mit wirklicher Sicherheit sagen kann, es spielt letztendlich für das Haus an sich keine Rolle, außer das Generationen von Kawabata Frauen das Kriegshandwerk erlernten.

In der heutigen Zeit hatte es sich jedoch im Kawabata Klan durchgesetzt das diese Tradition nur für die erstgeborene Tochter gelten solle.

In diesem Sinne wurde sie mit fünf Jahren in einer feierlichen Zeremonie eingekleidet und bekam ihren ersten Hakama und ihr erstes Schwert und ein noch umfangreicheres Training began. Den zu den täglichen Übungen mit dem Schwert kamen zum obligatorischen Kalligrafie schreiben, nun auch noch Sachen wie Dichtkunst, Philosophie und Literatur.
Mit sieben Jahren bekam die für ihr Alter langsam schon recht groß wirkende Chiasa ein Kurzschwert, ein Wakizashi geschenkt und man brachte ihr auch für dieses den Umgang mit bei, für den Fall, dass sie bei Gesichtsverlust auch Seppuku begehen könnte.
Doch war das nicht die einzigste Waffe, den jetzt kam auch noch Reiten, Speerkampf und Bogenschießen mit in ihren straffen Lehrplan. All dies wurde ihr entweder von ihrem Vater, Onkel oder Lehrern der Mori beigebracht, bei denen sie auch für einige Zeit in den Unterricht geschickt wurde.

In ihrem dreizehnten Lebensjahr, sollten sich jedoch einige Sachen ändern. Vor Edo tauchte der Amerikaner Perry mit seinen Kanonenbooten auf und fortan wurde Japan mit Ausländern überschwemmt. Überall wurden Verträge geschlossen und Handel wurde getrieben. Persönlich hatte sie nichts gegen diese Barbaren aus dem Westen, mit ihrer komischen Kleidung, ihren merkwürdigen Frisuren und Bärten und ihren noch komischeren Hüten. Sie fand sie faszinierend und schnappte sogar ein paar Wörter jener fremden Sprachen auf die diese Barbaren verwanden.
Aber von dieser kindlichen und verständlichen Neugier einmal abgesehen, empfand sie auch einen gewissen Zorn. Zorn darüber, dass der Shogun das Reich nicht einmal ansatzweise hatte vor diesen Barbaren beschützt! Sie empfand das mit ihren 13 Jahren als große Schmach und es wurden oft hitzige Diskussionen zu diesem Thema geführt.
Sie schwor sich noch stärker zu werden und fokussierte ihr Training und reiste sogar, mit Unterstütung ihres Vaters zu einem berühmten Schwertmeister weit in den Osten, bis hin nach Nagano in der Shinano Provinz. Dort verbrachte sie die nächsten 5 Jahre ihres Lebens, nur mit einer kurzen Unterbrechung zu ihrem 15 Geburtstag wo sie bei einer Zeremonie offiziell für Erwachsen und mündig erklärt wurde.
Ihr Training in Nagano erwies sich darüber hinaus auch nicht als Zuckerschlecken und wurde ziemlich schnell und zielsicher. Keine Überflüßigen Bewegungen, viel Geduld und Umsicht und die Reaktionschnelligkeit einer Katze konnte sie sich aneignen und einen harten, unbarmherzigen Kampfstil. Einem Kampfstil der weit in die Jahre der Sengoku Jidai reicht und von einer Kampfstarken Gruppe von Einzelgängern und Rounin stammte.

Um 1858 kehrte sie etwa nach Hagi zurück, ihr Meister hatte ihre Ausbildung für beendet erklärt, weil er körperlich erkrankt war. Er prüfte sie ein letztes Mal und erklärte ihr das sie sich eine Meisterin seines Stils nennen könnte wenn sie ihn besiegen würde. Es war ein schwerer und harter Kampf, der schlimmste ihres Lebens, den es war kein Übungskampf mehr, sondern ging auf Leben und Tot. Ihr Meister starb, sie überlebte und war damit die neue Meisterin. Die Meisterin der Mizunokenryu (水の剣道).
Doch um auf das Jahr 1858 zurückzukommen, sie kehrte in ihre Heimat zurück, besuchte ihre Eltern und ihren Klan, bevor sie nach Hagi reiste und in die Dienste der Mori trat. In dieser Zeit lernte sie auch Yoshida Shoin kennen, einen Kritiker des Shogunats und seiner Politik und der Lehrer einer neuen Bewegung, der Sonno-Joi, was übersetzt heißt: "Ehrt den Kaiser, vertreibt die Barbaren.". Die Ziele dieser Bewegung trafen bei der 17 Jährigen Chiasa auf gebannt lauschende Ohren und einen offnen Geist und sie besuchte auch die Privatschule Yoshidas, zu welcher sie von diesem eingeladen wurde. Hier studierte sie aus Büchern und mithilfe eines Übersetzters aus der Stadt die Englische und Französische Sprache, auch wenn sie nicht behaupten kann, mehr als nur ein paar Sätze herausbringen zu können. Und Yoshida? Für sie war er mehr als nur ein geistiger Mentor und Lehrer, nach kurzer Zeit betete sie förmlich den Boden unter seinen Füßen an und sie war, um es mit einem Wort der modernen Sprache auszudrücken, in ihn "verknallt". Doch verhielt sie sich zumindest dabei immer noch Regelkonform und Anständig, schließlich war sie ein Mensch, der ziemlich streng erzogen worden war und sich gut unter Kontrolle hatte.
An der Privatschule lernte sie aber auch andere Personen kennen und schätzen, darunter den 3 Jahre älteren Yamagata Aritomo, der in späteren Jahren für sie zu einer Art Vorgesetzter wurde, da er zu einer der Offiziere der Shishi werden sollte und ab 1863 das Kommando über die Spezialtruppen übernahm.

Doch sollte das erst später für Chiasa eine Rolle spielen, den ein Jahr nachdem sie ihren Mentor kennenlernte wurde ihr dieser wieder genommen, als das Shogunat diesen für die Ermordung eines hohen Shogunats Beamten, als Mitverschwörer und Mittäter hinrichten ließ. Chiasa schwor daraufhin Rache, Rache am Shogun, Rache am Shogunat und Rache an den Barbaren die ja erst für ihre ganze Misere und die Misere ihres Volkes verantwortlich waren.
In den folgenden zwei Jahren machte sie unbarmherzig Jagd und schnell verbreitete sich die Geschichte einer starken und schnellen Schwertkämpfern in Kyoto, wo sie sich damals aufhielt. Aufhalten konnte sie keiner und der der sie fand, hatte meistens keine Zeit mehr etwas zu sagen oder nicht mehr die Zeit seinen Kameraden eine genaue Beschreibung zu geben, den meist griff sie Nachts an und nicht nur Patroullien sondern auch Beamte und andere Prominente des Bakufu, sie drang in Anwesen ein und tötete meist alle männlichen Bewohner des Hauses, auch vor Frauen machte sie nicht halt, sollten diese so töricht sein und sie angreifen, Chiasa angreifen.
Schnell kam die Legende der weiblichen Hitokiri auf, die scheinbar die Kampfeswut einer Bärin hat, und auch gerne Wunden im Muster eines Tatzenschlages eines Bären zurückließ, diese Legende hält sich immer noch bis heute.
Obwohl sich ihre Wut von damals, verändert hat und sich neufokussierte. Nun fokussiert sie sich darauf gezielt zuzuschlagen, gezielt die Stellen anzugreifen die für das Shogunat wichtig sind, auch tötet sie kaum noch Ausländer, im Gegenteil, gegen 1861 rum, machte sie sich die Mühe, alles Geld das sie besaß zusammenzukratzen und von einem Englischen Missionar, dessen Sprache zu lernen. Natürlich versuchte er sie zu bekehren, was er allerdings nicht schaffte.
Einem Entschlossenen Geist, kann man selten zu irgendeiner anderen Handlung umstimmen. Insgesamt hat sie ihre Haltung gegenüber die Barbaren aus dem Westen überdacht und verändert, ja sie betrachtet sie immer noch als Feinde ihres Landes und ihres Kaisers, aber gleichzeitig glaubt sie, und damit ist sie nicht die einzige, dass Japan nur überleben kann, wenn es stark und modern wird. Genauso wie der Westen, damit sie letztendlich nicht so enden wie die Chinesen. In diesem Sinne hat sie sich selbst den Barbaren auch ein Stückchen weit angenährt und trägt an und an Westliche Kleidung und Mode.
Doch wurde die Situation in Japan insgesamt verworrener und schlimmer bis das Shogunat 1863 mit der Aufstellung einer Eliteschwertgruppe reagierte und damit die Wölfe von Mibu, die Shinsengumi ins Leben rief. Chiasa traf immer wieder mit diesen zusammen und am Ende dieser Treffen waren meist einer oder gleich mehrere Schwertkämpfer dieser Gruppe tot.
Und heute?
Heute streift die Hitokiri Kawabata Chiasa und Meisterin und einzigste Anwenderin des Mizunokenryu (水の剣道) durch die Straßen Kyotos und tut im Geheimen alles in ihrer Macht stehende um das Shogunat zu schwächen. Während sie in der Öffentlichkeit als Übersetzerin und Führerin durchzuschlagen versucht, besser gesagt miemt, aber auch um von den Barbaren möglichst viel dabei zu erfahren und zu lernen, während sie des Nachts dann ihrem grausamen Handwerk als Hitokiri nachgeht.


   
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Zuletzt von Kawabata Chiasa am Mo Dez 22, 2014 9:20 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Kawabata Chiasa
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BeitragThema: Re: [Shishi] Kawabata Chiasa   So Dez 14, 2014 12:33 am



   
戦闘
zum Kampf


   Meistergrad Meisterin

   Kampfstil
Chiasa ist die Meisterin der Mizunokenryu (水の剣道), eines Kampfstils der bis in die alten Tage und Kriegerischen Zeiten der Sengoku Jidai zurückreicht. Er vereint Ausdauer, Geschicklichkeit und eine brutale schonungslose Art anzugreifen wie sie heutzutage nicht mehr gelehrt wird.
Der Weg des Mizunokenryu ist im Prinzip ein einfacher, aber zugleich auch schwer zu meisternder Stil, mit einer einfachen Philosophie, die sich auch im Namen wiederspiegelt:

"Ich werde kämpfen, so wie das Wasser in einem Fluß fließt, still und ruhig, geschmeidig und hart. Ich passe mich allen Gegebenheiten an und werde immer an mein Ziel gelangen und wo der Mensch versucht mich in eine gerade Bahn zu lenken oder mich aufzuhalten, so werde ich mir immer einen Weg suchen und Siegen."

Dieser Stil vereint viele gängigen Kampfstile in sich, vielleicht nicht perfekt, zumindest nicht die jeweiligen spezial Techniken der einzelnen Schulen, bis auf ein paar weniger. Der Stärke des Mizunokenryu ist es, sich keiner bestimmten Schule zu verschreiben, sondern vielmehr dem Schwert selber und alle anderen darin zu übetrumpfen indem man sich dem Kampfstil des Gegners einfach anpasst und ineffektiv macht. Kurzgesagt es ist ein Allround-Kampfstil, der aufgrund seiner Vergangenheit und Natur auch eher offensiv, statt defensiv gestalltet ist. Hier trifft das Motto: Angriff ist die beste Verteidigung, voll und ganz zu.
Die Schwäche hierbei gestalltet sich in Leuten die Meister in der Defensive sind. Den wie bei einem Fluß, braucht man nur eine starke und dicke Mauer um diesen aufzuhalten, es wird nicht schön für die Mauer werden, dieses zu schaffen, doch irgendwann wird die Zeit kommen wo man auch dieses Element gezähmt hat. Bleibt nur die Frage: Wie lange dauert das bei einer Meisterin dieses Stils?


   Techniken
Tatzenschnitt
Der Tatzenschnitt, im Grunde nichts anderes als eine Schnitttechnik die Chiasa bei ihrem Training gemeistert hat und zu ihren Lieblingen gehört, diese Technik umfasst zwischen 3 bis 6 sehr schnellen Schnitten, die je nach Haltung entweder auf der linken oder rechten Seite angesetzt werden, hierbei schneidet das Schwert von z.B. rechts oben, nach links unten und leicht parallel dazu zurück um nur noch ein weiteres, drittes mal von oben zu kommen. Danach kann dann nochmal von rechts unten weitergemacht werden.
Das Muster das hierbei entsteht sind drei bis sechs klaffende Wunden die wie die Krallenspuren eines Bären aussehen.


   Ausrüstung
Das Katana von Chiasa hat eine Geschichte, nun gut vielleicht nicht das Schwert selber, dafür aber der Schmied. Das Katana stammt aus keinem anderen Haus als dem vom Schmiedemeister Muramasa. Seine Schwerter gelten seit dem Begin des Tokugawa Shogunats als verboten, da es einige Muramasa Klingen waren, die Freunden Tokugawa Ieyasus öfter als nur einmal den Tod einbrachten. Auch wurden die Klingen selbst, als böse oder verrucht betrachtet, da Muramasa als hervorragender, aber nicht sonderlich Charakterstarker und gewaltätiger, unbeherrschter Mann galt. Außerdem wurden die Eigentümer seiner Klingen oft in blutige Auseinandersetzungen mit anderen verwickelt und brachten nicht selten auch ihrem Träger Unheil und Verderben. Bisher jedoch brachte Chiasa anderen mit diesem Schwert Unheil und verderben. Typisch für die Muramasa Schwerter ist der, schon blau nennende, frostige Farbton der sehr scharfen und brilliant gearbeiteten Stahlklinge.
Das Schwert selber steckt in einer neueren, blauen Saya mit einem Drachenmotiv, dass sich die junge Chiasa vor einigen Jahren selber ausgesucht hat, als die alte Saya leider kaputt zerbrochen worden ist.



Die Gesamtlänge des Katanas beträgt 105cm, wobei die Klinge selber eine Länge von 71cm hat und der Griff 34cm lang ist. Es wiegt außerdem an die 1050g. Ein guter Durchschnitt und für Chiasas Zwecke und ihren Kampfstil mehr als ausreichend.
Außerdem eine wunderbare Botschaft an die Tokugawa, mit einem Schwert zu kämpfen, das diese vor Jahrhunderten verboten hatten.

   Weitere Fertigkeiten
Sie wurde im Berittenen Kampf ausgebildet und weiß, wie man sich in einem Sattel zu bewegen hat, auch ist sie im Speerkampf unterwiesen worden und ist am zweitstärksten mit einer Naginata in ihren Händen. Auch kann sie natürlich alle gängigen waffenlosen Kampfstile, zumindest die populäreren, aber die kann auch jeder andere Samurai.

Zudem besitzt sie das Wissen um die Benutzung jener modernen Feuerwaffen aus dem Westen, ist aber eine eher schlechte Schützin und überlässt anderen, den Kampf mit solchen Waffen.

Um es anders aufzulisten:
Mit Pferden kommt sie gerade so zurecht, aber auf deren Rücken noch zu kämpfen? Nein hier zeigt sie kein wirkliches Talent.
Mit einem Yari (Speer) kann sie eher mäßig umgehen, ihr liegt diese Art von Kampf nicht, beim Naginata hingegen sieht es wieder anders aus, mit dieser Waffe, mit der sie neben dem Katana auch von frühen Kindestagen aus an ausgebildet wurde, zeigt sie auch einen guten Umgang, der nur noch von ihren Fähigkeiten mit dem Katana gänzlich übertroffen wird.
Auch kann sie wirklich gut mit einem Wakizashi und notfalls auch mit einem Tanto umgehen, wobei sie letzteres eher als letzten Ausweg nutzen würde, da sie während ihren langen Trainings und Kampfesjahren, selten ein Tanto in der Hand hatte, hier schön öfter ein Wakizashi wenn es um Trainingseinheiten mit zwei Schwertern ging.

Was Fernkampfwaffen angeht so belassen wir es bei den Worten: Sie weiß wie sie funktionieren und wie man damit umgeht. Wissen wie etwas funktioniert und wie man mit etwas gut umgeht, sind jedoch zwei verschiedene paar Schuhe und bei ihr, nein sie kann nicht damit umgehen.

   


Zuletzt von Kawabata Chiasa am Sa Dez 20, 2014 10:58 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Shishi] Kawabata Chiasa   So Dez 14, 2014 6:42 pm

Fertig
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BeitragThema: Re: [Shishi] Kawabata Chiasa   Mo Dez 15, 2014 3:17 pm

Dummer stolzer Kommentar bevor es los geht: Ich hab tatsächlich was Historisches gefunden!

1. Die Shinsengumi wurden nach meinen Quellen erst um 1863 gegründet.

2. Stärken&Schwächen:

Den Schwertkampf brauchst du als Stärke nicht anzugeben, da ein besonderer Umgang mit der Waffe durch den Meistergrad schon hervorgehoben wird. Folglich fällt es an dieser Stelle auch nicht ungewöhnlich ins Gewicht.

Allgemein fehlt mir hier auch einfach etwas. Ausdauer und Geschick in Form von Stärken, um genau zu sein. Schließlich sind da die beiden Grundvoraussetzungen für ihren Kampfstil, also folglich wohl auch etwas stärker ausgeprägt als bei einem normalen Durchschnittsmenschen. Bitte einfügen.

Ebenso klingt ihre Körperkraftschwäche einfach nur nach allgemeinem Durchschnitt. Ein kräftiger Mann ist in meinen Augen schließlich ein kräftiger Mann und kein normaler Mann. Hier besteht Änderungsbedarf.

3. Hat ihr Kampfstil so etwas wie einen Schwachpunkt? Würde mich ziemlich interessieren, denn schließlich ist er offensiv so wie defensiv ziemlich stark ausgeprägt. In Kombination mit unfairem Spiel wohl wirklich etwas, was unverwüstlich erscheint.

4. Wie gut ist sie in ihren weiteren kämpferischen Fähigkeiten bzw. wie groß ist ihr Talent außerhalb des Schwertkampfes?


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BeitragThema: Re: [Shishi] Kawabata Chiasa   Mo Dez 22, 2014 1:09 pm

Soo:

1. nachgeschlagen und korrigiert

2. Eine Schwäche hinzugefügt und die Stärken dem Kampfstil angepasst

3. Schwachpunkt hinzugefügt, Stärken liegen in der Offensive, Schwäche in der Defensive

4. auch eine Aufzählung hinzugefügt
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BeitragThema: Re: [Shishi] Kawabata Chiasa   Mo Dez 22, 2014 5:59 pm

Die Stärke Geschicklichkeit kann entfernt werden und die Bestandteile dessen auf die Talente verteilt werden. Dann würde ich sie als ausgeglichen bezeichnen. Geschickter Umgang mit dem Schwert wird ja bereits durch den Meistergrad deutlich.





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BeitragThema: Re: [Shishi] Kawabata Chiasa   Mo Dez 22, 2014 9:21 pm

Geschick aus der Gleichung gestrichen Smile
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BeitragThema: Re: [Shishi] Kawabata Chiasa   Di Dez 23, 2014 1:12 pm

Das war's dann auch schon. Willkommen an Bord, Mama Bär!



Angenommen!

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[Shishi] Kawabata Chiasa

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